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Johanna Gehmacher

    1 de enero de 1962
    Biographien und Migrationen. Biographies and Migrations
    Käthe Schirmacher: Agitation und autobiografische Praxis zwischen radikaler Frauenbewegung und völkischer Politik
    "Völkische Frauenbewegung"
    Bodies, politics
    Politisch reisen
    Feminist Activism, Travel and Translation Around 1900
    • 2023

      Feminist Activism, Travel and Translation Around 1900

      Transnational Practices of Mediation and the Case of Käthe Schirmacher

      • 372 páginas
      • 14 horas de lectura

      Focusing on Käthe Schirmacher, a prominent German feminist, this book explores the transnational exchange of ideas within women's movements during the late 19th and early 20th centuries. It analyzes the roles of translation, interpretation, and excerpting in fostering civic spaces across borders. The text delves into the contexts of various literary, scholarly, and political translations, providing a theoretical framework for understanding these practices. It appeals to scholars and students in modern history, women's studies, cultural studies, and translation studies.

      Feminist Activism, Travel and Translation Around 1900
    • 2018

      Die Journalistin, Schriftstellerin und Vortragsreisende Käthe Schirmacher (1865-1930) wird in diesem Band als eine exemplarische Protagonistin des Übergangs europäischer Gesellschaften um 1900 vorgestellt. Die transnationale Agitatorin, die sich als ‚moderne Frau‘ positionierte und in intimen Beziehungen mit Frauen lebte, adressierte als radikale Frauenrechtlerin und spätere völkische Politikerin unterschiedliche politische Arenen. Mit ihrer Inanspruchnahme von Autorität und Kompetenz forderte sie die Zugangsregeln zu hegemonialen Öffentlichkeiten heraus. In ihrem umfangreichen Nachlass wird sie als eine Erzählerin des eigenen Lebens sichtbar, die sich in wechselnden Konstellationen immer wieder autobiografisch neu entwarf. Mit der innovativen Konzeption einer Biografie in Koproduktion regt der Band zur methodischen Weiterentwicklung offener biografischer Forschungsprozesse an.

      Käthe Schirmacher: Agitation und autobiografische Praxis zwischen radikaler Frauenbewegung und völkischer Politik
    • 2017

      Storylines and Blackboxes

      Autobiografie und Zeugenschaft in der Nachgeschichte von Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg

      Spezifische Konstellationen erzeugen spezifische Modi des Erzählens, die selbst nicht ohne Geschichte sind. Dies wird besonders deutlich, wenn man die kulturellen Formen der Autobiografie und des Zeugnisses betrachtet, die im Kontext von Gewalterfahrungen während des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs bedeutend sind. Beide haben tief verwurzelte Traditionen in der europäischen Kulturgeschichte und bieten jeweils eigene Aussagemöglichkeiten. Die Autobiografie adressiert das Konzept der Individualität, während das Zeugnis im Kontext der Rechtsprechung verankert ist. Die Koexistenz und Interaktion dieser unterschiedlichen Formen in der erinnerungskulturellen Auseinandersetzung ist bislang theoretisch kaum reflektiert worden. Dieser Band zielt darauf ab, die Wechselwirkungen zwischen Autobiografie und Zeugenbericht zu beleuchten. Der behandelte Gegenstand entzieht sich der Logik einer Disziplin, weshalb der Band darauf abzielt, den interdisziplinären Dialog zu fördern. Durch die Rückstellung fachspezifischer Begrifflichkeiten wird nach Erzählungen, ihren Formen und Konstellationen gefragt. Dies geschieht nicht zur Vereinfachung, sondern in der Hoffnung, die Diskussion über Verständigung und Übersetzung zwischen verschiedenen fachspezifischen Perspektiven voranzubringen.

      Storylines and Blackboxes
    • 2011
    • 2007

      Frauen- und Geschlechtergeschichte des Nationalsozialismus

      Fragestellungen, Perspektiven, neue Forschungen

      • 256 páginas
      • 9 horas de lectura

      Der Band zeigt die Schwerpunktsetzungen der neuen Forschung vor dem Hintergrund der über 30-jährigen Geschichte des Themenfeldes und seiner Entwicklung. Konzepte und Fragestellungen der Frauen- und Geschlechtergeschichte des Nationalsozialismus werden einer kritischen Revision unterzogen. Es geht aber auch darum, offene Forschungsfragen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sichtbar zu machen und dazu erste Ergebnisse vorzulegen – und damit einen Beitrag sowohl zur Historisierung der Geschlechterverhältnisse wie auch zur Geschichte des Nationalsozialismus zu leisten. Beiträge u. a. zu: Forschungsüberblick und Forschungsperspektiven; Zwangsarbeit in der Landwirtschaft; Homosexualität im Gau „Oberdonau“; Jüdinnen in der Provinz; Widerstand von Frauen – neue Sichtweisen; „Wehrkraftzersetzung“ und Denunziation; Frauen in Volksgerichtsprozessen in vergleichender Perspektive; Gynäkologie und Zwangssterilisation im Nationalsozialismus

      Frauen- und Geschlechtergeschichte des Nationalsozialismus
    • 2007

      Land der Söhne

      Geschlechterverhältnisse in der Zweiten Republik

      • 102 páginas
      • 4 horas de lectura

      Im Lauf des 20. Jahrhunderts setzte sich die Meinung mehrheitlich durch, dass mit dem Gleichheitsanspruch der Aufklärung nicht nur heterosexuelle weiße Männer gemeint sein konnten. Bis in die Gegenwart bestimmt jedoch der Widerspruch zwischen Gleichstellung und Ungleichheit die Geschlechterverhältnisse in vielen demokratischen Industriegesellschaften. Seinen vielschichtigen Ursachen und Auswirkungen wird in diesem Band am konkreten Beispiel Österreichs nach 1945 nachgegangen. Ein Fokus liegt dabei auf den kulturellen, sozialen und politischen Verschiebungen, die mit dem Auftreten der Frauenbewegung in den 1970er Jahren einhergingen. Der damit verbundene Umbruch war – so die hier untersuchte Hypothese – so grundlegend, dass er Angelpunkt einer Periodisierung der Zweiten Republik sein kann.

      Land der Söhne
    • 2004
    • 2004

      Die feministische Forschung hat deutlich gemacht, wie produktiv eine Auseinandersetzung mit den vielfachen Bezügen und Wechselwirkungen zwischen den Identitätskonzepten 'Nation' und 'Geschlecht' ist. Der Sammelband knüpft chronologisch wie thematisch an die Publikation 'Geschlecht und Nationalismus in Mittel- und Osteuropa 1848-1918' an. Im Mittelpunkt steht die Phase neuer (National-)Staatsgründungen nach dem Ersten Weltkrieg, die für viele der nationalen Bewegungen in Mittel- und Osteuropa die Erfüllung ihrer Ziele bedeutete und zugleich neue Nationalismen und neue Nationalitätenkonflikte hervorbrachte. Die Beiträge untersuchen zum einen, wie Geschlechterverhältnisse in den neuen, nationalstaatlich konstituierten politischen Einheiten ausgehandelt wurden. Zum anderen werden Geschlechterbilder und geschlechtsspezifische Erfahrungen in den Kontext von Nationalisierungsprozessen gestellt. Die Autorinnen und Autoren machen anhand von Fallbeispielen nicht nur Gemeinsamkeiten, sondern auch große Differenzen innerhalb Osteuropas (auf das sich die Mehrheit der Beiträge bezieht) sichtbar. Die internationale Debatte um Nation und Geschlecht erhält damit für die Zwischenkriegszeit vielfältige Vergleichsmöglichkeiten zu diesem Raum.

      Zwischen Kriegen