Grundlagen der Pharmakognosie
Einleitung in das Studium der Rohstoffe des Pflanzenreiches
- 272 páginas
- 10 horas de lectura
Der mächtige Aufschwung der Naturwissenschaften und der Medizin seit dem zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts hat die Pharmakognosie von einer erheblichen Last befreit. In einem angesehenen Apothekerbuch von 1641, der "Pharmacopoeia medico-ehymica seu Thesaurus pharmacologicus" von Johann Christian Schröder, wurden zahlreiche "Simplicia" aufgeführt, darunter etwa 30 Minerale und über 150 tierische Arzneistoffe sowie zahlreiche Pflanzen. Dieser Überfluss an Heilmitteln spiegelt die Medizin und Pharmazie des europäischen Mittelalters wider, die auch heute noch in der asiatischen Volksmedizin zu finden ist. Die heutige Pharmakognosie hat die Aufgabe, die Erkenntnisse aus Botanik, Zoologie und Pharmazie über diese Arzneikörper zu sichten, wissenschaftlich aufzubereiten und übersichtlich darzustellen. Dadurch wird die Pharmakognosie zu einem wichtigen Wissenszweig für die Pharmazie und Medizin. Diese Grundlagen der Pharmakognosie bieten eine Einführung in das Studium der Rohstoffe des Pflanzenreiches und sind ein unveränderter Nachdruck der Originalausgabe von 1885, illustriert mit über 180 historischen Abbildungen.
