Immanuel Kant gehört zu den bekanntesten Philosophen der Aufklärung. Das Buch zeichnet erstmals ein Porträt des „digitalen Kant“ in Europa, Asien, Afrika und Amerika. Denn wer im Digitalzeitalter etwas über historische Persönlichkeiten erfahren möchte, startet eine Websuche, liest den Wikipedia-Artikel, sucht ein YouTube-Video …. Längst besitzen historische Persönlichkeiten eine digitale Identität und die meisten, die sich z.B. für Immanuel Kant interessieren, kommen zuerst mit dieser digitalen Identität in Kontakt. Der digitale Kant etwa trägt dazu bei, dass die Aufklärung global so populär wie nie zuvor ist. Mit seiner Untersuchung hat Wolfgang Schmale Neuland betreten und erstaunliche Ergebnisse zutage gefördert.
Wolfgang Schmale Orden de los libros (cronológico)






Das Digitalzeitalter ist weder disruptiv noch revolutionar, sondern setzt die Logik und die Grundkonflikte der Moderne seit dem 18. Jahrhundert und der Aufklarung fort. Zugleich werden sie mehr als je zuvor in globalem Ausmass in jeden Haushalt und die alltagliche Lebenswelt der Menschen transferiert. Wolfgang Schmale kontextualisiert das Digitalzeitalter in der Moderne mit ihren guten, schlechten und widerspruchlichen Seiten. Das Konzept des digitalen Human(itar)ismus verschafft in dieser Konstellation Orientierung. Die Chance, die globale Digitalitat, die das Digitalzeitalter auszeichnet, fur eine humanere Gesellschaft und fur die Herstellung von Dekolonialitat zu nutzen, ist noch nicht endgultig vertan. Schmale begibt sich mit der historisch-kritischen Analyse des Digitalzeitalters auf schwieriges Gelande und zeigt, wie die durch KI vorangetriebene Digitalisierung der Lebenswelt in einen kontrollierten Prozess umgewandelt werden kann, bei dem die Menschenwurde den wichtigsten Massstab darstellt.
Gesellschaftliche Orientierung
Geschichte der "Aufklärung" in der globalen Neuzeit (19. bis 21. Jahrhundert)
- 379 páginas
- 14 horas de lectura
Die Relevanz der Aufklärung des 18. Jahrhunderts zeigt sich auch im 21. Jahrhundert als wichtige gesellschaftliche Orientierung in Krisenzeiten. Wolfgang Schmale untersucht diesen historischen Prozess seit dem frühen 19. Jahrhundert und beleuchtet die Beiträge von Intellektuellen wie Hegel, Foucault und J. I. Israel. Durch den Einsatz digitaler Methoden analysiert er die Aufklärung aus einer globalgeschichtlichen Perspektive und argumentiert, dass sie als zukunftsfähige Lebenswissenschaft auch fundamentaler Kritik standhält.
Was wird aus der Europäischen Union?
- 165 páginas
- 6 horas de lectura
Europa scheint bis zum Hals in Problemen zu stecken. Angesichts von Brexit und Finanzkrise hier, Populismus und Europamüdigkeit dort scheint es nur noch die Wahl zwischen Streit und Stillstand zu geben. Doch woher kommen all die Schwierigkeiten? Oder geht es Europa vielleicht doch gar nicht so schlecht? Mit dem Blick des Historikers und der Haltung eines überzeugten Europäers erkundet Wolfgang Schmale die Wurzeln der genannten Phänomene und macht sich über das Verhältnis von Nation und Europa Gedanken. Vor allem aber zeigt er auf, wie die Europäische Union doch noch den Weg in die Zukunft finden kann.
Die Gründung der Albertina
- 324 páginas
- 12 horas de lectura
Herzog Albert von Sachsen-Teschen und seine Gemahlin Erzherzogin Marie Christine legten im Jahr 1776 den Grundstein für die renommierte und heute nach Albert benannte Grafiksammlung in Wien. Ungewöhnlich für die damalige Zeit war die Wertschätzung des Paars für Zeichnungen und Drucke, die sie Gemälden als ebenbürtig erachteten. Gegen vorherrschende Sammlungskonventionen und traditionelle Gattungshierarchien hegte das Herzogspaar auch größtes Interesse für die Kunst ihrer Gegenwart. Von der angestrebten enzyklopädischen Vollständigkeit der Sammlung versprach sich Albert eine Förderung zeitgenössischer Künstler. Der vorliegende Sammelband zeigt das wechselvolle Leben der Gründer der Albertina im Spannungsfeld von Absolutismus, Revolution und Wiener Kongress erstmals umfassend auf. Ausstellung: Albertina, Wien 14.3.–29.6.2014
Geschichte und Zukunft der europäischen Identität
- 246 páginas
- 9 horas de lectura
Nichts ist so unstet wie Männlichkeit. Die Geschichte der letzten 500 Jahre ist voll von "Neuen Männern". Die europäische Renaissance definierte den Mann neu und nannte ihn "Neuer Adam". Die französischen Revolutionäre schrieben 1789 die "Regeneration des Mannes" auf ihre Fahnen und schufen ihren "Neuen Mann", den "Homme regenere", den sie als Modell erfolgreich exportierten. In den Revolten von 1968 wurden in Nordamerika und Europa die Grundlagen für den nächsten "Neuen Mann" der Geschichte gelegt. Ob "Neuer Adam" oder "Regenerierter" bzw. "Neuer Mann" - diese Bezeichnungen markieren jeweils den Beginn umfassender sozial-kultureller Neukonstruktionen von Männlichkeit. Das Buch bietet auf der Grundlage jahrelanger Forschungen erstmals eine umfassende kulturwissenschaftlich angelegte Geschichte der Männlichkeiten im neuzeitlichen Europa, die Männergeschichte, Geschlechtergeschichte und allgemeine Geschichte ausgehend von Männerautobiographien und Bildmedien glanzvoll miteinander verbindet.
Geschichte Frankreichs
- 432 páginas
- 16 horas de lectura
Dieses Studienbuch bietet eine kompakte und zuverlässige Darstellung der Geschichte Frankreichs von Vercingetorix bis Jacques Chirac. Die chronologisch geordneten Kapitel enthalten wichtige Ereignisse und Personen mit Lebensdaten im Text.
Geschichte Europas
- 307 páginas
- 11 horas de lectura
Klar gegliedert und prägnant formuliert bietet die „Geschichte Europas“ eine brillante Einführung in die Materie. Am Anfang steht die Beantwortung der Frage: „Was heißt Geschichte Europas?“ Anschließend werden die Leserinnen und Leser auf eine kulturgeschichtliche Reise bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts geschickt. In weiterer Folge geht es um die Geschichte Europas im Zeitalter des Protonationalismus und des Nationalismus (1500 bis 1950); der Fall Konstantinopels 1453 und die Entdeckung Amerikas 1492 bedeuten eine Zäsur und bilden die Grundlage eines neuen Europabewusstseins, das bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts reicht. Europa entdecken, Europa begrenzen: Geographische Repräsentationen; Europa einen Körper geben: Europas weibliche Form; Europa politisch imaginieren: Europa- und Friedenspläne; Europa erzählen: Historiographie und Kulturanthropologie. Im Anschluss wird die Geschichte Europas im Zeitalter der Integration (1950 bis 2000) behandelt, das eine neuerliche Zäsur darstellt. Europa visualisieren: Ikonographie, Emblematik, Kartographie; Europa erzählen: Historiographische und öffentliche Diskurse; Der politische Europäismus 1944 bis 1949 und die Gründung des Europarates; Die wirtschaftliche, politische und kulturelle Integration. Das Schlusskapitel knüpft an die jüngste Entwicklung an: Europas österreichische Krise.
Schreib-Guide Geschichte
- 295 páginas
- 11 horas de lectura
Der "Schreib-Guide Geschichte", der für den Einsatz in Lehrveranstaltungen und für das Selbststudium konzipiert ist, denkt das Erlernen von Geschichte, also das Geschichtsstudium, vom Schreiben der Geschichte her. Der Schreibführer trainiert die Fähigkeit, die zu erlernenden allgemeinen wissenschaftlichen sowie genuin geschichtswissenschaftlichen Methoden in gutes wissenschaftliches Schreiben umzusetzen. Es geht dabei nicht nur um das Schreiben, sondern auch um das gute Vortragen und Präsentieren wissenschaftlich gewonnener Ergebnisse. Die systematische Strukturierung des Stoffes und seine Fokussierung auf das Schreiben und die möglichen Endprodukte wie Seminararbeit, Rezensionen und andere wissenschaftliche Formate machen den Schreib-Guide zum unverzichtbaren Begleiter durch das Studium.



