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Christa Wichterich

    1 de enero de 1949
    On the road to gender equality
    The future we want
    Sexual and reproductive rights
    Feminisms on the move
    Care extractivism and the reconfiguration of social reproduction in post-fordist economies
    Rumbo a la igualdad de oportunidades
    • 2019

      This paper suggests the concept of care extractivism as a space- and time-diagnostic tool to international political economics in post-fordist societies. Analogous to resource extractivism, care extractivism depicts the intensified commodification of social reproduction and care work along social hierarchies of gender, class, race and North-South as a strategy to cope with a crisis of social reproduction. Extractivist policies result in the creation of a cheap reproductive labour force. The paper analyses the current national and transnational reconfiguration of social and biological reproduction in Germany / Western Europe interacting with Eastern Europe and Asia. Currently, the most striking features of care extractivism are a) professionalisation for efficiency increase, b) transnationalisation based on import of care workers, and c) transnationalisation of biological reproduction based on reproductive technologies. The contradiction between the rationale of care and the neoliberal capitalist market logic results in frequent care struggles such as the protests of hospital nurses against the depletion of care resources. The politisation of care by the protesting care workers asks for giving preference to the care economy as a common good over care as a commodity.

      Care extractivism and the reconfiguration of social reproduction in post-fordist economies
    • 2016
    • 2012
    • 2009

      Die derzeitige Wirtschaftskrise markiert das Ende einer Globalisierungsphase, in der Frauen bedeutende Fortschritte erzielt haben. Ihre Beteiligung an Erwerbsarbeit, Politik und anderen öffentlichen Bereichen ist historisch hoch. Dennoch bedeuten Integration und Partizipation nicht automatisch Geschlechtergleichheit oder das Ende von Diskriminierung und Gewalt. Die Erfolge von Frauenbewegungen und Gleichstellungspolitik sind oft ungleichzeitig und widersprüchlich. Emanzipation und Einbindung sind eng miteinander verknüpft. Der traditionelle Fokus auf Geschlechtergleichheit reicht in einer zunehmend ungleichen Welt nicht aus. Feministisches Denken muss sich mit einer systematischen Kritik an Gesellschaft, Ökonomie und Globalisierung verbinden, um über den eigenen Horizont hinauszublicken. Christa Wichterich untersucht in ihren Aufsätzen die Paradoxien von Frauenrechtskämpfen und Gleichstellungspolitiken. Sie spannt den Bogen von der Globalisierung der Frauenbewegungen über die Herausforderungen der Integration bis hin zu neuen feministischen Perspektiven. Die Widersprüche verlangen nach feministischen Antworten, die über die Gleichstellung der Geschlechter hinausgehen und gesellschaftliche Strukturen sowie Machtverhältnisse verändern. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem die Politik der Vereinten Nationen, Empowerment, Mikrokredite, Gender und Handelsliberalisierung sowie neue Feminismen und die Globalisierung von unten.

      Gleich, gleicher, ungleich
    • 2003

      Femme global

      • 102 páginas
      • 4 horas de lectura

      **Frauen spielen eine wichtige strategische Rolle als Billigarbeitskräfte** bei der Exportorientierung und der Informalisierung von Arbeit, während die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung in den Haushalten erstaunlich stabil bleibt. Die Staaten werden durch den Ausbau zur Wettbewerbs- und Sicherheitsmacht erneut »männlicher«, während die soziale Verantwortung durch den weltweiten Sozialabbau weiter feminisiert wird. **Nicht nur beim alltäglichen Kampf** gegen die Armut und soziale Unsicherheit, sondern auch beim Widerstand gegen das Lohndumping in der Exportindustrie, gegen die Privatisierung öffentlicher Güter und gegen Biopiraterie stehen Frauen ganz vorne. **Und nicht nur** in die konventionelle Politik müssen sich feministische Ansätze hineinkämpfen, auch den neuen sozialen Bewegungen müssen noch Augen und Ohren für Geschlechtergerechtigkeit geöffnet werden. (Quelle: [VSA-Verlag](https://www.vsa-verlag.de/nc/detail/artikel/femme-global/))

      Femme global