Wolfgang R. Köhler Libros



Gibt es einen Bedeutungsgehalt des Bewusstseins, der mehr ist als berechenbare Gehirnzustände? Und wie wäre dies philosophisch zu fassen? Die Beziehung von Geist, Gehirn und Bewusstsein ist eines der wichtigsten Themen der Gegenwartsphilosophie. Modelle, die den Geist in Analogie zum Computer auffassen, stehen in der philosophiegeschichtlichen Tradition einer mechanistischen Sichtweise von Natur und Leben insgesamt. Der vorliegende Band wendet sich kritisch gegen diese reduktionistischen Tendenzen. Quantifizierbarkeit und Vorhersagbarkeit von Naturprozessen insgesamt werden kritisch hinterfragt, und vor diesem Hintergrund wird eine Theorie des Bewusstseins, die von einer Art Maschinenmodell ausgeht, diskutiert. Das Buch, an dem auf diesem Gebiet sehr renommierte Autoren mitgewirkt haben, bietet einen gründlichen Einblick in die aktuelle Diskussion um Geist und Bewusstsein.
Herausgegeben vom Forum für Philosophie, Bad HomburgMan bemüht sich, Kants schwierige Gedankengänge mit den inzwischen gewonnenen begrifflichen Mitteln zu entwirren und ihnen eine überprüfbare Ordnung zu geben, um die dunkle transzendentalphilosophische Denkart gleichsam zu lichten und begrifflich zu domestizieren. Dabei erweist sich für manchen eine mehr oder minder eingreifende »Kant-Transformation« (Apel) als unumgänglich. Kant-Interpretation, Kant-Rekonstruktion und systematisches Denken gehen dabei Hand in Hand. Über den Umfang des Interesses an Kantischer Transzendentalphilosophie informiert die diesem Band beigegebene Bibliographie. (source: publisher)Inhalt:Seebohm, Thomas M.: Über die unmögliche Möglichkeit, andere Kategorien zu denken als die unseren. Harrison, Ross: Wie man dem transzendentalen Ich einen Sinn verleiht. Übersetzt von Wolfgang R.Köhler. Aschenberg, Reinhold: Einiges über Selbstbewußtsein als Prinzip der Transzendentalphilosophie. Becker, Wolfgang: Über den Objektivitätsanspruch empirischer Urteile und seine transzendentale Begründung. Blasche, Siegfried: Selbstaffektion und Schematismus. Kants transzendentale Deduktion als Lösung eines apriorischen Universalienproblems. Hoppe, Hansgeorg: Die Bedeutung der Empirie für transzendentale Deduktionen. Rohs, Peter: Die transzendentale Deduktion als Lösung von Invarianzproblemen. Kuhlmann, Wolfgang: Kant und die Transzendentalpragmatik. Transzendentale Deduktion und reflexive Letztbegründung. Köhler, Wolfgang R.: Reflexive, transzendentale und skeptische Argumente - ein szenischer Kommentar. Øfsti, Audun: Strawsons Paralogismus. Kants »Ich denke und die Kant-Rekonstruktion Strawsons im Lichte der »Doppelstruktur der Rede. Hossenfelder, Malte: Überlegungen zu einer transzendentalen Deduktion des kategorischen Imperativs. Wüstehube, Axel: Bibliographie. Neuere Literatur zur theoretischen Philosophie Kants (1976-1986).