A collection of stories from post-Communist Czechoslovakia, many on the absurdity of life. Big Brother is gone, but is the capitalist rat race any better? A study of shattered hopes.
Originally written in his own special code-language, Petr's diaries describe daily life for the Ginz family and document the introduction of anti-Jewish laws from a young child's point of view - pithy and unsentimental.
Zu Hause im Exil: die Geschichte einer Sprachenwanderung. Hineingeboren ins Russische, verpflanzt erst ins Tschechische, dann ins Deutsche, eingeführt ins Hebräische und schließlich adoptiert vom Englischen – jede Sprache markiert einen neuen Lebensabschnitt in der prallen Familiengeschichte Elena Lappins, die eng verknüpft ist mit den Wirren europäischer Geschichte im 20. Jahrhundert. Von Prag nach Hamburg, von Israel in die USA und schließlich nach London: Elena Lappin, geborene Biller, verknüpft in dieser Familiengeschichte die Faktoren mehrfacher Emigration, ausgelöst durch historische Ereignisse oder persönliche Entscheidungen, mit den konkreten Schicksalen der Mitglieder ihrer Familie und mit den Fragen nach Heimat, Identität, Judentum und Sprache. Sensibel, ehrlich und mit unverstelltem Blick geht sie den Erzählungen, Lebenslügen und Geheimnissen der Eltern und Großeltern nach und schildert, was es heißt, mit gleich mehrfach gekappten Wurzeln zu leben und auch nach dem Verlust einer Muttersprache schreiben zu wollen. Ein optimistisches Buch über eine mehrfache Migration, das durch eine gute Prise Selbstironie und Humor besticht.
»Ein lustiges, kluges, schreckliches Buch. Sie werden oft lachen. Und zweimal laut weinen.« Else Buschheuer in ›Aufbau‹ Natasha Kaplan, eine lebenslustige jüdische Amerikanerin, die mit ihrem Mann Tim und ihrer Tochter Erica in London lebt, wird zu ihrer eigenen Überraschung Chefredakteurin bei der anglo-jüdischen Kulturzeitschrift ›Die Nase‹. Fortan muß sie sich mit den verschrobenen und überaus sparsamen Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands herumschlagen, die ganz offen Natashas verstorbenem Vorgänger nachweinen. Finanziell steht die Zeitschrift praktisch ständig am Abgrund, bis wie ein deus ex machina ein großzügiger Spender auftaucht: Dr. Hoffmann will der Zeitschrift sage und schreibe 50.000 Pfund schenken. Doch die Vorstandsmitglieder sind argwöhnisch: Was, wenn der Deutsche ein Nazi war und mit der Spende sein Gewissen beruhigen will? Das richtige Alter hätte er … Natasha wird beauftragt, Recherchen anzustellen.
»Ein wunderbarer Erzählungsband.« W. G. Sebald Eine junge Israelin aus Tel Aviv verliebt sich in einen jüdischen Geschäftsmann aus London. Sie heiraten, doch ihr Eheleben im fernen England hat sich Noa anders vorgestellt. Mit kleinen Sünden bringt sie Abwechslung in ihr fades Hausfrauendasein ... Zwölf hinreißend komische Geschichten, in denen Frauen und manchmal auch Männer ihren Liebhabern oder Ehepartnern in andere Länder und fremde Kulturen folgen, versammelt Elena Lappin in ihrem ersten Buch, das in England und den USA sofort große Begeisterung auslöste. »Elena Lappins geradliniger und unmittelbarer Stil, ihr Humor und das Herzblut, mit dem sie ihren Geschichten Leben einflößt, machen diese erzählerische Weltreise zu einem kleinen Meisterstück.« ›Rheinischen Merkur