Klaus Schlesinger hat sich über mehrere Jahrzehnte immer wieder mit Heinrich von Kleist befasst, der für ihn – weit über die bloße literarische Auseinandersetzung hinaus – zu einer künstlerischen wie persönlichen Projektionsfigur wurde. Ausgangspunkt der bislang unveröffentlichten Novelle Der Verdacht ist der Selbstmord von Kleist und Henriette Vogel, doch wird das Geschehen bald vom ermittelnden Beamten Felgentreu dominiert. Diesem kommen Zweifel am Selbstmord, als die Behörden seine Ermittlungen zu behindern scheinen. Der Fortgang der Untersuchungen führt zu einem überraschenden Ergebnis. Angesichts der Bedeutung, die Kleist für Schlesinger hatte – davon zeugen Notizbuchaufzeichnungen, Bibliotheks- und Archivstudien, Ideenskizzen, Exposés, Prosatexte sowie ein Filmszenarium für die DEFA (das nie umgesetzt wurde) –, stellt die Schlesinger-Biografin Astrid Köhler in ihrem Nachwort die Frage, weshalb der Autor die Arbeit am Kleist-Stoff nie abgeschlossen hat. Anette Handke beleuchtet die historischen Fakten, die dem Kleist-Felgentreu-Thema zugrunde liegen. Und der Hallenser Künstler Moritz Götze hat sich von der Novelle zu Radierungen inspirieren lassen, die den Text kongenial illustrieren.
Klaus Schlesinger Orden de los libros (cronológico)
9 de enero de 1937 – 11 de mayo de 2001






Die Seele der Männer
- 368 páginas
- 13 horas de lectura
Die Seele der Männer - bk1537/1; Aufbau Verlag; Klaus Schlesinger; pocket_book; 2004
Trug
- 190 páginas
- 7 horas de lectura
Trug - bk1534; Aufbau Verlag; Klaus Schlesinger; pocket_book; 2001
Von der Schwierigkeit, Westler zu werden
- 207 páginas
- 8 horas de lectura
German
Leben im Winter
- 95 páginas
- 4 horas de lectura
Matulla und Busch
- 139 páginas
- 5 horas de lectura
Berliner Traum
- 175 páginas
- 7 horas de lectura






