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Peter Krieg

    Das Auge des Betrachters
    Der Mensch stirbt nicht am Brot allein ...
    Die paranoide Maschine
    • Man versprach uns ein Elektronengehirn, einen künstlich intelligenten Dialogpartner und autonomen Roboter, der uns längst hätte ersetzen sollen, wäre es nach Stanley Kubrick gegangen. Doch HAL 3000 erwies sich als paranoide Maschine, und auch seine Nachfolger kamen bisher nicht über diesen Zustand „systematischen Wahns“ hinaus. Wir schlagen uns mit zwar immer schnelleren, aber völlig mechanischen Rechenknechten herum, die noch nicht einmal die Intelligenz eines Insekts erreichen. Die Geschichte der Denkmaschinen ist eine Geschichte der Illusionen und Irrtümer, der blinden Flecken und vergeblichen Mühen. Peter Krieg geht dieser Geschichte aus einer ungewöhnlichen Perspektive nach: Er untersucht die Auswirkungen des westlichen Denkens mit seiner einseitigen Betonung der Logik als einzig richtiger und ausreichender Denktechnik auf die Konzeption von Computern. Die „Zehn Computerplagen“ unserer heutigen Rechner stellt er in direkten Bezug zur Denktradition der Moderne und der Implementierung ihrer mechanischen Logik. In verständlicher Sprache geht er alternativen Ansätzen nach, die in kritischer Distanz zur Künstlichen Intelligenz einen „polylogischen“ Weg zur Denkmaschine suchen. In der Welt der Postmoderne erweisen sich die Technik und insbesondere der Computer als letzte Bastionen des alten hierarchischen Denkens.

      Die paranoide Maschine
    • Das Auge des Betrachters

      Beiträge zum Konstruktivismus

      • 278 páginas
      • 10 horas de lectura

      Der Psychologe Paul Watzlawick und der Dokumentarfilmer Peter Krieg haben unter dem Motto „Das Auge des Betrachters“ Wissenschaftler von Rang eingeladen, den Einfluss des radikalen Konstruktivismus Heinz von Foersters nachzuzeichnen. Dabei entstand ein faszinierender Einblick in den Stand konstruktivistischen Denkens in Soziologie, Biologie, Literaturwissenschaft und Psychologie bis hin zum Journalismus. Die Beiträge erhellen die Fruchtbarkeit der konstruktivistischen Erkenntnistheorie und das Geheimnis ihres Erfolges.

      Das Auge des Betrachters