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Nora Sellner

    Alltägliche Bewältigungspraxen obdachloser Menschen
    Raumnutzungsverhalten von Menschen in Obdachlosigkeit
    • Raumnutzungsverhalten von Menschen in Obdachlosigkeit

      Grundfragen und besondere Aspekte der Coronapandemie am Beispiel Kölns

      • 179 páginas
      • 7 horas de lectura

      Die am stärksten gefährdete Gruppe im öffentlichen Raum sind obdachlose Menschen, deren Raumnutzungsverhalten, insbesondere während der Coronapandemie, bislang kaum untersucht wurde. Die Autor*innen rekonstruieren dieses Verhalten in Köln durch eine partizipative Studie, die Daten aus Fragebögen, GPS-Tracking, Interviews und Fotografie kombiniert. Der Band präsentiert die innovative Studie und das methodische Vorgehen, bündelt umfangreiche quantitative und qualitative Ergebnisse und leistet einen Beitrag zur Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit mit wohnungslosen Menschen. Das Inhaltsverzeichnis umfasst: Einleitung und Dank, Forschungsstand zum Raumnutzungsverhalten, empirische Erhebung mit Methodentriangulation, Stadtplan und Informationen zu Hilfsangeboten in Köln, quantitative Analyse (personenbezogene und ortsbezogene Daten, Mobilität, Bewertung der Hilfen während der Pandemie, Verbesserungshinweise), sowie Cluster- und qualitative Analysen. Letztere beinhalten grafische Muster und exemplarische Falldarstellungen, die drei Typen des Raumnutzungsverhaltens definieren: selbstinitiiert, angebotsinitiiert und eine Kombination aus beiden. Zudem wird die unterschiedliche Vulnerabilität während der Coronakrise betrachtet. Abschließend werden methodische Reflexionen und Handlungsempfehlungen gegeben.

      Raumnutzungsverhalten von Menschen in Obdachlosigkeit
    • Alltägliche Bewältigungspraxen obdachloser Menschen

      Eine rekonstruktive Analyse im Spannungsfeld gesellschaftlicher Begrenzungen und Erwartungen

      • 418 páginas
      • 15 horas de lectura

      Obdachlosigkeit wird oft als Randthema in der Gesellschaft und Forschung betrachtet. Dieses Buch beleuchtet die Bewältigungspraxen obdachloser Frauen und Männer und verfolgt ein exploratives, rekonstruktives Vorgehen, das die Eigenlogik ihrer Alltagspraxis thematisiert. Ziel ist eine mehrperspektivische Diskussion über die Bedeutung dieser Erkenntnisse. Der theoretische Teil umfasst eine Bestandsaufnahme der Lebens- und Problemlagen wohnungsloser Menschen, einschließlich existenzieller, sozialer und kultureller Schwierigkeiten sowie ihrer Bewältigungsstrategien. Es werden (meta-)theoretische Grundlagen zu Themen wie Normalität, Zugehörigkeit und Lebensbewältigung behandelt. Im praktischen Teil wird das methodische Vorgehen beschrieben, einschließlich der Datenerhebung und der dokumentarischen Interpretation von Interviews. Die Ergebnisse zeigen verschiedene Orientierungsrahmen der Bewältigungspraxen, die sich im Spannungsfeld gesellschaftlicher Erwartungen bewegen. Es werden Typen von Orientierung identifiziert, darunter solche, die sich auf Zugehörigkeit, Abgrenzung, Handlungsmächtigkeit und Schicksalhaftigkeit konzentrieren. Exemplarische Fallstudien und eine umfassende Analyse der Bedeutung der Bewältigungspraxen für obdachlose Menschen sowie für die Theorieentwicklung und die Praxis der Sozialen Arbeit runden die Betrachtung ab. Das Buch schließt mit einem Fazit und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsansätze.

      Alltägliche Bewältigungspraxen obdachloser Menschen