Die Dissertationsschrift von Verena Kopp behandelt ein bereits ausführlich erforschtes Thema: Corporate Social Responsibility (CSR) mit einem speziellen Fokus auf Familienunternehmen. Sie untersucht die Arbeitsmarktinklusion von Geflüchteten in Familienunternehmen im Vergleich zu Nichtfamilienunternehmen, ein bislang unerforschter Bereich. Kopp, seit 2015 Leiterin der Koordinierungsstelle für Flüchtlingsangelegenheiten in Paderborn, hat beobachtet, dass kleine und mittlere Unternehmen eine entscheidende Rolle bei der Beschäftigungsförderung von Geflüchteten spielen. Ihre Forschung zeigt, dass das Thema der Arbeitsmarktinklusion in kleinen und mittleren Familienunternehmen aus der CSR-Perspektive in der wissenschaftlichen Literatur nicht behandelt wurde. Die Studie, die auf qualitativen Methoden basiert, beantwortet die Kernfrage, wie sich die Arbeitsmarktinklusion in Familienunternehmen im Unterschied zu anderen Unternehmen gestaltet. Sie kombiniert elf teilnehmende Beobachtungen, 22 Interviews und Dokumentenanalyse. Das CSR-Säulen-Diagramm, das aus der Studie hervorgeht, identifiziert vier Säulen und 14 CSR-Typen und bietet Einblicke in die Kontextbedingungen der Arbeitsmarktinklusion. Die Ergebnisse zeigen, dass nicht die Haltungen, sondern die Unternehmensform entscheidend für die nachhaltige Beteiligung von Familienunternehmen ist. Die CSR-Aktivitäten sind oft eine hybride Mischung aus normativem und strategischem Engageme
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