Goethe y la experiencia de la naturaleza
- 560 páginas
- 20 horas de lectura







La literatura ha sido tradicionalmente un terreno reservado a los hombres y, hasta bien entrado al siglo XX, las pocas mujeres que se atrevían a tomar la pluma solían utilizar seudónimos masculinos para ocultar semejante acto de rebeldía. Sin embargo, ya en el siglo XIII algunas mujeres se atrevían a escribir en un mundo en el que sólo unas poquísimas privilegiadas tenían acceso siquiera a la lectura. Esta interesante y reveladora obra, llena de ilustraciones y fotografías, propone repasar la trayectoria de las escritoras más destacadas que ha dado la historia, como las hermanas Brönte, Jane Austen, George Sand o Virginia Woolf.
Relegadas tradicionalmente a un papel secundario y a menudo pasivo en la sociedad, las mujeres encontraron muy pronto en la lectura una manera de romper las estrecheces de su mundo. La puerta abierta al conocimiento, la imaginación, el acceso a otro mundo, un mundo de libertad e independencia, les ha permitido desarrollarse y adoptar, poco a poco, nuevos roles en la sociedad. A través de un recorrido por las numerosas obras de arte que reflejan la estrecha relación entre libros y mujeres, Stefan Bollmann rinde un sentido homenaje a las mujeres y confirma el excepcional poder que confiere la lectura.
Todo comienza hace 300 años. La fiebre de la lectura alcanza a las mujeres. Los hombres se burlan, después barruntan el desastre. ¿Desencadenarán revoluciones los libros? Jane Austen considera que leer novelas hace a la mujer independiente. Madame Bovary devora literatura banal y comete adulterio. Virginia Woolf imprime sus propios libros. Marilyn Monroe lee a Joyce y se deja fotografiar así. Y hoy en día la lectora toma por asalto el centro de poder de la literatura: el fenómeno de la fanficción da la vuelta al mundo. Temperamental y con una sensibilidad extrema para vidas poco comunes, Stefan Bollmann narra en estas páginas la historia de la lectura femenina, su poder y su magia. Mujeres y libros muestra como la lectura ha cambiado la vida de las mujeres y con ello toda la sociedad.
München 1900 wird zum Laboratorium der Moderne, als eine Gruppe mutiger Künstler und Denker wie Franziska zu Reventlow, Frank Wedekind, Hedwig Pringsheim, Thomas Mann, Lou Andreas Salomé, Rainer Maria Rilke, Marianne von Werefkin und Wassily Kandinsky in die damals modernste deutsche Stadt aufbricht, um ein freieres, emanzipiertes Leben zu führen. Ihre inspirierenden Schicksale verdeutlichen, dass in dieser Zeit viele Entwicklungen ihren Anfang nahmen, die bis heute nachwirken. Zwischen 1886 und 1914 erlebt München einen kulturellen Aufbruch, der Psychotherapie, Jugendstil, Secession, Satirezeitschriften, Frauenemanzipation und fluide Geschlechter umfasst. Hier wird Jugend als Lebensgefühl erkannt, und ein Hypnosearzt entwickelt die Verhaltenstherapie. Um die Kunst vor Bevormundung zu schützen, entsteht die erste Secession, gefolgt vom Blauen Reiter und der abstrakten Kunst. Neue Zeitschriften und Kabaretts machen München zur Satirehauptstadt des Reiches. Franziska zu Reventlow zeigt, dass freie Liebe nicht länger Männersache ist, während der moderne Tanz die traditionellen Geschlechterrollen und Identitäten auflöst. Dieses Panorama des Aufbruchs und der Veränderung wird von talentierten Frauen und Männern geprägt, die diese Transformation herbeigesehnt und erkämpft haben.
Von Aussteigern, Veganern und Lebenskünstlern Das 20. Jahrhundert ist noch kein Jahr alt, da macht sich eine Gruppe junger Aussteiger nach Ascona an den Lago Maggiore auf und gründet eine Kommune auf dem Monte Verità – dem Berg der Wahrheit. Sie träumen den Traum vom wahren Leben, ernähren sich vegan, tanzen, propagieren die freie Liebe und verehren das Licht des Südens. Schon bald verbreitet sich ihr Ruf in der ganzen Welt und immer mehr Literaten, Künstler, arme und reiche Bohemiens folgen ihnen ins Tessin: Erich Mühsam, Hermann Hesse, Käthe Kruse, Marianne von Werefkin und viele andere.Das mitreißende Panorama der ersten modernen Gegenkultur – faszinierend und unterhaltsam. Ausstattung: mit Abb.
Netzanschluss ; Netz und Gesetz ; Netz-Wirtschaft ; Netzwesen ; die vernetzte Frau ; Netz-Werk ; Netz-Ästhetik
In "Frauen, die lesen, sind gefährlich" untersucht Stefan Bollmann die Lesegeschichte von Frauen und deren Einfluss auf Wissen und Selbstbewusstsein. Das Buch, neu im gebundenen Liebhaberinnenformat, präsentiert lesende Frauen in Kunstwerken vom Mittelalter bis zur Gegenwart, mit Fokus auf dem 19. und 20. Jahrhundert.
Es ist noch nicht so lange her, da schrieb man sich in Briefen die Sorgen von der Seele, erzählte von Liebe und Leid, hoffte, die erzieherischen Empfehlungen würden Gehör finden, berichtete von weiten Reisen und vielem mehr. Und auf der anderen Seite wurden diese Briefe mit verzehrender Sehnsucht, heimlicher und offener Freude, aber auch großer Furcht und Angriffslust erwartet. Vor allem Frauen erfassten ›schreibselige Rappel‹, wie Caroline Schlegel die Leidenschaft des Briefeschreibens nannte. Stefan Bollmann stellt Briefeschreiberinnen aus fünf Jahrhunderten vor, darunter Katharina die Große, Cosima Wagner, Emily Dickinson, Lilli Jahn, Hilde Spiel und viele andere.
Vordenkerinnen und Rebellinen, Frauenrechtlerinnen und Forscherinnen, Philosophinnen und Publizistinnen – Frauen, die sich das Denken nie verbieten ließen, Systeme kritisierten, in männliche Wissensdomänen vordrangen und bestehende Denkmodelle hinterfragten. Vieles hat sich durch ihren Mut und Einsatz verändert, und doch sind Frauen, die ihre Meinung frei äußern, auch heute noch ebenso gefährlich wie gefährdet – und dabei grandios unterschätzt. Stefan Bollmann stellt in diesem Buch zahlreiche inspirierende Frauenbiografien vor – weibliche Lebensentwürfe, die von dem Wunsch geprägt waren, die Welt zu verändern und die Widerstände, auf die sie dabei stoßen, zu überwinden.