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Friedrich Karl Hennemann

    Über Wasser ... unter Wasser
    • Über Wasser ... unter Wasser

      Erlebnisse eines Unterseebootfahrers vor, im, und nach dem 2. Weltkrieg

      • 618 páginas
      • 22 horas de lectura

      Im Winter 1945 hält der Autor Friedrich K. Hennemann seine Eindrücke aus dem Gefangenenlager in Chartres in einem Tagebuch fest, ohne zu wissen, ob er den Jahreswechsel überleben wird. Die traurigen Schatten des Weihnachtsfestes, die Häufung von Todesfällen und die miserable Verpflegung belasten ihn. Jahrzehnte später wird er seine abenteuerlichen Erlebnisse als Unterseebootfahrer seiner gelähmten Frau vorlesen können, jedoch in Form einer autobiografischen Erzählung. Der Autor wurde 1935 versehentlich mit 17 Jahren zur Kriegsmarine eingezogen und gehörte zur Stammbesatzung des U-Bootes U-31, das 1936 in Dienst gestellt wurde. Ein schlimmer Seesturm 1938 wird in "Eine Hölle aus Wasser" beschrieben, ohne zu ahnen, dass noch schlimmere Höllen auf ihn warten. Im Januar 1938 trifft er in Eckernförde ein, wo ein neuartiger Torpedotyp getestet werden muss. Ein Orkan überrollt die Ostsee, und als der Befehl zum sofortigen Auslaufen gegeben wird, sind die Bedingungen katastrophal. Die Besatzung kämpft gegen die Wellen und die Unfähigkeit des Bootes, sich zu stabilisieren. Inmitten dieser Bedrohung wird die Frage laut, ob sie jemals wieder auftauchen werden. Nach dem Krieg und der Gefangenschaft beginnt er 1946 mit nur 56 Kilo einen Neuanfang, sieht den Krieg jedoch als das größte Verbrechen.

      Über Wasser ... unter Wasser