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Georgios-Victor Petanidis

    Die grenzüberschreitende Umstrukturierung von Gesellschaften.
    • Die Untersuchung des Autors zielt darauf ab, das gesamte Recht der grenzüberschreitenden Umstrukturierung systematisch aufzuarbeiten und dabei rechtshistorische sowie rechtstheoretische Grundlagen zu berücksichtigen. Neben deutschem und europäischem Recht werden auch relevante Rechtsregeln aus völkerrechtlichen Verträgen mit Drittstaaten sowie rechtsvergleichende Bestimmungen anderer Länder einbezogen. Vor einigen Jahren war die Auffassung deutscher Gerichte, dass grenzüberschreitende Umstrukturierungen mit deutschen Gesellschaften nicht möglich seien, gängig. Diese Sichtweise hat sich mit den Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs zur Niederlassungsfreiheit geändert, was neue Herausforderungen für Rechtsanwender mit sich brachte, da ein kodifiziertes Regelwerk fehlt. Der Autor systematisiert die rechtlichen Rahmenbedingungen, untersucht die Rechtsakte der Verleihung und Anerkennung, und beleuchtet die Grundlagen des Internationalen Privatrechts sowie die Bestimmung des Gesellschaftsstatuts durch autonomes nationales und höherrangiges Recht. Zudem wird die Überlagerung des Internationalen Gesellschaftsrechts durch Unions- und Völkerrecht analysiert. Abschließend bietet die Untersuchung einen Überblick über verschiedene Umstrukturierungsmöglichkeiten und thematisiert Reformvorhaben wie den Brexit. Ein Literatur- und Stichwortverzeichnis rundet die Arbeit ab.

      Die grenzüberschreitende Umstrukturierung von Gesellschaften.