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Eduard Mohr

    Nach den Victoriafällen des Zambesi
    • Nach den Victoriafällen des Zambesi

      • 620 páginas
      • 22 horas de lectura

      Nach fast drei Jahren seit meiner Rückkehr aus den Wildnissen Afrikas setze ich mich nun hin, um der Bitte wohlwollender Freunde nachzukommen und meine Reise zu den Victoriafällen des Zambesi zu beschreiben. Ich bitte den Leser, keine zu hohen Erwartungen an meine Erzählung zu stellen, da ich weder über eine blühende Fantasie noch über die Geschicklichkeit eines erfahrenen Schriftstellers verfüge. Mein Ziel ist es, die Erlebnisse wahrheitsgemäß zu schildern, wobei ich mich weniger auf mein Gedächtnis als auf ein sorgfältig geführtes Tagebuch stütze, das die Grundlage meiner Erzählung bildet. Zudem hoffe ich, dass meine mühsam erlangten Erfahrungen zukünftigen Reisenden von Nutzen sein werden. Die Reise in den Jahren 1869 und 70 war eine Fortsetzung einer vorherigen Expedition, die hauptsächlich der Jagd diente. Ich hatte den verführerischen Ruf eines abenteuerlichen Lebens vernommen, das meinen Neigungen entspricht, und sehnte mich nach der Rückkehr in die Wildnis, zu den Felsen der Khalambas und den Ebenen des Transvaals, wo das Lagerleben mit all seiner Romantik auf mich wartete. Dort, um das lodernde Feuer versammelt, erzählten die Söhne Afrikas von ihren abenteuerlichen Erlebnissen. Dieses Buch ist ein Nachdruck der historischen Originalausgabe von 1875.

      Nach den Victoriafällen des Zambesi