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Stefan Romey

    Widerstand in Wandsbek 1933-1945
    Ein KZ in Wandsbek
    • Dieses Buch stellt den vielfältigen Widerstand gegen das NS-Regime in Wandsbek vor. Es erinnert an die mutigen Frauen und Männer, die angesichts des allumfassenden Unrechts nicht schwiegen, wegsahen, mitliefen oder mitmachten. Sie wandten sich stattdessen gegen politische Unterdrückung, Rassenhass und Kriegsvorbereitung. Sie stellten sich gegen die Menschenverachtung und halfen Bedrohten und Verfolgten. Sie kamen aus allen sozialen Schichten und weltanschaulichen Richtungen. In diesem Buch kommen Menschen zu Wort, die bereit waren, für ihre Überzeugungen zu kämpfen und sogar ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Sie wurden nicht von einer breiten Oppositionsstimmung getragen. Sie widerstanden häufig als Einzelne, als viele um sie herum dem Diktator zujubelten. Der Eilbeker Walter Schmedemann, in der NS-Zeit mehrfach inhaftiert, verdeutlichte unmittelbar nach der Niederschlagung des NS-Regimes die Beweggründe für den Widerstand: „Oft wurde uns gesagt: Was Sie tun, ist sinnlos. Das wussten wir selbst, dass das nicht zum Zuge kam. Es galt aber für die kommende Zeit, von der wir wussten, dass sie kam, den Beweis zu erbringen, dass wir nicht niederzuringen waren."

      Widerstand in Wandsbek 1933-1945