Künstlerischer Ausdruck als allgemeines Bildungsziel
Konzeption eines didaktisch operationalisierbaren Ausdrucksbegriffs für den Kunstunterricht
- 260 páginas
- 10 horas de lectura
Die Monografie beleuchtet die unterschiedliche Auffassung darüber, welchen Beitrag Kunst zur allgemeinen Schulbildung leisten sollte, und hebt die individuelle Ausdrucksfähigkeit als zentrales Prinzip für den Kunstunterricht hervor. Die Vielfalt der Antworten erschwert die klare Festlegung curricularer Schwerpunkte und Bildungsziele. Im Fokus steht die individuelle Ausdrucksfähigkeit, die als Orientierung für den Kunstunterricht dient. Der künstlerische Ausdruck wirft jedoch didaktische Herausforderungen auf, da die Originalität von Kunstwerken eine Festlegung auf ein Regelwerk ausschließt, das erklärt, wie individueller Ausdruck intersubjektiv erfahrbar wird. Daher ist es schwierig, die Qualität individuellen Ausdrucks vorherzusagen und in Lehr-Lernprozesse zu integrieren. Die Monografie leistet aus der Perspektive der analytischen Ästhetik einen klärenden Beitrag zur Kunstdidaktik, indem sie einen didaktisch operationalisierbaren Ausdrucksbegriff entwickelt. In sechs aufeinander aufbauenden Kapiteln wird der Begriff des künstlerischen Ausdrucks durch die Diskussion ästhetischer Theorien von Collingwood, Tormey, Goodman und Dewey präzisiert. Der Ausdruck wird als Erfahrungspotenzialität eines Kunstwerks greifbar, realisiert in den Kategorien von Material und Form, und bleibt dabei individuell tiefgründig. Die Monografie richtet sich an Lehrende und Studierende der Kunstdidaktik, Kunstpädagogik und philosophischen Ästhetik.
