Ich bin ganz hingerissen von Ihrem Stück. Geschlechterstereotype mag ich eigentlich nicht, aber wenn sie so witzig und weise präsentiert werden, amüsiere ich mich köstlich. Hoffentlich gibt es bald eine Aufführung! Die Liebe und das Recht werden vielfältig konnotiert, jedoch kaum miteinander verbunden. Dies wird nicht untersucht, sondern auf unterhaltsame Weise vorgeführt. Das Ergebnis ist ein Vergnügen an einem Spiel mit altbekannten Figuren, die in dieser Form neu agieren und deren verquere Geschichten man ihnen zutraut. Das Recht schaut dabei milde zu. Wenn der Jurist und Journalist Rudolf Gerhardt zwei archetypische Frauenhelden auf die Bühne und vor Gericht bringt, geht es um Literatur. Ihre unterschiedlichen Bilder und Ideale der Frau lassen an Justitia denken – diesmal in einem Doppelpack. Ist dieses Mädchen, die Augen verbunden, mit einer Waage in der einen Hand und einem Schwert in der anderen, nicht auch eine Projektionsfläche männlicher Stereotypen? Ein Ideal, das in der Abstraktion rein erscheint, in der Realität jedoch oft unerfüllte Wünsche hinterlässt. Auch darum geht es mit feinstem esprit in diesem Schauspiel.
Rudolf Gerhardt Orden de los libros (cronológico)






Wer die Medien bewacht
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Jenseits von Eden
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Ende einer wilden Ehe
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Scheidung auf Probe und andere Geschichten aus dem Rechtsleben
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Ein renommierter Jurist und gedankenvoller Feuilletonist erzählt Geschichten von Recht und Rechtspflege, Geschichten aus dem Leben. Er läßt den amüsierten und belehrten Leser teilhaben an seinen Beobachtungen und an seiner Sicht verzwickter Verhältnisse. Kuriose Anekdoten beleuchten jeweils einen Einzelfall, der »ausgefallen« sein mag und doch auf Allgemeines sogar, wenn die Beziehung von Mensch und Tier das Gericht beschäftigt. Gerhardt mißt mit dem Maß der Humanität. Da kann Humor nicht fehlen.(Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)
Tiere vor Gericht und andere durchaus menschliche Geschichten
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Menschen vor Gericht und an anderen unwirtlichen Orten
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Lesebuch für Schreiber
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Brillante Formulierungen, bezeichnende Ausdrücke, klare Worte. Rudolf Gerhardt war Professor für Journalismus an der Universität Mainz und arbeitete u. a. für die FAZ, DIE ZEIT und die ARD. Hans Leyendecker ist leitender politischer Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung.
Wenn ein Richter sich verrechnet
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