Petrus Canisius
Reformer der Kirche






Reformer der Kirche
Kommentar zum Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuch in 2 Bänden. Band 1: ABGB, Personenrecht, Sachenrecht
1993 begeht das bayerisch-schwäbisch-fränkische Bistum Augsburg ein Jubiläum von europäischer und weltkirchlicher Bedeutung. Es ist die 1000-Jahr-Feier der Heiligsprechung seines Schutzpatrons, der zugleich Patron der Stadt Augsburg ist, des Heiligen Ulrich. Der Bischof und Reichsfürst lebte von 890 bis 973. Seine Verehrung wurde erstmals in der Geschichte der Kirche durch eine römische Synode unter Vorsitz des Papstes im Jahre 993 offiziell bestätigt und angeordnet. Schon zu Lebzeiten von den Gläubigen hoch geschätzt, breitete sich ab dem Ende des 10. Jahrhunderts die Verehrung des Augsburger Bischofs, der in der Reichspolitik wie in der Kirchen- und Stadtgeschichte eine herausragende Rolle gespielt hat, in Deutschland und in der europäischen Christenheit aus, hielt über die nachfolgenden Jahrhunderte an und erreichte in der Gegenwart einen erneuten Höhepunkt. Der Darstellung seines Lebens und seiner Verehrung ist dieses Buch gewidmet. Dabei geht es nicht um eine Glorifizierung seiner Person, die ihn in eine unwirkliche Sphäre erhebt, sondern um die realistische Darstellung des Menschen Ulrich in seiner Zeit, der jenseits aller Menschlichkeiten und Zeitumstände von einer unerschütterlichen Treue zur Kirche und zum Reich, dem er rückhaltlos diente, von einer großen Liebe zu den ihm anvertrauten Menschen, besonders zu den Hilfsbedürftigen, und von einem tiefen und festen Glauben an Gott geprägt war.
Kommentar zum Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuch in 2 Bänden. Band 1: ABGB, Personenrecht, Sachenrecht
Reformer der Kirche : Festschrift zum 400. Todestag des zweiten Apostels Deutschlands
Mit Petrus Canisius, geboren am 8. Mai 1521 in Nimwegen, sendet Papst Paul III. 1549 einen jungen Jesuiten und Mitarbeiter des Ordensgründers Ignatius von Loyola in das von den Folgen der Kirchenspaltung gezeichnete Deutschland, der schon bald durch sein Wirken zum „Zweiten Apostel der Deutschen“ werden soll. Als Prediger begeistert dieser Kirchenreformer, dessen Theologie durch Kirchlichkeit und Papsttreue gekennzeichnet ist, den Hofadel in Innsbruck, die Fugger in der Reichsstadt Augsburg, die Gläubigen in Ellwangen, Landsberg, Dillingen und Ingolstadt. 1553 beruft ihn König Ferdinand zum Hofprediger in Wien. Canisius verfaßt mehrere Katechismen. Die ihm angetragene Bischofswürde lehnt der bescheidene Jesuit ab. 1559 besteigt er auf Ansuchen des Kardinals Otto Truchseß von Waldburg als Domprediger die Kanzel im Augsburger Dom und gewinnt in der Folge bedeutsame Teile der Reichsstadt für den katholischen Glauben zurück. Als Provinzial der Oberdeutschen Provinz der Jesuiten und Mitinitiator der Dillinger Universität hat Petrus Canisius die katholische Landschaft Süddeutschlands für Generationen geprägt und durch seine aktive Mitwirkung am Konzil von Trient der Reform der Gesamtkirche wichtige Impulse gegeben. Die vorliegende Festschrift zeichnet in verschiedenen Facetten den Menschen, den Reformer, den Seelsorger und den Heiligen: ein Porträt eines außerordentlich aktiven und vielseitigen Ordensmannes.
Kommentar
Mit wichtigen Nebengesetzen und EU-Verordnungen. §§ 859 - 916 ABGB (Vertragsrecht) / bearb. von Silvia Dullinger ... - 4. Auflage
2. Band / Teil 2b: §§ 1313-1341 - 3. Auflage
Teilband §§ 531–824 ABGB Erbrecht, 4. Auflage
Kindesunterhalt, Sachwalterschaft: Teilband §§ 231-284h ABGB - 4. Auflage