Ébano
- 312 páginas
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Este autor se sumergió en los estudios eslavos y la historia de Europa del Este, lo que le permitió abordar en profundidad la literatura polaca como traductor. Su amplia experiencia como periodista, incluyendo roles como corresponsal en Europa occidental y oriental, ha moldeado una aguda perspectiva global. A través de su escritura, explora intrincados matices culturales e históricos, y sus obras son celebradas por su profundidad y perspicacia. Este punto de vista único, forjado por el rigor académico y la exposición internacional, ofrece a los lectores un viaje literario enriquecedor y que invita a la reflexión.







Unruhe bewahren
Idyllische Landschaften bergen dunkle Geheimnisse An die offiziellen Opfer des 20. Jahrhunderts erinnern Mahnmale und Kriegerdenkmäler. Doch wo gedenken wir der Tausenden namenlos gewordenen, heimlich verscharrten Toten – Juden oder Roma, Antikommunisten oder Partisanen? Wie leben wir in Landschaften, die kontaminiert sind mit den unzähligen vertuschten Massakern Mitteleuropas – im burgenländischen Rechnitz genauso wie im slowenischen Kocevski Rog oder in Kurapaty bei Minsk? Martin Pollack geht es um das schonungslose, aber sorgsame Zeichnen einer anderen, wahrhaftigeren Landkarte unseres Kontinents. Einer Landkarte, in der Erinnerung und Verortung an die Stelle vergifteter Geheimnisse und anonymer Gräber treten.
Aká by mala byť absyntovka desaťročia? Pútavá, mrazivá, osobná, nástojčivá a nabitá faktami. Smrť v bunkri Martina Pollacka presne taká je. Pri príležitosti desiatich narodenín Vydavateľstva Absynt vychádza v novom limitovanom vydaní. Kniha je dnes aktuálnejšia ako pri svojej premiére. Pollack sa zamýšľa nad tým, čo mu príbeh jeho rodiny hovorí o našej vykoľajenej súčasnosti. „Zdedil som po ňom niečo? Nesiem v sebe kus z neho?“ pýta sa pri pohľade na fotografiu svojho otca v uniforme SS. Smrť v bunkri skúma dedičstvo nacizmu, s ktorým sa nedokážu vyrovnať celé krajiny. Ako má jeden človek čeliť zisteniu, že jeho otec má na rukách krv nevinných? Pollack sa zaoberá aj rodinnými príslušníkmi, ktorí boli presvedčení nacisti. Prichádza s osobným príbehom, pátrajúcim po nacistickej minulosti svojich predkov, najmä biologického otca Gerharda Basta, vysokého predstaviteľa SS. Krok za krokom rekonštruuje jeho život, aby lepšie spoznal seba aj historické súvislosti. Prijať minulosť a jej hriechy je možno dobrý spôsob, ako sa vyrovnať s temnými dejinami rodiny a možno aj celého spoločenstva. Kniha je doplnená o dva osobné texty prekladateľa Michala Hvoreckého o živote a tvorbe Pollacka.
Bericht über meine Tante
Nach „Der Tote im Bunker“ folgt Martin Pollack den Spuren seiner Tante, die am Ende des Zweiten Weltkriegs zu Tode kommt und deren Grab nie gefunden wird. Sommer 1945: Die siebzigjährige Pauline Drolc, geborene Bast, wird von jugoslawischen Partisanen in ihrem Heimatort Tüffer, slowenisch Lasko, verhaftet und in das provisorische Internierungslager Schloss Hrastovec gebracht. Wenige Wochen später ist sie tot. Ihr Grab wird nie gefunden. Pauline ist die Großtante von Martin Pollack, dessen Buch über den eigenen Vater, SS-Sturmbannführer Gerhard Bast, zu den Meilensteinen der Erinnerungsliteratur zählt. Und sie ist die Einzige in der stramm deutschnationalen Familie, die am Ende des Zweiten Weltkriegs zu Tode kommt. In seinem detektivisch recherchierten Bericht erzählt Martin Pollack über das Schicksal eines Menschen, das beispielhaft ist für die historischen Verstrickungen an einem kleinen Ort zwischen den Grenzen.
In diesem Band hat Martin Pollack die besten polnischen Reportagen aus über einem Jahrzehnt ausgewählt. Die Geschichten erzählen von Janina Turek, die ihr Leben akribisch dokumentierte, Limalo, der in Transsilvanien nach seinen Vorfahren sucht, und Zbigniew K., der in Manhattan ein tragisches Ende findet.
Martin Pollack zabiera czytelników w pełną nostalgii wędrówkę po świecie, którego centrum były Przemyśl i Drohobycz, „powietrze było pyszne i świeże”, na głównym placu miejskim mieszały się dziesiątki języków, a w lokalnej prasie opryszków traktowało się jak bohaterów. Jednocześnie to świat nierówności społecznych, biednych i brudnych sztetli, korupcji oraz wyzysku robotników z drohobyckich pól naftowych. „Po Galicji” to niezwykła podróż w czasie do epoki minionej, opowieść o tęsknocie za lepszym i dostatniejszym życiem. „Książka Martina Pollacka pokazuje, jak wielkie możliwości artystyczne i poznawcze zawiera ten rodzaj pisarstwa, który Clifford Geertz określa mianem gatunków zmąconych. Bo ’Po Galicji’ jest i nie jest reportażem literackim, jest i nie jest esejem historycznym, jest i nie jest książką z antropologii kulturowej. Nie jest, ale zarazem jest tym wszystkim jednocześnie. I to na sposób nowatorski i znakomity.” Ryszard Kapuściński
Bericht über meinen Vater
Im April 1947 wird in einem Bunker an der österreichisch-italienischen Grenze ein Toter entdeckt. Die Leiche weist zwei Kopfschüsse und einen Schuß in die Brust auf. Der Ausweis, der bei dem Toten gefunden wird, stellt sich als gefälscht heraus. Nachforschungen aufgrund einer Tätowierung am linken Oberarm und Schmissen im Gesicht ergeben die wahre Identität des Toten: Es handelt sich um Dr. Gerhard Bast, geboren 1911, SS-Sturmbannführer, Mitglied der Gestapo, auf der Fahndungsliste für Kriegsverbrecher geführt. Über ein halbes Jahrhundert später fährt Martin Pollack nach Südtirol, um die Umstände dieses Todes zu eruieren. Sein Bericht spürt mit ungeheurer Intensität einem Menschen, einem Leben nach, das von Gewalt bestimmt war und durch Gewalt endete. Martin Pollack hat diesen Menschen kaum gekannt, doch er stand ihm nahe wie sonst niemand – es war sein eigener Vater. »Ein bedrückendes Buch, eine kluge und glänzende Dokumentation und zugleich empfindsame Literatur. Ein Glücksfall.« Gabriele von Arnim im ›Tagesspiegel‹
Die Sehnsucht nach einem besseren Leben Galizien um 1900: Hunderttausende träumen von einem besseren Leben jenseits des Atlantiks. Den unwissenden und verzweifelten Menschen kann man leicht einreden, dass die Freiheitsstatue in New York die Jungfrau Maria darstelle und der Kaiser von Amerika die armen Menschen aus Osteuropa in sein Reich rufe. Schlepper, Agenten und Mädchenhändler schlagen Kapital aus dem Elend. Eindringlich und anschaulich erzählt Martin Pollack von den Schattenseiten der Auswanderung, die beklemmende Parallelen zur Situation vieler heutiger Migranten aufweist.
Wer kennt heute noch Galizien? Wer weiß noch, wo es liegt - oder besser, wo es lag? Denn Galizien gibt es nicht mehr. Es ist von der Landkarte verschwunden. Sein westlicher Teil gehört heute zu Polen, sein östlicher zur Ukraine. Joseph Roth, der vielleicht beste Kenner dieser Welt, aber auch viele andere Schriftsteller entstammen jener Gegend. Der jüdische Witz war hier zu Hause und die chassidischen Wunderrabbis, die im »Städtel« die uneingeschränkte Macht darstellten. Martin Pollack lädt den Leser ein zu einer Reise in diese faszinierende und verlorengegangene Welt, beginnend im jüdisch-ukrainisch-polnisch-deutsch besiedelten Ostgalizien über die Bukowina - der Heimat Paul Celans und Rose Ausländers -, wo noch Rumänen, Ungarn, Slowaken, Armenier, vor allem aber Zigeuner sich unter das Völkergewirr mengten, bis nach Lemberg, der Hauptstadt des Kronlandes Galizien. Zeitgenössische Photographien ergänzen dieses Reisebuch in die Vergangenheit.