Das Verhältnis von Mensch und Maschine im Werk Heinrich Hausers
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Die Arbeit bietet eine umfassende literaturwissenschaftliche Analyse des Gesamtwerks Heinrich Hausers, insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine. Sie kontextualisiert Hausers Werke innerhalb der Ideen- und Kulturgeschichte der 1920er bis 1940er Jahre, vor dem Hintergrund des Krisendiskurses der Moderne. Diese Monografie ist die erste ihrer Art und untersucht die zentrale Frage nach dem Verhältnis von Mensch und Maschine, die für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts prägend war. Die Autorin beleuchtet Hausers künstlerisches Schaffen und seine ideen- und kulturgeschichtlichen Wurzeln, während sie aufzeigt, wie er den Krisendiskurs der Moderne in seinen Arbeiten aufgreift. Zudem bietet die Publikation einen kritischen Einblick in die Biografie Hausers, der als Vertreter des Literatursystems der Weimarer Republik, der NS-Zeit und des Exils gilt und sich einer vereinfachenden Kategorisierung entzieht. Themen wie Rationalisierung, Fortbewegung, Ästhetik, Maschinenwahrnehmung, Emotionen gegenüber Maschinen, die Verschmelzung mit Maschinen, die Kreatürlichkeit von Maschinen sowie Science-Fiction werden behandelt.
