Documenten die de wereld veranderden
het UNESCO-erfgoed van boeken, handschriften, kaarten, partituren en beeldarchieven
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Inventaris in woord en beeld van belangrijke cultuurschatten over de gehele wereld.






het UNESCO-erfgoed van boeken, handschriften, kaarten, partituren en beeldarchieven
Inventaris in woord en beeld van belangrijke cultuurschatten over de gehele wereld.
Prés. de l'éd.: Der Münchner Impressionist Julius Seyler (1873-1955) ist einer der bedeutendsten Indianermaler. Die Skizzen und Gemälde, die in den Jahren 1913 und 1914 bei den Blackfeet-Indianern in Montana entstanden, zeigen einfühlsame Porträts der einstigen Reiterkrieger, typische Plains- und Prärielandschaften sowie eindrucksvolle Büffeljagden. Dabei geht es Seyler nicht um die historische Wirklichkeit, denn die Blackfeet lebten zu dieser Zeit bereits in Reservaten und mussten zum Modellstehen erst ihre>>traditionelle indianische<<Kleidung anlegen. Seine einzigartige, zeitweilig an japanische Kalligrafie erinnernde Maltechnik zeigt vielmehr das Selbstverständnis und Selbstbewusstsein der Indianer und lässt die ehemalige Lebensweise dieser Menschen lebendig werden. Der Katalog zeigt eine Auswahl von zentralen Gemälden Seylers und von ihm selbst aufgenommenen Fotografien. Diese Zusammenstellung wird erweitert durch indianische Objekte aus den Beständen der Nordamerika-Sammlung des Museums Fünf Kontinente und Leihgaben aus bedeutenden privaten und öffentlichen Sammlungen
Bildband über die kunstvolle Gestaltung von Gesicht und Körper bei verschiedensten Völkern der Welt.
Kreativ und liebevoll von Kindern für ihren eigenen Gebrauch hergestellt, sind Spielzeuge aus recyceltem Material seit den 1980er Jahren auf traditionellen westafrikanischen Märkten erhältlich und erfreuen sich großer Beliebtheit. Die hier gezeigte Sammlung aus der Schweiz umfasst 150 Objekte, die in den letzten zehn Jahren zusammengetragen wurden. Mit den einfachsten Techniken entstehen Spielzeuge wie Motorräder, Autos, Lastwagen, Flugzeuge und militärische Ausrüstung aus verschiedensten Materialien (Draht, Konservendosen, Plastik, Holz, Metall- und Stoffreste), ohne dass der Fantasie der Schöpfer Grenzen gesetzt sind. Die meisten dieser Spielzeuge sind Fahrzeuge, was den Stellenwert der Mobilität in der afrikanischen Gesellschaft verdeutlicht. Inzwischen sind kleine Werkstätten entstanden, um das Überleben der Spielzeugmacherfamilien zu sichern.
In geografischer Folge von Ost- nach Südafrika ist die Herkunft der vorgestellten Objekte gegliedert, deren religiöse oder gesellschaftliche Zusammenhänge erläutert werden.
Kunst und Leben im südlichen Afrika = Tracing the rainbow : art and life in southern Africa
Die einzigartige Kulturlandschaft des südlichen Afrikas (Namibia, Simbabwe, Botswana, Mosambik und Südafrika) ist ein hochdynamisches und komplexes Gebiet, in dem alte Traditionen explosiven sozialen und politischen Umwälzungen gegenüberstehen. Die daraus resultierenden Widersprüche und Konflikte regen zu neuen Richtungen sowie zu alten Wurzeln an. Die Sammlung von sehr unterschiedlichen Essays von sachkundigen Experten über Afrika reicht von historischen und politischen Problemen bis hin zu Fragen der künstlerischen Produktion und dem Umgang mit Kultur und Natur angesichts von Industrialisierung und Globalisierung. Kunst ist eines der Hauptthemen, einschließlich zeitgenössischer künstlerischer Aktivitäten wie Fotografie. Die Veröffentlichung präsentiert ein Bild eines lebendigen südlichen Afrikas, das den gängigen westlichen Klischees widerspricht, die die Region als kunstlos und ausschließlich von Problemen wie Post-Apartheid, Kriminalität und AIDS geprägt betrachten.