Die 1967 erschienene Erstausgabe begeistert seitdem eine ganze Kindergeneration. In diesem bunten Buch retten die Dorfbewohner ihre alte Linde. Die Reime von Lore Leher sind leicht mitzusprechen, während die Seidenpapiercollagen von Ursula Kirchberg Vorschulkindern helfen, die Geschichte selbst zu erzählen.
Was geschieht, wenn ein Nashorn und eine Maus sich kennen lernen? Eine Mäusefamilie strickt Socken - rosafarben, vier Stück, groß wie kleine Wassereimer, eine Schlossverwalterassistentin fällt fast in Ohnmacht und ein Mäuse-Opa fabriziert einen rettenden Kurzschluss. Aber beginnen wir von vorn: Clara ist das berühmteste, am weitesten gereiste und schönste Nashorn der Welt. Sie liebte Orangen und war schon vor über 250 Jahren, als der französische Hofmaler Jean-Baptiste Oudry sie malte, ein Star. Jetzt erlebt sie ihr erstes großes Abenteuer mit der kleinen Maus Rosa, die die schönsten Ohren der Welt und 67 Verwandte hat. Das lebensgroße Clara-Gemälde ist derzeit im Staatlichen Museum Schwerin zu bewundern.
Niemand ausser Tim kann Robert sehen, aber für ihn ist er der beste Freund und Helfer. Mal ist er so gross, dass Tim sich in seinen Armen verstecken kann, mal winzig klein. Als sie bei Oma zu Besuch sind, klaubt er ungesehen die Rosinen aus dem Kuchen...
Amelie fühlt sich von ihrer Freundin Britta im Stich gelassen und zieht sich zurück. Als sie sich wieder mit ihr versöhnen will, weiss sie zunächst nicht wie.
Selim aus der Türkei versteht kein Deutsch und ist ständigen Mißverständnissen ausgesetzt. Auch Susanne lacht über ihn, bis sie sich in ihren Ferien in Italien plötzlich in Selims Rolle sieht und ihn künftig besser verstehen kann. Ab 5 Jahren.
Der kleine Häwelmann segelt nachts mit einem Segel aus seinem Nachthemd auf einem Lichtstrahl des Mondes. Er erkundet die Stadt, den Wald und das Ende der Welt, bis er den Mond ärgert, der sein Licht auslöscht. Einsam und von der Sonne ins Meer geschubst, erlebt er ein aufregendes Abenteuer.
Der Schimmelreiter ist viel mehr als ein klassisches Stück deutscher Literatur - auf knappsten Raum nutzt er eine Gespenstergeschichte, um vom Kampf des Menschen gegen die Natur und gegen den Menschen zu erzählen. Hauke Haiens Versuch, dem Meer neue Grenzen zu ziehen, führt in einen Abgrund, dessen Ausdeutung den Leser verschlingt wie die Sturmflut das neugewonnene Land.
Dieses Buch will Anstoß zu Gesprächen zwischen Eltern und Kindern geben. Die Idee dazu hatte ein Mütterarbeitskreis anlässlich eines Kurses der Paritätischen Familienbildungsstätte in München, die täglich in ihrer Beratungstätigkeit mit dem Problem der Entführung von Kindern konfrontiert wird. Um Kinder nicht mit falschem Misstrauen zu belasten, hat die Müttergruppe beschlossen, den „lieben Onkel“ im Buch als „Fremden“ zu bezeichnen.