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Stephan Conermann

    Asien und Afrika - 2: Mythen, Geschichte(n), Identitäten
    Die multikulturelle Gesellschaft in der Sackgasse?
    Asien heute
    Islam I
    Das Mogulreich
    Die Mamlūken
    • Islam I

      Entstehung, Konfessionen, Dynastien

      Der Islam ist heute mit ca. 1,8 Milliarden Gläubigen eine lebendige, schnell wachsende Glaubensgemeinschaft. Der erste Band der dreiteiligen Darstellung des Islam in der Reihe „Die Religionen der Menschheit“ beschreibt die Entstehung des Islam, die Wirkung des Propheten Muhammad, den Koran sowie seine komplexe Verflechtung mit der Bibel und die Ausdehnung des Islam zu einer weltweit verbreiteten Religion. In weiteren Kapiteln werden die Herausbildung und Eigenheiten verschiedener Konfessionen kenntnisreich und verständlich dargestellt. Abschließend werden die wichtigsten islamischen Dynastien vorgestellt und ihre Bedeutung für den Islam ebenso wie für ihre nicht-muslimische Umgebung erklärt.

      Islam I2023
    • Nach dem 11. September 2001 hat sich in vielen Ländern der Welt die Vorstellung von einer multikulturellen Gesellschaft gewandelt. Statt einer anzustrebenden Form des Zusammenlebens innerhalb eines Nationalstaates und der Betonung des innovativen Potenzials, das die kulturelle Vielfalt für ein Einwanderungsland bedeutet, geht die Angst vor „Parallelgesellschaften“, terroristischen Anschlägen, Ghettoisierungserscheinungen, einer zunehmenden Radikalisierung von Migranten, kurz: vor den „Anderen“, um. Debatten um „Leitkulturen“ und den „Kampf der Kulturen“ bestimmen die öffentlichen Diskurse. Obwohl Multikulturalismus mit Ausnahme Großbritanniens und der Niederlande in den meisten Ländern Europas gar kein offizielles Politikkonzept darstellt, wird er für gescheitert erklärt. In dem hier vorgelegten Sammelband kann die Frage, wie die Zukunft aussehen soll und welche Maßnahmen die richtigen sind, wenn es um die Herausbildung eines konstruktiven und friedlichen Zusammenlebens geht, natürlich nicht beantwortet werden. Vielmehr soll ein Eindruck vermittelt werden, wie man in verschiedenen europäischen, amerikanischen und asiatischen Gemeinschaften mit dem Problem der Vielfalt der Kulturen in der Vergangenheit umgegangen ist. Als Beispiele dienen uns so unterschiedliche Länder wie Deutschland, die Niederlande, Kanada, die USA, Indonesien, die Türkei und Indien.

      Die multikulturelle Gesellschaft in der Sackgasse?2009
    • Asien heute

      • 267 páginas
      • 10 horas de lectura

      Unsere Welt bewegt sich nicht geradlinig auf eine friedliche und gerechte Universalordnung zu. Der westliche Rationalisierungsprozess, Teil des Globalisierungsparadigmas, führt nicht zu einer Humanisierung des Menschen. Obwohl es einen Demokratisierungstrend gibt, insbesondere in Ost- und Südosteuropa, zeigt sich, dass das Modell nicht überall umsetzbar ist, wie die Beispiele Irak und Afghanistan verdeutlichen. Das globale Demokratisierungspotential scheint erschöpft, ohne jedoch als Ideal aufgegeben zu werden. Vor diesem Hintergrund werden in diesem Band verschiedene Konfliktfelder in Asien untersucht. Dazu gehören bilaterale staatliche Auseinandersetzungen wie Taiwan/China und Kaschmir zwischen Indien und Pakistan sowie die Probleme autochthoner Gruppen in besetzten Gebieten, etwa die tibetischen Viehzüchter in China. Religiöse Konfrontationen, wie Hindus vs. Muslime in Indien und Muslime vs. Buddhisten in Ladakh, werden ebenso thematisiert wie der Konflikt zwischen Islam und säkularem Staat in Zentralasien und der Kampf um die identitätsstiftende Deutung der Vergangenheit, etwa in japanischen Schulbüchern. Besonders interessant sind auch die neuen Konflikte, die aus der Globalisierung selbst entstehen, wie in Kambodscha und Thailand.

      Asien heute2007
    • Das Mogulreich

      Geschichte und Kultur des muslimischen Indien

      Durch seine viel bewunderten Bauwerke, allen voran das Taj Mahal, und eine einzigartige Miniaturmalerei ist das Mogulreich für viele zum Inbegriff Indiens geworden. Stephan Conermann beschreibt die Geschichte dieses letzten indischen Großreichs von seiner Entstehung im 16. bis zum Niedergang im 18. Jahrhundert. Er geht den erstaunlich toleranten religiösen Vorstellungen der islamischen Herrscher nach, stellt ihre kulturelle Hinterlassenschaft dar, erläutert die wirtschaftlichen und rechtlichen Strukturen des Reichs und nicht zuletzt den Alltag in Städten und Dörfern.

      Das Mogulreich2006
      4,2
    • Wer sich mit der gut 250 Jahre andauernden Mamlukenepoche (648-922/1250-1517) zu beschäftigen beginnt, kann recht schnell zumindest ein Charakteristikum dieser Zeit benennen: die ganz ungewöhnliche Polarisierung der Gesellschaft. Eine vornehmlich arabische Bevölkerung wurde beherrscht von einer durchweg turkstämmigen Elite freigelassener Militärsklaven, die sich durch ein sich selbst auferlegtes Gebot ständig zu regenerieren versuchte. Trotz vorprogrammierter systemimmanenter Spannungen scheint das Modell der mamlukischen one-generation-military-aristocracy nicht zuletzt wegen seiner Simplizität durchaus stabilitätsfördernd gewirkt zu haben. Die in diesem Sammelband vereinigten Beiträge ausgewiesener deutscher Mamlukologen bieten ein hochinteressantes und facettenreiches Bild der politischen und kulturellen Aktivitäten während der Vorherrschaft der Mamluken in Ägypten und Syrien.

      Die Mamlūken2003
    • Asien und Afrika - 2: Mythen, Geschichte(n), Identitäten

      Der Kampf um die Vergangenheit

      • 385 páginas
      • 14 horas de lectura

      Eine Untersuchung, auf welche Weise oftmals mythologisierte historische Argumentationen die Phänomene ‘Geschichte’ und ‘Identität’ miteinander verbinden und aufeinander beziehen.

      Asien und Afrika - 2: Mythen, Geschichte(n), Identitäten1999