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Lydia Heidrich

    Die Herstellung von Differenz in Vorbereitungsklassen
    • Die Herstellung von Differenz in Vorbereitungsklassen

      Eine praxistheoretisch-ethnographische Studie zu Bildungsungleichheit im Kontext neuer Migration

      • 414 páginas
      • 15 horas de lectura

      Mit den erhöhten Migrations- und Fluchtbewegungen ab 2015 kamen viele Kinder und Jugendliche ohne Deutschkenntnisse nach Deutschland. Um diese neu migrierten Schüler:innen zu unterrichten, wurden bundesweit improvisierte Vorbereitungsklassen eingerichtet. Lydia Heidrich untersucht in ihrer qualitativen Studie am Beispiel der Stadtgemeinde Bremen, wie bildungsbehördliche und schulische Praktiken miteinander verflochten sind und dadurch ein Risiko für Bildungsungleichheit für neu Migrant:innen in diesen Klassen entsteht. Die Studie beleuchtet die Entstehung und Entwicklung von Vorbereitungsklassen, die Herausforderungen im Zugang zur allgemeinen Schule sowie die Organisation des Lernens und Unterrichtens. Sie analysiert, wie soziale Praktiken und Differenzordnungen innerhalb des Bildungssystems zur Herstellung von Bildungsungleichheit beitragen. Methodologisch stützt sich die Forschung auf ein interpretatives Forschungsparadigma und ethnographische Ansätze, um die Erfahrungen und Herausforderungen der Schüler:innen zu dokumentieren. Die Ergebnisse zeigen, dass trotz der Bemühungen um Integration und Chancengleichheit strukturelle Barrieren bestehen, die die Teilhabe und den Bildungserfolg der neu migrierten Schüler:innen gefährden. Die Arbeit schließt mit einem Ausblick auf zukünftige Forschungsimpulse und Schulentwicklungsprozesse.

      Die Herstellung von Differenz in Vorbereitungsklassen