Die datenschutzrechtliche Einwilligung im Beschäftigungsverhältnis
Verfassungsrechtliche Anforderungen und deren einfachgesetzliche Umsetzung
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der datenschutzrechtlichen Einwilligung im Beschäftigungskontext und beleuchtet dabei sowohl verfassungsrechtliche Aspekte, wie das Recht auf informationelle Selbstbestimmung aus Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG, als auch spezifisch arbeitsrechtliche Fragestellungen. Insbesondere wird untersucht, wie das Über- und Unterordnungsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Freiwilligkeit der Einwilligung beeinflusst. Die Arbeit verfolgt zwei Hauptziele: Erstens sollen die Voraussetzungen für eine wirksame Einwilligung aus verfassungsrechtlicher Perspektive herausgearbeitet werden. Zweitens wird ein Beitrag zur nationalen Diskussion über die Bedeutung der Einwilligungserklärung im Beschäftigtenkontext geleistet, indem Unsicherheiten hinsichtlich der Umsetzung der Wirksamkeitsanforderungen adressiert werden. Ein praktisches Beispiel für die Relevanz von Einwilligungen im Arbeitsverhältnis ist der Einsatz von in die Haut implantierten Mikrochips, die beispielsweise zum Öffnen von Türen, zur Zeiterfassung oder zum Bezahlen in der Kantine verwendet werden. Diese Beispiele verdeutlichen die Thematik der Einwilligung im Beschäftigungsverhältnis. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Abschnitte, die von den gesetzlichen Grundlagen bis zur Schlussbetrachtung reichen.
