In elf Kapiteln (beziehungsweise elf >>Reden<<) berichtet Tuavii über die Lebensgewohnheiten des Papalagi. Dabei geht es um >>das Fleischbedecken des Papalagi<< (die Kleidung), >>die steinernen Truhen, Steinspalten und steinernen Inseln<< (Häuser, Strassen und Städte), um das >>runde Metall und schwere Papier<<, die seine Augen leuchten machen (das Geld) und die vielen anderen Dinge, die er aufhäuft, um daran seinen Wert zu messen. Danach beschäftigt sich der Häuptling damit, wie der Papalagi mit seiner Zeit und mit Gott umgeht, mit seinen technischen Errungenschaften, die ihn beherrschen, wenngleich er sie zu beherrschen glaubt, seinem Beruf, den er hat und der ihn hat, um sich zuletzt über seine vielen Papiere zu wundern, in denen er seine vermeintlichen Weisheiten aufbewahrt, und >>die schwere Krankheit des Denkens<< zu beklagen. Scheurmanns Plädoyer für die Reinheit des unverfälschten Blicks und die Rückkehr zur Einfachheit des Lebens ist in einer schlichten Sprache gehalten und zumeist amüsant zu lesen. Geprägt von kindlicher Offenheit und Pietätlosigkeit lädt das Buch ein, die eigene westliche Lebensweise zu hinterfragen.
Erich Scheurmann Orden de los libros
Erich Scheurmann fue un pintor y escritor alemán cuya obra ofrece una perspectiva única sobre las culturas lejanas y sus encuentros con la modernidad. Alcanzó renombre internacional con su bestseller, que explora las profundas diferencias entre la vida tradicional y el mundo occidental a través de un relato de viajes ficticio. Las obras de Scheurmann están impregnadas de sus experiencias personales de viaje, especialmente de Samoa, ofreciendo una reflexión sobre el colonialismo y la identidad cultural. Su estilo, moldeado por su formación artística, combina una aguda observación con una narrativa lírica, invitando a los lectores a adentrarse en mundos ajenos mientras contemplan los suyos.





- 1990
- 1979
- 1977
Der Papalagi
die Reden des Südseehäuptlings Tuiavii aus Tiavea
- 1936
- 1922
Der Papalagi
- 123 páginas
- 5 horas de lectura
In elf Kapiteln (beziehungsweise elf >>Reden<<) berichtet Tuavii über die Lebensgewohnheiten des Papalagi. Dabei geht es um >>das Fleischbedecken des Papalagi<< (die Kleidung), >>die steinernen Truhen, Steinspalten und steinernen Inseln<< (Häuser, Strassen und Städte), um das >>runde Metall und schwere Papier<<, die seine Augen leuchten machen (das Geld) und die vielen anderen Dinge, die er aufhäuft, um daran seinen Wert zu messen. Danach beschäftigt sich der Häuptling damit, wie der Papalagi mit seiner Zeit und mit Gott umgeht, mit seinen technischen Errungenschaften, die ihn beherrschen, wenngleich er sie zu beherrschen glaubt, seinem Beruf, den er hat und der ihn hat, um sich zuletzt über seine vielen Papiere zu wundern, in denen er seine vermeintlichen Weisheiten aufbewahrt, und >>die schwere Krankheit des Denkens<< zu beklagen. Scheurmanns Plädoyer für die Reinheit des unverfälschten Blicks und die Rückkehr zur Einfachheit des Lebens ist in einer schlichten Sprache gehalten und zumeist amüsant zu lesen. Geprägt von kindlicher Offenheit und Pietätlosigkeit lädt das Buch ein, die eigene westliche Lebensweise zu hinterfragen.