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Reinhard Piechocki

    Beziehungszauber
    Genmanipulation: Frevel oder Fortschritt?
    Landschaft - Heimat - Wildnis
    Alice Herz-Sommer "Ein Garten Eden inmitten der Hölle"
    Alice Herzová-Sommerová. Rajská zahrada uprostřed pekla
    A garden of eden in hell
    • 2019

      Wenige Monate vor Claras Konzert auf Rügen im März 1855 gestand Johannes Brahms seinem Freund Joseph Joachim seine Liebe zu Clara Schumann. Nach dem Selbstmordversuch von Robert Schumann wurde Brahms zu Claras größter Unterstützung. Ihre Rückkehr nach Düsseldorf, wo Johannes bereits in ihre Wohnung gezogen war, erfüllte Clara mit Freude. Die Beziehung zwischen Clara und Johannes bleibt ein Rätsel, das von platonischen bis zu spekulativen Theorien reicht. 21 Jahre nach dem Konzert auf Rügen vollendete Johannes dort seine erste Sinfonie. Das Buch beleuchtet nicht nur ihre Aufenthalte auf Rügen, sondern analysiert auch ihre geheimnisvolle Beziehung, indem es zwölf von Brahms' „Liebesbeziehungen“ zwischen 1858 und 1896 erzählt und Claras mögliche Reaktionen darauf hinterfragt. Reinhard Piechocki beschreibt das Verhältnis der drei Musiker über fünf Jahrzehnte hinweg, unterstützt durch Zitate aus ihrem Briefwechsel und zeitgenössische Porträts. Der Bogen spannt sich von ihrem Kennenlernen über den Tod Roberts bis zu Johannes' Beziehungen und ihrem späteren freundschaftlichen Verhältnis. In fünf Kapiteln wird die Leidenschaft, Eifersucht und Freundschaft zwischen Clara und Johannes nachgezeichnet. Der Epilog widmet sich zudem wichtigen Aspekten in Brahms' Leben: seinem Verhältnis zu Frauen, seinem Humor und seiner Vorliebe für gutes Essen und Trinken.

      Beziehungszauber
    • 2018

      Die Malerinseln Rügen | Vilm | Hiddensee

      • 167 páginas
      • 6 horas de lectura

      Vor 200 Jahren entdeckten die ersten Maler die Inseln Rügen, Vilm und Hiddensee, indem sie sich diese zumeist erwanderten. Seitdem fühlten sich weit mehr als eintausend Maler von der einzigartigen Motivkraft der drei Inseln angezogen. Nach den Romantikern und Lichtmalern, die oft allein unterwegs waren, erschienen die Professoren der Akademien bzw. verschiedener Malschulen mit ihren Studentengruppen und verbrachten im Sommer Wochen auf den Inseln, letztlich emanzipierten sich auch die Malerinnen hier insbesondere über die Insel Hiddensee.

      Die Malerinseln Rügen | Vilm | Hiddensee
    • 2017

      "Unter Blumen eingesenkte Kanonen"

      Chopins Musik in dunkler Zeit (1933–1945)

      • 294 páginas
      • 11 horas de lectura

      Frederik Chopin hat für die polnische Nation eine unvergleichliche Bedeutung. Seine Werke, wie die leidenschaftliche „Revolutionsetüde“ und die „Heroische“ Polonaise As-Dur, sind Symbole des Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Die „Revolutionsetüde“ steht für den polnischen Kampf, während das Anfangsmotiv der Polonaise seit 1941 als Erkennungszeichen der polnischen Heimatarmee diente. Chopins Popularität beruht nicht nur auf der verzaubernden Melodik seiner Kompositionen, sondern auch auf der Vielfalt der Gefühle, die er ausdrückt. Seine Musik spiegelt die Zerrissenheit, das Leid und die Hoffnungen der Menschen wider. Reinhard Piechocki beschreibt in sechs einleitenden Kapiteln Chopins zentrale Rolle für Polen und den perfiden Missbrauch seiner Musik durch die Nationalsozialisten, die versuchten, Polen als Juniorpartner im Krieg gegen die Sowjetunion zu gewinnen. In den folgenden achtzehn erschütternden Einzelschicksalen wird deutlich, warum Chopins Musik für viele, die der Willkür der Nazis ausgesetzt waren oder sich gegen die Tyrannei wehrten, zur rettenden Kraft wurde. Piechockis Werk umfasst 24 Kapitel, die überraschen, faszinieren und elektrisieren.

      "Unter Blumen eingesenkte Kanonen"
    • 2015
    • 2014
    • 2011

      Die Geschichte einer doppelten Liebe: der Liebe einer Mutter zu ihrem Kind und der Liebe einer Künstlerin zur Musik. Franz Kafkas Prag und die Hölle des KZ, der Zauber der Musik und die Befehle der Wachleute von Theresienstadt – das sind die prägenden Elemente des ungewöhnlichen Lebens der Pianistin Alice Herz-Sommer. Sie wurde am 26. November 1903 in Prag geboren. 1943 wird sie mit ihrem Sohn Raphael nach Theresienstadt deportiert, wo ihr das Unglaubliche gelingt: In über 100 Konzerten schenkt sie den Mithäftlingen Kraft und Hoffnung, und für ihren kleinen Sohn schafft sie inmitten von Hunger, Leid und Tod eine Atmosphäre der Zuversicht und Geborgenheit. Alice Herz-Sommer starb als älteste Holocaust-Überlebende am 23. Februar 2014 im Alter von 110 Jahren in London. „Was für ein Leben, was für ein Mensch, was für eine Frau! Und was für ein Buch! Es feiert die Größe und Unbesiegbarkeit des Menschen und der Kunst.“ Lausitzer Rundschau

      Alice Herz-Sommer "Ein Garten Eden inmitten der Hölle"
    • 2010

      In der Regel versuchen Naturschützer heute mit „harten“ ökonomischen und ökologischen Argumenten von der Schutzwürdigkeit einer bedrohten Art oder eines selten gewordenen Biotops zu überzeugen. Führt diese Argumentation nicht zum Erfolg, sprechen sie vom „Eigenwert der Natur“, der inzwischen sogar Aufnahme in die Gesetzbücher gefunden hat. Der Naturschützer Reinhard Piechocki beschäftigt sich mit der Fragwürdigkeit dieses Vorgehens. Denn zum einen blendet die Reduktion auf „harte“ Fakten gerade die „weichen“, kulturellen Faktoren aus, mit denen die Bevölkerung für den Naturschutz zu gewinnen wäre – etwa die Sensibilität für die heimatliche Landschaft. Und ist die Rede vom Eigenwert der Natur nicht nur eine Fiktion, welche zudem noch die Gefahr fundamentalistischer Entwicklungen in sich birgt?

      Landschaft - Heimat - Wildnis
    • 2009

      Umělecký svět prvorepublikové Prahy a peklo koncentračního tábora formují život Alice Herzové-Sommerové, která nyní žije v Londýně. Ve svých sto šesti letech má za sebou neobyčejný život, prožitý v průběhu celého dvacátého století. Alice objevuje lásku k hudbě již v dětství a v šestnácti letech se stává nejmladší členkou mistrovské třídy Německé hudební akademie v Praze. Její kariéra však brzy narazí na antisemitské urážky a následky první světové války, kdy její otec ztrácí téměř celý majetek. Druhá světová válka přináší nejhorší rány: v roce 1941 je deportována její matka a v roce 1943 se Alice se svým mužem a synem ocitá v Terezíně. I v tomto pekle si zachovává sílu a laskavost, pořádá více než sto koncertů, čímž dodává naději svým spoluvězňům a vytváří „ráj uprostřed pekla“ pro svého syna, který vystupuje v dětské opeře Brundibár. Po osvobození se vrací do Prahy, kde zjišťuje, že Židé nejsou vítáni, a emigruje do Izraele, kde učí na Jeruzalémské konzervatoři. Ve svých třiaosmdesáti letech se stěhuje do Londýna k synovi, nyní světově proslulému cellistovi, a dodnes každý den hraje na klavír.

      Alice Herzová-Sommerová. Rajská zahrada uprostřed pekla
    • 2007

      Heimat und Naturschutz

      • 414 páginas
      • 15 horas de lectura

      Die „Vilmer Thesen zu Heimat und Naturschutz“ wurden 2003 nach der ersten „Vilmer Sommerakademie“ in der Zeitschrift „Natur und Landschaft“ veröffentlicht und haben eine anhaltende kontroverse Diskussion in Deutschland ausgelöst. Diese Diskussion erstreckt sich über verschiedene Disziplinen, darunter Naturschutz, Geschichte, Philosophie und Landschaftsplanung. Im vorliegenden Band setzen sich die Autoren mit ihren Kritikern auseinander, die ein breites politisches Spektrum abdecken. Die Auseinandersetzung verdeutlicht die politische Relevanz von Heimat und zeigt, dass Naturschutz ein kulturelles Anliegen ist, das nicht allein durch ökologische Wissenschaften erfasst werden kann. Heimat und Landschaft können als „soziales Naturideal“ fungieren und die Menschen dort erreichen, wo ihre Sensibilität für Natur liegt. Ein menschenfreundliches und demokratisches Heimatverständnis kann jedoch nicht entstehen, wenn unreflektiert an konservative Begriffe des 19. Jahrhunderts angeknüpft wird. Es ist notwendig, die mit diesen Begriffen verbundenen Gefühle ernst zu nehmen und die kulturellen Grundlagen des Naturschutzes wiederzugewinnen, um eine wichtige Ergänzung zu ökologischen und ökonomischen Argumenten zu schaffen.

      Heimat und Naturschutz