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Robert Kruker

    1 de enero de 1946
    Jugend im Berggebiet
    Surselva
    Passland Viamala
    • Passland Viamala

      Höhen und Täler am Hinterrhein - ein Kultur- und Wanderführer. Mit GPS-Daten

      Am Mittelpunkt der Landschaften zwischen dem nördlichen Reichenau und San Bernardino und Chiavenna im Süden liegt die Viamala. Längst ist die enge Schlucht, die der Hinterrhein über Jahrtausende in die Felsschichten gegraben hat, kein »schlechter Weg« mehr. Durch kühne Brücken und Tunnel passierbar gemacht, ist sie heute nicht nur ein beliebter Touristenhalt – abseits des Transitverkehrs kann sie auch auf schmalem Pfad in wildem Gelände erwandert werden. Auf 20 Routen lassen sich das Haupttal und die Seitentäler des Hinterrheins entdecken: Vom Zusammenfluss mit dem Vorderrhein bis hoch zu seinem Quellgebiet am Rheinwaldhorn geht es durchs milde Domleschg mit seinen Burgen und Obstgärten über den luftigen Heinzenberg bis hinauf auf den aussichtsreichen Piz Beverin, danach ins offene Schams. Es folgen das Hochtal Avers, die Roflaschlucht und schließlich die rauen Winden ausgesetzten Pässe Splügen und San Bernardino. Hintergrundtexte und historische Bilddokumente thematisieren die spektakuläre Verkehrserschließung, die Nutzung der Wasserkraft, die seit langem biologische Landwirtschaft und die reiche Sprachkultur. Die wechselvolle Geschichte einzelner Dörfer, wie Feldis, Thusis, Andeer oder Splügen, wird in Porträts aufgezeigt

      Passland Viamala
    • Surselva

      • 304 páginas
      • 11 horas de lectura

      Die Surselva, deutsch »ob dem Wald«, erstreckt sich vom bewaldeten Bergsturzgebiet bei Flims bis zum Oberalppass. Das Gebiet wird auch als Bündner Oberland oder Vorderrheintal bezeichnet. Beidseits des Haupttals mit seinen Terrassendörfern bieten Höhenwege großartige Ausblicke auf die umliegenden Flanken, Taleinschnitte und Gipfel. In den Seitentälern mit Alpweiden und Hochebenen, Wasserläufen und Passübergängen sind Routen unterschiedlichster Längen und Schwierigkeitsgrade zu entdecken. Die 21 ausgewählten Touren zeigen die Vielfalt der größten Region Graubündens: In tieferen Lagen die Rheinschlucht und die Sakrallandschaften von Val Lumnezia sowie das Gebiet zwischen Sedrun und Breil/Brigels mit dem Kloster Disentis/Mustér. In höheren Lagen findet man die Tektonik-Arena Sardona, den Fichtenurwald Scatlé, die Greina-Hochebene und die Gletscherwelten rund um Tödi, Oberalpstock und Piz Medel. Über der Waldgrenze erstrecken sich ursprüngliche Landschaften, wo Hirten mit ihren Herden und Hunden den Lebensraum mit Wildtieren teilen – seit 2002 auch mit dem Wolf. Die meisten Dörfer sind mit der Bahn oder dem Postauto erreichbar. Beim Wandern wird die traditionelle Kulturlandschaft erlebbar, die die reiche Geschichte der romanisch sprechenden Bevölkerung und der vor Jahrhunderten zugewanderten Walser widerspiegelt.

      Surselva