Ulrich Knellwolf Libros






Drei über 80-jährige Herren sind besorgt, als sie erfahren, dass ihr ehemaliger Klassenkamerad, der im Krieg nach Deutschland ging, auf dem Weg zurück nach Appenzell ist. In diesem spannenden Kriminalroman wird enthüllt, dass die Vergangenheit oft dunkler ist, als man es nach außen hin zeigt.
In "Tod in Sils Maria" von Ulrich Knellwolf wird die Idylle eines Schweizer Wintersportorts durch mysteriöse Vorfälle gestört. Ein Schriftsteller wird von einem Kritiker belästigt, während ein Hotelgast verschwindet und ein Skilehrer einem Wilderer auf die Spur kommt. Die spannenden Kurzkrimis sind geprägt von überraschenden Wendungen und unheimlicher Atmosphäre.
Ein fesselnder Kriminalroman, der im Vatikan spielt. Ein Priester wird in ein gefährliches Geschäft verwickelt, das Drogen- und Waffenhandel betrifft.
Ulrich Knellwolf unterhält in seinem neuen Werk mit 25 brillanten Geschichten, die geschliffene Pointen und doppelbödige, hintersinnige Elemente bieten. Ein Meister des kleinen Grauens aus der Schweiz.
Humus etc.
Gedichte von der Schlaflosigkeit, vom Zorn und von der Erde
Theologie heisst Rede von Gott. Dass man diese Rede nicht der Dogmatik allein uberlassen darf und auch nicht uberlassen muss, zeigen Ulrich Knellwolfs theologische Gedichte. In ihnen redet er vom Argernis des Tods, von der lastigen Schlaflosigkeit der Lebenden und vom Zorn, der nicht aus dem Glauben verbannt werden kann es sei denn um den Preis der Ideologisierung. So steht in der Mitte des Bands ein grosser Angesichts der Rede vom Zorn Gottes als der andren Seite seiner Liebe / zu seinen Kindern beharrt Ulrich Knellwolf auch auf seinem eigenen Zorn als der andren Seite meines Zutrauns / zu dir unserm Vater. Immer wieder formt er biblische Bilder und Worte poetisch um, bis sie unerwartete Bedeutungen Auf einmal lasst sich ein Verdikt wie Erde bist du und zur Erde kehrst du zuruck nicht mehr als Fluch verstehen, sondern als starke Verheissung fur uns, die wir ohne Erde und Leib nicht sein konnen.
Es ist der erste Montag im Juni. Wie jedes Jahr treffen sie sich im Gasthaus zur Krone im schweizerischen Trogen. Jene alten Herren, die 1933 an der Kantonschule die Matura gemacht haben. Diesmal aber sind sie nur zu dritt: Frischknecht, der ehemalige Rüstungsexperte, Rothpelz, der Basler Kunsthistoriker, und der Zürcher Chirurg Meyer. Die anderen sind tot, krank oder - ja, oder. Am besten schweigt man über Philipp Lützelschwab, den Ingenieur, der aus Bewunderung für die technischen Errungenschaften der Deutschen, 1939, nach Kriegsausbruch, desertiert und zu den Nazis übergelaufen ist. Auch wenn der Fall verjährt ist: Mit einem Vaterlandsverräter will man nichts zu tun haben. Doch nun soll er unterwegs sein. Von Südamerika zurück in seine alte Heimat. Und bei näherem Hinsehen ist die eigene Weste gar nicht so weiß, wie man bisher gemeint hat.
Wir sind’s noch nicht, wir werden’s aber
Stückwerk zu Gott und der Welt
Die Frage ist nicht, ob es Gott gibt. Die Frage ist, ob Gott vertrauenswürdig ist. Sie beschäftigte Ulrich Knellwolf in vierzig Jahren theologischer Arbeit als Pfarrer. Denn Glaube heisst für ihn: Vertrauen aufgrund von Geschichten und von gemachten Erfahrungen. Wenn wir aber die Erfahrung einer heillosen Welt machen – warum sollten wir ausgerechnet Gott als Schöpfer dieser Welt vertrauen? Ulrich Knellwolfs «Stückwerk» ist ein theologisches wie intellektuelles Vergnügen. Er treibt Theologie, indem er auf Geschichten besteht: eigenen, fremden und biblischen, die er mit seinen langjährigen Lektüren verbindet. Knellwolf liest die Erzählung von Abraham mit Freud, die Geschichte vom blinden Bartimäus mit Platon, das Liebesgebot mit Jeremias Gotthelfs «Käserei in der Vehfreude». Er liest das Markusevangelium als narrative Oppositionsschrift gegen die Theologie von Paulus und dessen Sünden- und Gnadenlehre. Ulrich Knellwolf erhebt Einspruch gegen eine Theologie, die den Menschen für schuldig erklären muss, damit nicht Gott in Verdacht gerät, ein Bösewicht zu sein. Mit Abraham, Hiob und nicht zuletzt mit Jesus und seinem Schrei am Kreuz besteht er darauf, dass es anders gedacht war und anders werden muss. In dicht miteinander verwobenen Essays skizziert er eine Theologie der Legitimierung Gottes und der Menschen. Eine Theologie in Stücken – denn wir sind erst unterwegs zur vollendeten Schöpfung.
Betr. u.a. Niklaus Manuel (S. 83-87), Simon Sulzer (S. 99-101), Samuel Huber (S.109-115) und Jeremias Gotthelf (S. 137-150).
Roma Termini
- 239 páginas
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Renato Bernhard und seine Freundin Maria Carmen liegen im Garten eines Hauses oberhalb des Luganer Sees. Plötzlich steht ein Unbekannter vor ihnen: Monsignore Domingo Federico Guzman y Oliveira, Zweiter Sekretär der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika, angereist im Auftrag des Vatikans und des protestantischen Weltkirchenrates in Genf. Renato, ehemaliger römisch-katholischer Priester und reformierter Pfarrer, ist für Rom und Genf kein unbeschriebenes Blatt. Seine aussichtsreiche theologische Karriere scheiterte vor zwanzig Jahren an einem römischen Grafen, dessen Tochter sich in den jungen Kleriker verliebt hatte. Er ließ sich als Missionar auf einem Amazonas-Schiff anheuern, ohne zu ahnen, welch heiße Ware sich an Bord befand. Nun wird er für eine heikle Mission ausgewählt: Er soll in einem zwischen Drogenkartell und Befreiungsfront zerrissenen südamerikanischen Land als Sekretär eines charismatischen, aber politisch unerfahrenen Erzbischofs der Kirche als Ordnungsmacht Geltung verschaffen. Und dies ausdrücklich mit dem Segen des Genfer Weltkirchenrates.



