„Von Natur aus ist der Mensch ein politisches Wesen“. Diese Einsicht sprach Aristoteles (384-322) als erster aus. Die begriffliche Fassung der unterschiedlichen Formen staatlicher Organisation und seine Untersuchungen darüber, welche von ihnen der Bestimmung des Menschen am besten entspräche, begründen die Wissenschaft von der Politik und bilden noch heute ihr Fundament.
Ursula Wolf Libros







Logisch-semantische Propädeutik
Tugendhat, Ernst; Wolf, Ursula – Logik und Ethik
- 268 páginas
- 10 horas de lectura
Was heißt »Logik«? - Satz, Aussagesatz, Urteil - Logische Implikation und logische Wahrheit; Analytizität und Apriorität - Der Satz vom Widerspruch - Grundzüge der traditionellen Logik: Urteilslehre und Syllogistik - Die moderne Auffassung der Struktur singulärer und genereller Sätze; logisch-semantische und grammatische Form - Komplexe Sätze Generelle Termini, Begriffe, Klassen - Singuläre Termini Identität - Existenz - Sein, Negation, Affirmation - Wahrheit - Notwendigkeit und Möglichkeit
Texte zur Tierethik
Überlegungen zu Mensch-Tier-Beziehung; Tierrechte; Tierschutz; Tierversuche
- 340 páginas
- 12 horas de lectura
Anhand von Originaltexten (die zum großen Teil zum ersten Mal übersetzt wurden) wird ein Überblick über das heutige philosophische Nachdenken über die moralisch angemessene Behandlung von Tieren gegeben. Gegliedert ist er in zwei Teile: einen moraltheoretischen und einen Anwendungsteil, in dem unter anderem untersucht wird, was Leid für Tiere überhaupt bedeuten könnte, ob man Tiere töten darf und ob ihr Leben einen Wert hat; Thema ist auch die Problematik des sogenannten „Tierverbrauchs“, also der Nutzung von Tieren zum Zweck der Nahrungsgewinnung oder der Forschung.
Presents the author's mature rejection of both the Platonic theory that what we perceive is just a pale reflection of reality and the hard-headed view that all processes are the material. In this book, the author argued instead that the reality or substance of things lies in their concrete forms.
Vermögen und Möglichkeit
Die Lehre des Aristoteles und die Debatte in der analytischen Philosophie
- 421 páginas
- 15 horas de lectura
Während die griechische Philosophie lange auf das Notwendige als Basis sicherer Erkenntnis fokussiert war, spielen in der Metaphysik des Aristoteles der Begriff des Vermögens und der Möglichkeit eine zentrale Rolle. Der erste Teil des Buchs erläutert die Hintergründe dieser Neuerung und das Zusammenspiel der Begriffe von Vermögen, Möglichkeit und Notwendigkeit bei Aristoteles. Heute hat die Thematik sich weit verzweigt. So gibt es Untersuchungen über epistemische, logische, kausale Möglichkeit und Notwendigkeit sowie über Dispositionen, Fähigkeiten und das Kann der Handlungsfreiheit, wobei diese Forschungen unverbunden nebeneinander stehen. Vor dem Hintergrund der komplexen aristotelischen Theorie wird daher im zweiten Teil des Buchs versucht, die wichtigsten Teilbedeutungen nicht nur als solche zu klären, sondern auch einen systematischen Zusammenhang zwischen ihnen herauszuarbeiten.
Ein Hochzeitslied
Episoden aus der vierhundertjährigen Geschichte einer westfälischen Familie
- 188 páginas
- 7 horas de lectura
Ist Moralität notwendig für das Glück? Formuliert aus der Sicht des Individuums, das sich mit moralischen Forderungen konfrontiert sieht, verlangt diese Frage eine Erweiterung der Moraltheorie zu einer Theorie des guten Lebens. Diese setzt wiederum eine Klärung der Struktur menschlichen Handelns und Lebens voraus. In den hier vorliegenden Aufsätzen aus drei Jahrzehnten versucht die Autorin, von unterschiedlichen Problemen wie etwa der Willensschwäche und dem Zusammenhang von Tugend und Glück ausgehend, das antike Bemühen um eine solche Ethik im umfassenden Sinn wiederaufzunehmen und fortzuführen.
RoteReihe - 49: Ethik der Mensch-Tier-Beziehung
- 188 páginas
- 7 horas de lectura
Trotz eines breiten Konsenses über die Notwendigkeit, das Wohlbefinden von Tieren zu berücksichtigen, werden Tiere nach wie vor massiv für menschliche Interessen genutzt und leiden dabei in großem Ausmaß. Das Buch beleuchtet die Diskrepanz zwischen moralischen Ansprüchen und der praktischen Realität sowie die Kontroversen zwischen verschiedenen moralischen Perspektiven. Es zeigt auf, wie sich moralische Theorien zu konkreten Überzeugungen verhalten. Der Autor unternimmt einen kritischen Überblick über zentrale philosophische Moraltheorien und entwickelt eine grundlegende Konzeption, die das Wohlbefinden aller fühlenden Wesen in den Mittelpunkt stellt. Rüdiger Safranski empfiehlt das Werk als einen Versuch, die moralischen Qualitäten von Tieren, insbesondere ihre Schmerzempfindlichkeit und den Anspruch auf Wohlbefinden, zu erkennen. Dies könnte uns von der von Nietzsche postulierten Sichtweise abbringen, dass wir „wahnsinnige Tiere“ sind. Das Buch wird als „außerordentlich klug“ beschrieben und ist sowohl für Laien als auch für Experten von Interesse.
Wie soll man leben? Das ist die Frage, mit der Sokrates seine Gespachspartner immer wieder konfrontiert und und mit der er in Platons Sicht zugleich die Philosophie im eigentlichen Sinn einleitet. Obwohl nun die philosophische Suche nach dem guten Leben in den Fruhdialogen in der Verwirrung endet und Sokrates sein Nicht-Wissen des Guten betont, wird doch, wie die Autorin im Durchgang durch die Texte zeigt, bei genauerem Hinsehen auf das Gesagte und insbesondere auf den Verlauf der Gesprache einiges erreicht. Sie legt eine Einfuhrung in Platons Fruhdialoge vor, welche Linien zieht und Zusammenhange herstellt, um auf diese Weise die fruhe Philosophie Platons systematisch zuganglich zu machen."
Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft: Das Wesen der Moral
Eine Einführung in die Ethik
- 186 páginas
- 7 horas de lectura





