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Jürgen Berndt

    31 de mayo de 1933 – 16 de agosto de 1993
    Japanisch für Naturwissenschaftler und Techniker
    Sprichwörter aus Japan
    Streiflichter aus Japan
    Gutes ist am besten gleich getan
    Narrativas contemporáneas: Escándalo
    Pflaumenblüten in der Nacht
    • Narrativas contemporáneas: Escándalo

      • 272 páginas
      • 10 horas de lectura

      Scándalo (1986) es una novela que revela, de manera lúcida y despiadada, los miedos y obsesiones de un escritor que ha alcanzado una edad avanzada, explorando la frágil frontera que separa el estudio de los gestos violentos y depravados de su comisión efectiva. A los sesenta y cinco años, Suguro es apreciado por lectores, críticos y colegas, aunque hay voces que ironizan su rigor moral y reticencia respecto a los problemas sexuales. Todo parece indicar que lo espera una vejez tranquila junto a su esposa, pero este escenario se desmorona en el momento en que una mujer lo acusa de que la vida que lleva contradice flagrantemente las premisas sobre las que se fundamentan sus escritos, denunciándolo como un cliente asiduo de burdeles y sex-shops en Tokio. Suguro, amenazado por un periodista vengativo con desatar un verdadero escándalo en la prensa, se ve obligado a desentrañar el misterio de esta acusación y descubre así la existencia de un doble suyo, un "gemelo maligno" con inclinaciones sadomasoquistas. Con su inigualable maestría, Endo nos ofrece en Scándalo una meditación sutil sobre la identidad, el arte y el mal.

      Narrativas contemporáneas: Escándalo1990
      3,7
    • Rashomon

      Ausgewählte Kurzprosa

      • 602 páginas
      • 22 horas de lectura

      Das halbzerfallene Stadttor Rashomon ist der gespenstische Schauplatz der Titelnovelle dieses Bandes. Sie führt in eine längst vergangene Zeit, als eine Seuche in Kioto wütet und in ihrem Gefolge Not und moralischer Niedergang um sich greifen. Der einsame Mann, der im Tor Schutz vor dem nächtlichen Regen sucht, hat nur die Wahl, ein Räuber zu werden oder zu verhungern. Im Dachgeschoß entdeckt er eine alte Frau, die einem Opfer der Seuche die Haare ausreißt, um Perücken daraus zu machen. Angesichts ihres und des eigenen Elends verfliegt seine Empörung, kalte Selbstsucht gewinnt die Oberhand. Er packt die Alte, zerrt ihr den Kimono vom Leib und verschwindet in der Nacht.Akutagawa hat diese makabre Begebenheit um der künstlerischen Glaubwürdigkeit willen in ein historisches Milieu verlegt. Doch der Dieb besitzt die intellektuelle Physiognomie eines Menschen unseres Jahrhunderts, und sein Verhalten entspringt einer Konfliktsituation, wie sie für die bürgerliche Gesellschaft typisch ist. Auch in den übrigen Texten des Bandes erweist sich der Autor als kritischer Beobachter seiner Umwelt, die er mit überlegener, meist ironisch formulierter Skepsis, gegen Ende seines Lebens sogar mit zunehmender Schärfe und Verzweiflung gestaltet. Ob Akutagawa von der Wirkung einer freundlichen Geste erzählt oder eine überlieferte Liebesgeschichte neu interpretiert, ob er mit den Mitteln der Satire gesellschaftliche Probleme enthüllt oder in autobiographischen Erzählungen Aufschlüsse über die eigene Persönlichkeit vermittelt - immer spiegelt sich in seinen Werken die widersprüchliche Wirklichkeit Japans. Stilistische Brillanz, Vielfalt der literarischen Techniken und psychologische Tiefe kennzeichnen die Kurzprosa des humanistischen, inzwischen weltberühmten Schriftstellers.Inhalt:- Rashomon (Sep 1915)- Die Nase (Jan 1916)- Batatenbrei (Aug 1916)- Der Affe (Aug 1916)- Das Taschentuch (Sep 1916)- Der Tabak und der Teufel (Okt 1916)- Das Schicksal (Dez 1916)- Das Versunkensein des Dichters (Nov 1917)- Kesa und Morito (Mär 1918)- Der Faden der Spinne (Apr 1918)- Die Hölle (Apr 1918)- Der zivilisierte Mörder (Jun 1918)- Professor Mori (Dez 1918)- Der Drache (Apr 1919)- Mandarinen (Apr 1919)- Zweifel (Jun 1919)- Biseis Glaube (Dez 1919)- Jirokichi Nezumikozo (Dez 1919)- Herbst (Mär 1920)- Die Geschichte einer Rache (Apr 1920)- Das Bild von den Bergen im Herbst (Dez 1920)- Der General (Dez 1921)- Im Dickicht (Dez 1921)- Die Lore (Feb 1922)- Die Geschichte von der Vergeltung einer guten Tat (Mär 1922)- Der Garten (Jun 1922)- O-Tomis Keuschheit (Aug 1922)- Die Puppen (Feb 1923)- Nach Aufzeichnungen Yasukichis (Apr 1923)- Die Verbeugung (Sep 1923)- Ein Stück Erde (Dez 1923)- Das Totenregister (Sep 1926)- Genkakus Bergklause (Jan 1927)- Die Fata Morgana (Feb 1927)- Kappa (Feb 1927)- Zahnräder (1927 Nachlass)

      Rashomon1985
    • MASUJI IBUSE (geb.1898) ist einer der letzten großen alten Männer der japanischen Literatur. Er wird hier mit einer Auswahl von zwölf, zwischen 1923 und 1976 entstandenen Erzählungen vorgestellt. Aus dem Jahr 1930 stammt \"Pflaumenblüten in der Nacht. \"He, du! Ist mein Gesicht nicht blutverschmiert\" ruft im Ushigome-Benten-Viertel mitten in der Nacht ein Betrunkener, unversehens aus dem Schatten eines Telegrafenmastes hervortorkelnd, einen Passanten an. Er ertritt dem ohnehin schon von Hunger und Mißmut Geplagten den Weg und nötigt ihm, der sich seiner ergeblich zu erwehren versucht, einen Fünfyenschein auf. Die Zweige eines weißblühenden Pflaumenbaumes überragen diese Szene, sie werden zum Symbol für das Gefühl, unverschuldet Schuld auf sich geladen zu haben und grundlos von aller Welt bedroht zu sein. Endlich fasst sich der Mann ein Herz und trinkt sich von dem ihm aufgedrängten Geld einen Rausch an, der ihn von seinen Gewissensbissen und seinem Wahnbild befreit. Es ist eine heilsame Ironie, mit der Ibuse ganz ungewohnte Lebenssphären seiner fernöstlichen Heimat vorführt.

      Pflaumenblüten in der Nacht1985
      3,0