Die gesetzliche Erwachsenenvertretung
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Das Handbuch behandelt die gesetzlichen Fragen, Problemfelder und Lösungsansätze zur Erwachsenenvertretung, insbesondere im Kontext des Erwachsenenschutz-Gesetzes (ErwSchG) und dessen Auswirkungen. Es bietet Handlungsanleitungen für Lehrende und Entscheidungsträger*innen, wobei der Fokus auf der UN-BRK und der Autonomie liegt. Die gesetzlichen Bestimmungen zur Vertretung entscheidungsunfähiger Erwachsener sind von großer Bedeutung, da sie das Leben der Betroffenen maßgeblich beeinflussen. Die gesetzliche Erwachsenenvertretung bietet die nötige Unterstützung, birgt jedoch auch das Risiko, die Rechte und die Autonomie der Betroffenen zu beeinträchtigen. Diese Spannungen zwischen Fürsorge und Autonomie erfordern eine sorgfältige Analyse der gesetzlichen Regelungen. Im ersten Teil wird die Entstehung der Vertretungsbefugnis durch die Registrierung, die unklaren Begriffe der psychischen Krankheit, die Subsidiarität und das Ende der Vertretung thematisiert. Diese Problemfelder werden kritisch beleuchtet und mit Lösungsvorschlägen versehen. Der zweite Teil behandelt die Beziehung zwischen Betroffenen und gesetzlichen Vertretern sowie die Auswirkungen der Handlungen gegenüber Dritten. Hierbei sind das autonome Handeln des Vertretenen und die Unteilbarkeit der Wirkungsbereiche von zentraler Bedeutung. Die rechtlichen Fragen zur gesetzlichen Erwachsenenvertretung sind somit sowohl für die Praxis als auch für die Lehre von erheblichem
