Das Heft führt anhand ausgewählter Fallbeispiele (Arabischer Frühling, Syrien, Ägypten, Somalia, Iran) problemorientiert in die aktuellen Herausforderungen und Strukturmerkmale, die Instrumentarien und die Akteurskonstellationen der internationalen Friedens- und Sicherheitspolitik ein. Auf dieser Grundlage stellt es aktuelle Entwicklungen der globalen Konfliktbewältigung zur Diskussion. Nach dem Prinzip des exemplarischen Lernens werden in diesem Heft die Fälle der Analyse vorangestellt. Die einzelnen Kapitel sind in sich geschlossen und können daher für einzelne Unterrichtsvorhaben genutzt werden. Da sich die Lage der einzelnen Fallbeispiele zum Teil schnell ändern kann, sind Anpassungen von der Lehrperson an die aktuellen Entwicklungen notwendig. (Quelle: www.globaleducation.ch).
Hans Joachim Reeb Orden de los libros






- 2012
- 2011
Sicherheitskultur als kommunikative und pädagogische Herausforderung
Der Umgang in Politik, Medien und Gesellschaft
Sicherheit ist unter verschiedenen Sachzusammenhängen und Diskussionskontexten heute in aller Munde. Der Blick auf eine beliebige Politikseite einer Tageszeitung an einem beliebigen Tag lässt nicht nur über die Anzahl des Begriffs Sicherheit, sondern auch über die Vielfalt seiner thematischen Verwendung staunen. In dieser Studie stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Wie gehen Politik, Medien und Gesellschaft in sicherheitspolitischen Fragen miteinander um? Wer ist der Gewinner, wer ist der Verlierer in diesem Dreiecksverhältnis? Und welche Voraussetzungen müssen vorliegen, damit Angelegenheiten der Sicherheit fair behandelt werden? Die interdisziplinär konzipierte Analyse macht die Defizite in der deutschen Sicherheitskultur sichtbar. Eine sichere und gerechtere Welt setzt Öffentlichkeit voraus. Notwendig ist eine Pädagogik zur Sicherheit.
- 2011
Seit 10 Jahren ist die internationale Gemeinschaft in Afghanistan engagiert, um Sicherheit, Demokratisierung und wirtschaftlichen Wiederaufbau zu gewährleisten. Dieses Themenheft nimmt die Diskussion um den geplanten Rückzug der internationalen Truppen vom Hindukusch und eine “Übergabe in Verantwortung” zum Anlass für eine Zwischenbilanz. Mit Arbeitsvorschlägen, Kopiervorlagen sowie didaktischen und methodischen Erläuterungen. (Quelle: www.globaleducation.ch).
- 2010
Das Basisheft behandelt den Medienkonsum von Jugendlichen und dessen (soziale) Auswirkungen und Probleme, wie z. B. Computerspielsucht. Medien und Politik ist ein weiterer Schwerpunkt des Hefts, in dessen Rahmen sich die Schüler einerseits mit den Aufgaben und politischen Funktionen der Medien in der Demokratie, andererseits mit problematischen Tendenzen wie Politainment beschäftigen können. Anhand anschaulicher Materialien und Fallbeispiele wird auch der Zusammenhang zwischen Medienmarkt und Inhalten verdeutlicht sowie das Thema Persönlichkeitsschutz problematisiert. Mit Projektvorschlag und Arbeitsblättern zur Medienanalyse. Schülerhefte im Klassensatz ab 10 Expl.: € 9,60 / Bestellungen hierfür direkt an den Verlag
- 2009
Gefragte Meinung
Demoskopie als Thema und Methode in der politischen Bildung
Meinungsumfragen fungieren als Seismographen für politische Stimmungen und spiegeln die Selbstbeobachtung der Gesellschaft wider. Sie sind besonders relevant vor Wahlen, in Krisenzeiten oder bei wichtigen politischen Entscheidungen. Die Ergebnisse von Instituten wie Emnid, Forsa oder GfK werden im politischen Diskurs und in den Medien intensiv diskutiert. Bürger sind nicht nur passive Empfänger dieser Umfragen, sondern auch aktive Teilnehmer als Interviewpartner. Aufgrund ihrer gesellschaftlichen Relevanz sind Umfragen ein wichtiges Thema der politischen Bildung. Die Verbindungen zwischen Meinungsforschung, öffentlicher Meinung, Demokratie und Kommunikation verdeutlichen die Komplexität des Themas. Das Buch bietet 18 Bausteine für den Unterricht und Seminare in sechs Kapiteln, um die Bedeutung, Methodik und Kontroversen der Demoskopie zu beleuchten. Es enthält ausgewählte Texte, Tabellen, Grafiken und Bilder, die praktische Anregungen für die politische Bildung bieten. Zudem wird das Programm „Forschen mit GrafStat“ vorgestellt, das Lernarrangements zur Erstellung und Auswertung von Befragungen bietet. Dadurch können die Reichweite, das Manipulationspotential und die Instrumentalisierungsmöglichkeiten von Umfragen besser verstanden werden.
- 2008
Die sicherheitspolitische Kultur beschreibt den Umgang von politischen Akteuren und der Gesellschaft mit der Sicherheitspolitik in Deutschland. Durch das Bildungssystem sollen die grundlegenden Kenntnisse und ein Verständnis der Zusammenhänge vermittelt werden. Frieden und Sicherheit sind verfassungsrechtlich begründbare Bildungs- und Erziehungsziele. Dementsprechend liegen für Schule, Hochschule und Erwachsenenbildung grundlegende, aber kaum wahrnehmbare Lehr- und Studienangebote vor. In der pädagogischen Praxis erreichen die weiterführenden Bildungsmaßnahmen nur wenige Interessierte. Eine sicherheitspolitische Unterrichtung findet im nennenswerten Umfang nur im Umfeld der Bundeswehr statt. Vom Bildungssystem können derzeit keine Impulse für die Herausbildung einer strategic community erwartet werden.
- 2004
Die weltweite Aufmerksamkeit für sicherheitspolitische Ereignisse wie die Terroranschläge des 11. September oder der Irak-Krieg 2003 rücken die kommunikationstheoretische Frage nach einer Weltöffentlichkeit in den Mittelpunkt der Betrachtung. Aufgrund politischer, ökonomischer und kultureller Überlegungen zur internationalen Kommunikation soll nachgewiesen werden, dass derzeit noch die in Staaten und Kulturräumen etablierten Akteure den medialen Informationsfluss und die Meinungs- und Entscheidungsbildung zur Sicherheitspolitik bestimmen. Die Rolle von Politik und Medien im internationalen System wird daraufhin näher betrachtet. Die Frage nach dem Machtfaktor Öffentlichkeit mündet in die Erkenntnis, dass Defizite im sicherheitspolitischen Diskurs vorliegen.
- 2003
Deutsche Außen- und Sicherheitspolitik ist seit der Wiedervereinigung einem gravierenden Wandlungsprozess ausgesetzt. Die Geschäftsgrundlage in den internationalen Beziehungen hat sich seit Ende des Ost-West-Konfliktes grundlegend geändert, ohne dass ein Abschluss dieser Entwicklung erkennbar ist. Angesichts einer solchen Dynamik ist zu fragen, wie Politik und Gesellschaft in Deutschland mit der Sicherheitspolitik umgehen, d. h. welche sicherheits-politische Kultur vorzufinden ist. Eingebettet in Modelle zum politischen Prozess und zur Öffentlichkeit sollen die Wertorientierungen und Handlungsmuster der Bevölkerung, der poli-tischen Akteure sowie der am Kommunikationsprozess maßgeblich beteiligten Massenmedien näher untersucht werden. Dr. Hans-Joachim Reeb ist Oberstleutnant und Dozent für Politische Wissenschaften an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Er ist Autor und Herausgeber verschiedener Veröffentlichungen, insbesondere aus dem Bereich der Politischen Kommunikation und zum Themenfeld Innere Führung.
- 2003
Lexikon Innere Führung
- 320 páginas
- 12 horas de lectura
Das „Lexikon Innere Führung“ erscheint in vollständig neu bearbeiteter und erweiteter Auflage zum 50. Jahrestag der Regelung aller Arbeiten auf dem Gebiet der Inneren Führung (10. Januar 1953). Mit rund 480 Artikeln wird deren Spektrum umfassend und in prägnanter Form behandelt. Dies gewährleistet einen Überblick zu sämtlichen Aspekten des militärischen Führungsverständnisses und zur Integration der Bundeswehr in Staat und Gesellschaft. Historische Zusammenhänge werden deutlich gemacht. Erklärt werden Schlüsselbegriffe und Sachverhalte aus der Inneren Führung. Verweise, Schaubilder und -tafeln sowie eine Zeittafel erleichtern die Arbeit mit diesem Buch. Quellen- und Literaturangaben sowie eine Sammlung von Definitionen zur Inneren Führung runden die Veröffentlichung ab. Das Lexikon ist eine wertvolle Hilfe für die tägliche Führungspraxis und zur Unterrichtsvorbereitung sowie ein Nachschlagewerk für jeden Interessierten - nicht nur in der Bundeswehr. „Die veränderte Auftragslage der Bundeswehr mit Hinwendung zu den Auslandseinsätzen findet genauso Berücksichtigung wie die wesentlich anders interpretierte Verfassungsrechtslage und die zahlreichen Gesetzesänderungen der jüngeren Zeit.“ Neue Zeitschrift für Wehrrecht
