Lovely Rita: Roman
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In diesem humorvollen und herzlichen Buch erzählt Frank Goosen von einer Bochumer Jugendfußballmannschaft und den Herausforderungen einer Saison in der Kreisliga. Drei Männer lernen von den pubertierenden Spielern und müssen sich mit engagierten Eltern, Konkurrenztrainern und schwierigen Schiedsrichtern auseinandersetzen.
Rücksturz in die Achtziger
Mixtapes statt Kohle: Die Achtziger im Ruhrgebiet.Als die Achtziger ausbrechen, ist Frank Goosen dreizehn, als sie enden, vierundzwanzig. Dazwischen: Schulterpolster, Synthiepop – und jede Menge Veränderung im Ruhrgebiet. Kultur statt Kohle lautet die Devise: Während Zechen und Hochöfen stillgelegt werden, erobert Schimanski die Fernsehbildschirme und Starlight Express die Rollschuhbahnen. Beste Voraussetzungen also, um erwachsen zu werden! In seinen neuen Stories und Glossen nimmt Frank Goosen uns mit in diese legendäre Zeit des kulturellen Wandels. Denn während man sich im Ruhrgebiet zu neuen musikalischen und modischen Höhen aufschwingt, fängt auch für ihn das Leben erst richtig an: Mit fulminantem Witz und viel Selbstironie berichtet er von merkwürdigen Ritualen beim Trio-Konzert und von der Jagd nach dem perfekten Mixtape für Claudia, Kerstin und Frauke. Er erklärt, wieso die Achtziger für ihn vor allem nach Videotheken rochen und wie Billy Crystal ihm einmal eine Beziehung ruinierte. Eine so persönliche wie vergnügliche Zeitreise – für die, die dabei waren, und für alle anderen.
Frank Goosen reflektiert in diesem Buch seine lebenslange Leidenschaft für die Beatles, die in seiner Kindheit im Ruhrgebiet begann. Mit humorvollen und persönlichen Erinnerungen sowie Besuchen der Originalschauplätze in Liverpool erzählt er von seiner Faszination für die "Fab Four".
Bochum, Berlin und der letzte Sommer vor der Wende Berlin, 1989. Fränge ist Anfang zwanzig und genießt das Leben in vollen Zügen. Freundinnen hat er gleich zwei: Marta im Westen und Rosa im Osten – die natürlich nichts voreinander wissen. Als Förster und Brocki aus Bochum zu Besuch kommen, macht das die Sache nicht einfacher, denn Rosa bringt auch bei Förster so einiges in Unordnung. Die drei Freunde aus dem Ruhrgebiet erleben zwei Biotope in ihren letzten Monaten: die Subkultur Westberlins und die Dissidentenszene im Osten – junge Leuten wie sie, die gerade ihren ganz eigenen Aufbruch organisieren. Aber auch zu Hause im Ruhrgebiet ist nichts mehr wie es mal war. Film, Musik, Klubs und Kneipen – alles jung und in Bewegung. Da kann man sich ausgezeichnet streiten, welche Welt mehr zu bieten hat: die alte tief im Westen oder die hinter der Mauer am anderen Ende des Landes. Frank Goosens neuer Roman ist eine wunderbare Komödie über eine Zeit, in der es mehr Deutschlands gab, als man brauchte. Und über einen selbst ernannten »Weltenwanderer der Liebe« im geteilten Berlin – der aus guten Gründen nicht gerade scharf ist auf eine Veränderung der politischen Verhältnisse.
Feinherbe und honigsüße Geschichten - Mit einem Vorwort von Frank Goosen
Satirisch pointiert und liebevoll spöttisch mit viel Selbstironie betrachtet Jule Vollmer den Alltag aus weiblicher Sicht. Ihre Kurzgeschichten driften immer wieder ins Skurrile ab und nehmen oft eine unerwartete Wendung. Da sind der Nachlass einer Kioskbesitzerin, Nachbarschaftshilfe im Schrebergartenidyll und der Fußballaberglaube ebenso Thema wie Frauen und Männer, die sich mutig den Unwägbarkeiten des Lebens entgegenstellen.
Nostalgisches Familienalbum der etwas anderen Art. Einmalige Bilder zeigen in diesem einzigartigen Band den Pott der 1980er Jahre. Fotograf Reinhard Krause hat zwischen Rhein und Lippe auf alles draufgehalten, was ihm vor die Linse kam: Maloche und Menschen, Strukturwandel und Laubenleben, Herrenkarneval und Freizeitkultur. Entstanden sind mal witzige, mal melancholische und mal abgründige Aufnahmen, die ein hinreißendes Panorama des Reviers und seiner Bewohner in den 80er Jahren ergeben. Über Jahrzehnte schlummerten die Negative vergessen in Umzugskartons, bis Krause den Schatz hob. Nach einigen Ausstellungen und Fotostrecken, unter anderem bei »Spiegel Online«, erscheinen sie nun in diesem wunderbaren Bildband. Buchautor Frank Goosen, in den 80er Jahren im Ruhrgebiet aufgewachsen, schenkt dem Buch ein sehr persönliches Vorwort, in dem er die damalige Stimmung und den Zeitgeist punktgenau einfängt. Ein kultiges Buch über eine Zeit, die beim Blättern und Schmökern nostalgische Gefühle aufkommen lässt.
Ein Mann steht kurz vor seinem fünfzigsten Geburtstag, umgeben von Freunden, die sich seit vier Jahrzehnten kennen und streiten. Eine alte Saxofonspielerin mit einem Brief aus der Vergangenheit, ein Hamster namens Edward Cullen und ein Trip ans Meer prägen die Geschichte. Förster, ein Schriftsteller, hat mit seinem neuen Buch nur den ersten Satz geschrieben, während seine Freundin auf den Äußeren Hebriden weilt. Sein Nachbar Dreffke, der auch mit siebzig noch knappe Badehosen trägt, hat gesundheitliche Probleme. Förster und seine Freunde Fränge und Brocki kämpfen ebenfalls mit ihren Lebenskrisen: Fränge steht kurz vor dem Scheitern seiner Ehe, während Brocki mit den Herausforderungen des modernen Lebens kämpft. Der wohlstandsverwahrloste Teenager Finn ist ebenfalls Teil der Gruppe, die alle dringend einen Tapetenwechsel braucht. Als Försters verwirrte Nachbarin Frau Strobel einen Brief aus der Vergangenheit erhält, beschließen sie, in Fränges altem Bulli an die Ostsee zu fahren, um das Reunion-Konzert der Tanzkapelle Schmidt zu besuchen. Dabei müssen sie sich ihrer Vergangenheit stellen und der Zukunft mit all ihren Herausforderungen entgegentreten. Zwischen absurder Komik und feiner Melancholie zeigt der Autor erneut sein Talent als brillanter Beobachter des Zwischenmenschlichen.
»Von himmelstürmenden Sehnsüchten und schmauchenden Fehlstarts auf dem Weg nach ganz oben« WAZ Was ist ein Raketenmann? Er hat das Leben genauso gut im Griff wie sich selbst, hadert nicht und vollbringt mindestens einmal die Woche Phänomenales. Die Protagonisten in Frank Goosens unvergesslichen Geschichten verbindet eins: Alle wären sie gern Raketenmänner und müssen sich doch mit sich selbst begnügen. Frank Goosens zart miteinander verwobene Geschichten spielen im Hier und Jetzt. Sie erzählen von den Männern unserer Gegenwart, von Freundschaft, Rivalität und Treue, von verlorenen Träumen, vom Älterwerden und vom Aufbrechen. So lakonisch wie charmant, so liebevoll wie komisch spüren sie den großen Lebensthemen nach und bringen uns auf wundersame Weise zu uns selbst.
Liebe und Tod - die beiden wichtigsten Themen der abendländischen Literaturgeschichte! Was gleich danach auf Platz 3 folgt, wissen wir alle: heitere Alltagsgeschichten. Und heiter ist in der Regel die Rückschau auf etwas, das dem Autor zuerst einmal Anlass zu Wut und Ärger war: Mann/Frau/Freund/Freundin, Kinder, Eltern, Nachbarn, VerkäuferInnen, KundInnen, Call-Center-Angestellte, U-Bahn-Musikanten, Leute die in der Öffentlichkeit laut telefonieren - andere Menschen also vor allem. Beziehungsweise fiese Geräte oder noch aufzubauende Fertigmöbel. Oder Ämter und die Bahn AG. Das Wetter. Radiowerbung für Seitenbacher-Müsli. Eigentlich kann man sich über alles ärgern, und eigentlich können das die meisten Menschen sehr gut. Aber nur die wenigsten vermögen aus der dunklen Blume des Genervtseins den süßen Honig der heiteren Alltagsgeschichte zu ziehen. Die in diesem Band versammelten Autoren sind allesamt Meister in dieser Kunst.
Die Beatles sind kein nostalgisches Phänomen vergangener Zeiten, sie sind ein moderner Klassiker, aufregend, entrückt und doch immer wieder berührend – in ihrer Musik, aber auch als Menschen und Persönlichkeiten. In dieser Anthologie erzählen Autoren unterschiedlichster Generationen Geschichten über das, was sie mit den Beatles, ihrer Zeit und ihrer Musik verbindet. Geschichten, die sich dem schillernden Mysterium der Fab Four autobiographisch, analytisch oder fiktional nähern. Und jede in einem unverwechselbaren Sound, der viel erzählt über das Geschenk, das sie uns mit ihren Songs gemacht haben – und bis heute machen.
Roman
»Er ist der Mann, der die besten Heimatgeschichten des Landes erzählt.« taz »Woanders weiß er selber, wer er ist, hier wissen es die anderen. Das ist Heimat.« Stefan muss zurück nach Bochum, um das Haus seiner Eltern zu verkaufen. In zwei Tagen soll alles abgewickelt sein und er zurück in seinem Münchener Leben. Doch in der alten Heimat trifft er auf alle, mit denen er aufgewachsen ist: Omma Luise und Tante Änne, Toto, der Versager, Diggo, sein Herrchen, Frank, der Statthalter, Karin, die Verwirrmaschine, kleinkriminelle Kumpels, Berufsjugendliche, Provinzsirenen. Und Charlie. Mit keiner Frau verbindet Stefan so viel – und wegen keiner Frau ist er so viele Jahre einem Ort ferngeblieben … Cool und sentimental, urkomisch und warmherzig: Frank Goosens Roman zelebriert ein Heimatwochenende voller skurriler Figuren – mit Fußball und Musik, mit großen Entscheidungen und viel Gefühl. Ein Roman voller Wehmut und Tiefgang.
Willst Du mit mir gehen? ja nein vielleicht Achtung! Dieses Buch ist ab 25! Man braucht Abstand von den leidvollen Erfahrungen der Jugend, um über sie lachen zu können. Über eine Lebensphase, in der Pickel noch das geringste Problem sind, was man hat. Niemals im Leben fühlt man sich je wieder so wichtig - und so missverstanden. Schließlich macht man in dieser Zeit alles, egal was, zum ersten Mal. All die Schmähungen und Peinlichkeiten, Selbstüberschätzungen und Katastrophen dieser Jahre vergisst man nie. Leider. Oder zum Glück. Denn auch die Autoren dieses Buches haben nichts vergessen. Ehrlich und gnadenlos komisch berichten sie von Putschversuchen im Elternhaus, überraschenden Erektionen, ersten Malen und anderen traumatischen und großartigen Erlebnissen. "Ein Hoch auf die Pubertät! Nie wieder lebt man so intensiv und macht sich dabei so zum Horst. Es macht Spaß, noch mal hinzusehen - wenn's vorbei ist.„ Martina Brandl Mit Geschichten von Frank Goosen, Jakob Hein, Jess Jochimsen, Ahne, Katinka Buddenkotte, Dagmar Schönleber, Kirsten Fuchs u. v. a. “Wirklich amüsante Geschichten vom Sahnehäubchen der deutschen komischen Autoren!„ Radio Fritz “Die Pubertät. Jenes Schreckensszenario zwischen Stimmbruch, erster Liebe und Haaren an den unmöglichsten Stellen. Wen es beruhigt - es ist noch jeder aus der Pubertät rausgewachsen." Radio Bizarre
Geschichten von Zuhause
Wo grüßt man noch gut gelaunt mit »Jupp, altes Arschloch«? Nirgends, nur entlang der A 40. Eine erfrischend ehrliche, wahrhaft komische und entwaffnend sentimentale Hommage an Bierchen an der Seltersbude und die Schönheit von Schrebergärten, Fußballstadien und Industriebrachen. Geschichten von Helden und Laberfürsten, von Pommesbuden und Kneipen. In „Radio Heimat“ kehrt Frank Goosen wieder dort, wo es am meisten Spaß macht: vor der eigenen Haustür.
Fußballgeschichten aus der Tiefe des Raumes, wie nur einer sie schreiben kann: Frank Goosen. Fußball ist uns zwischen Duisburg und Unna, zwischen Recklinghausen und Hattingen ins Genom übergegangen. Unsere Doppelhelix besteht nicht aus Aminosäuresequenzen, sondern aus echtem Leder. Legt ein werdender Vater die Hand auf den Bauch seiner hochschwangeren Frau und spürt den Tritt des Thronfolgers, kann er nicht anders, er sagt: 'Kumma, der flankt!' Wir im Ruhrgebiet gehen auch nicht ins Stadion, um uns zu amüsieren. Wir gehen da hin, um uns aufzuregen. Beispiel? Jedes Jahr wieder ist das erste Heimspiel der neuen Spielzeit gerade mal fünf Minuten alt, da brüllt der Mann in der Reihe vor mir zum ersten Mal: 'DAT ISS DOCH DIESELBE SCHEISSE WIE INNER LETZTEN SÄSONG!!!' Und wenn meine Frau mich fragt, ob ich mir denn auch wieder eine Dauerkarte kaufen würde, wenn der VFL abstiege, tut sie das nur, weil sie mich so gerne zurückfragen hört: 'Watt?'"
Sex & Drugs & Rock ’n’ Roll! Lang ist’s her. Jetzt haben die vier alten Schulkumpel Konni, Thomas, Rainer und Bulle außer ihren Doppelkopfabenden kaum noch etwas gemeinsam. Das kann es doch nicht gewesen sein. Und sie fassen einen Plan: den alten Jugendtraum von der Rockband wiederbeleben. Zum 25-jährigen Abi-Treffen soll die große Party steigen. Ein Roman voller Musik und guter Laune.
Wenn der Weihnachtsmann sich der Schwachen erbarmt ... ... kann keiner besser davon erzählen als Frank Goosen. In seiner unnachahmlichen Weihnachtsgeschichte spielt der Nikolaus Gitarre und macht aus einsamen Menschen eine glückliche Familie. Holger ist nicht mehr ganz jung, aber er braucht als abgebrochener Student das Geld noch immer. Deshalb verdingt er sich, angetan mit rotem Wams, Perücke und Bart, im Supermarkt als Weihnachtsmann. Nach Dienstschluss am 24. Dezember trifft er auf einen Kollegen, bei dem erstaunlicherweise der Zupftest ergibt: Bart und Haartracht sind echt. Und der Typ spielt auf seiner mit sechs silbernen Saiten bespannten Gitarre hinreißende Country-Songs, eine echte Alternative zu Wham und Bono. Als dann an diesem öden, schneegrieseligen Nachmittag des Heiligen Abends endgültig alles in Holgers Leben schief zu laufen droht, scheint jemand im Hintergrund die Fäden zu ziehen und alles zum Guten zu wenden ... Sollte es IHN wirklich geben?
„Ich sah meinen Vater erstmals neunzehn Jahre nach seinem Tod“. Ein Mann begibt sich auf die Suche nach seinem verlorenen Vater und entdeckt dabei, was er nie für verloren hielt. Frank Goosen zeigt sich erneut als herausragender Erzähler männlicher Abgründe. Bei der Präsentation von Fotos, die Evelyn im PINK MOON gemacht hat, wird Felix als jemand wahrgenommen, der kurz davor ist, eine Flasche zu werfen. Doch Felix sieht sich nicht als aggressiv oder unglücklich. Probleme scheinen nur andere zu betreffen – wie sein geheimnisvoller Nachbar Renz oder sein Tennispartner Wöhler. Besonders seine Mutter, die ihr ganzes Leben lang ihrem verschwundenen Mann, einem großartigen Tänzer und Helden, nachgetrauert hat, leidet unter unglücklichen Affären und der Sehnsucht nach ihm. Felix lebt als stiller Teilhaber in einem Restaurant, das ihn nicht braucht, bis er eines Tages an einer Straßenecke einem Mann gegenübersteht, von dem er weiß, dass es sein vor Jahren verstorbener Vater ist. Lakonisch und souverän erzählt Goosen von Menschen, die die kleinen und großen Geheimnisse ihrer Vergangenheit aufdecken und entdecken, was sie nie verloren glaubten.
Die ideale Lektüre für alle echten Fußballfans Kultautoren erzählen vom Leben - denn das Leben ist rund. Dieses Buch beschreibt unsere Weltmeisterschaften, bei denen wir alle mitgekickt haben. In literarischen und kabarettistischen Kabinettstückchen wird die Atmosphäre vergangener Ereignisse beschworen, die wir alle im kollektiven Gedächtnis haben. Die Geschichten stammen von Thomas Brussig, Peter Lohmeyer, Frank Goosen, Dagmar Leupold und vielen mehr.
Beim Sex auf der Halde gezeugt, eine Kindheit in den orangen Siebzigern und bleiernen Achtzigern, die Nöte der Pubertät und die Qualen zahlreicher Zweierbeziehungen: Frank Goosen umkreist mit unwiderstehlichem Witz sein Leben vor und nach der Geburt, auf und hinter der Bühne. Auf wunderbare Weise fügen sich diese Episoden zu einer neuen Geschichte zusammen – einer Geschichte über Freundschaften und Rivalitäten, den Ruhrpott und den Segen der Minibar.
Friedrich Pokorny hat das gnadenlose Talent zum Entertainer. Seine bissigen Witze schützen ihn gegen alle Zumutungen des Lebens. Nahezu täglich steht er als Unterhalter auf der Bühne und verdient beim Kampf gegen seine selbstgewählte Einsamkeit auch noch gutes Geld.Doch ein Brief aus der Vergangenheit reißt die Mauern ein, die er um sich gebaut hat. Thomas Zacher, Pokornys Freund aus Schul- und Jugendjahren, ist wieder in der Stadt und lädt zum Abendessen ein. Pokorny wird überschwemmt von schmerzhaften Erinnerungen, die vor allem um Ellen kreisen. Sie war die große, die einzige Liebe von Pokorny und Zacher - bis über den Tag hinaus, an dem die beiden sie in den Tod trieben.
Eine Stadt im Ruhrgebiet. Anfang der 80er Jahre. Helmut ist 16, besucht die Oberstufe eines Gymnasiums, hat Eltern, die nicht miteinander reden und eine Mutter, die immer nur wissen möchte, was er eigentlich will. Vom Leben, zum Beispiel. Wenn er das nur selbst so genau wüßte. Seine lakonische Selbsteinschätzung: drogenabstinenter, heterosexueller Nichtdemonstrierer, so wenig Engagement wie nötig, so viel Leben (lassen) wie möglich. Helmut hört Platten von den Beatles und Dylan, tanzt zu Madness und Fischer Z, trägt wie alle anderen Bäckerhosen und verliebt sich in die Schulsprecherin Britta. Ihr zuliebe engagiert er sich in der Nicaragua-Gruppe, sie führt den kleinbürgerlichen, immer etwas schüchternen Jungen in die Liebe ein. Zur ersten Liebe aber gehört auch die erste Enttäuschung. Und so erzählt Helmut rückblickend sein Leben als Suche nach der einzigen Frau, die ihm etwas bedeutet hat, während seine amourösen Abenteuer ihn in Wirklichkeit kaltließen.