Mit einer der letzten Schiffspassagen gelingt 1939 dem 15-jährigen HERBERT PETER SECHER MIT SEINEN ELTERN DIE EMIGRATION IN DIE USA. Während Teile seiner Familie nach Palästina, Sydney und Riga fliehen, bleiben fünf Personen in Wien zurück. 1994 entdeckt Herbert Peter Secher im Nachlass seiner Mutter die vollständige Korrespondenz der Wiener Familie mit seinen Eltern und Onkeln in New York. Die Familien in New York, Haifa und Australien überleben, doch die Spur der in Wien verbliebenen ebenso wie der nach Riga geflohenen Familienmitglieder verliert sich im Holocaust. NEUE PERSPEKTIVE AUF DEN ALLTAG IM NATIONALSOZIALISMUS Das Buch versammelt 160 BRIEFE UND BRIEFFRAGMENTE AUS DEM NATIONALSOZIALISTISCHEN WIEN. Diese oft sehr privaten Quellen der als Juden verfolgten Familienmitglieder ermöglichen einen neuen Blick auf den Nationalsozialismus in Österreich. Die Briefe an Familie und Freunde zeichnen das alltägliche ERLEBEN DES EXTREMEN, die sich steigernde Verfolgung, Entrechtung und Erniedrigung, den Raub von Existenzen, Besitz und Vermögen sowie die wirtschaftliche Marginalisierung und Ausbeutung aus der Perspektive der Opfer nach. Die Dokumente lassen das Wechselspiel von Hoffen und Bangen unmittelbar werden. AUS DEM INHALT: Briefe 1939 Briefe 1940 Briefe 1941
Stefan August Lütgenau Libros



Mit anderen Augen gesehen. Internationale Perzeptionen Österreichs 1955-1990
Österreichische Nationalgeschichte nach 1945
- 909 páginas
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Die von der Stiftung Bruno Kreisky Archiv herausgegebene Studie analysiert die Außenwahrnehmung wesentlicher historischer Entwicklungen der Zweiten Republik Österreich anhand von Fallstudien ausgewählter Staaten. Durch neu erschlossene Quellen wird die Einschätzung von Leistungen und Misserfolgen der Zweiten Republik im Spiegel der politischen und medialen Meinung des Auslandes dargestellt. Der Band verlässt die klassischen Pfade der diplomatiegeschichtlichen Darstellung und versucht, Österreichs internationale Position durch historische Expertenanalysen und Bewertungen ehemaliger hochrangiger Diplomaten zu orten. Die Beiträge reichen von den Nachbarstaaten und europäischen Mittelmächtern bis zu Supermächten und Staaten des Nahen und Mittleren Ostens sowie Indien und der Blockfreien Bewegung. Österreichs Rolle im Ost-West-Konflikt, die aktive Neutralitätspolitik der Ära Kreisky und die Fokussierung auf innereuropäische Angelegenheiten seit den 80er Jahren wurden international aufmerksam verfolgt. In Verbindung mit der inneren Entwicklung der Zweiten Republik und der sozialen sowie wirtschaftlichen Organisation des Landes bietet der Sammelband ein multiperspektivisches Bild von Österreichs Stellung in der Welt nach 1945, das traditionelle Selbstwahrnehmungen relativiert und neue Erkenntnisse liefert. Ergänzt wird der Band durch weiterführende Literatur zu bilateralen Beziehungen und eine detaillierte Chronologie der Außenbezieh
Betr. u.a. Harald Feller (1913-2003) und Carl Lutz (1895-1975) (siehe Personenregister)