Compra 10 libros por 10 € aquí!
Bookbot

Sandro Cattacin

    Selbstbestimmt mitgestalten!
    Sind Institutionen überholt?
    Stadtentwicklungspolitik zwischen Demokratie und Komplexität
    Subsidiäres Staatshandeln
    Inseln transnationaler Mobilität
    Au Revoir Algerien
    • Der Comic beleuchtet die Geschichte der Schweizer Auswanderer nach Algerien, die trotz wirtschaftlicher Gründe auch zur Kolonialisierung beitrugen. Er thematisiert ihre Ankunft, Beziehungen zu den Einheimischen und die Rückkehr in die Schweiz, die als traumatisch empfunden wird, da Versprechungen nicht eingehalten wurden. Auch in Französisch und Italienisch erhältlich.

      Au Revoir Algerien
    • Inseln transnationaler Mobilität

      Freiwilliges Engagement in Vereinen mobiler Menschen in der Schweiz

      • 149 páginas
      • 6 horas de lectura

      Nicht zuletzt die Suche nach Anerkennung bringt mobile Menschen - MigrantInnen - zwangsläufig in den Kreislauf der Gesellschaft, in der sie leben. Sie wünschen sich nicht nur Verständnis für ihre Verschiedenheit sondern streben ausserdem nach Kontakten, die sie auf der Suche nach neuen Chancen voranbringen. Diese sinnvolle Orientierung trifft oft auf Unverständnis, so dass mobile Menschen statt der gesuchten Unterstützung und Anerkennung eher Diskriminierung und Ablehnung erfahren. Cattacin und Domenig stellen in diesem Zusammenhang verschiedene Fragen zu “Ausländervereinen” wie beispielsweise: Warum engagieren sich transnational mobile Menschen in diesen Vereinen? Welche Motive führen sie in ihre Vereine? Dabei unterstreichen Cattacin und Domenig nicht nur die grosse Bedeutung von Vereinen mobiler Menschen für deren Einbezug in die Ursprungsgesellschaft und am neuen Lebensort; sie zeigen auch auf, dass sich alle mobilen Menschen aus ähnlichen Motiven Vereinen zuwenden, egal woher und warum sie eingewandert sind.

      Inseln transnationaler Mobilität
    • In den 1960er Jahren führte die von Franco Basaglia in Triest begründete, antipsychiatrische Bewegung zur Auflösung der Psychiatrien in Italien. Auch in der Schweiz kam es in der Folge zur teilweisen Auflösung der psychiatrischen Institutionen für Menschen mit einer chronischen psychischen Beeinträchtigung. Mit der 2014 durch die Schweiz ratifizierten UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wird derzeit die umfassende Deinstitutionalisierung von allen Wohn- und Arbeitsangeboten für Menschen mit einer Beeinträchtigung debattiert. Im Vordergrund steht der Artikel 19 der UN-BRK, der ein Recht auf «unabhängige Lebensführung» postuliert. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Menschen mit Behinderungen allein gelassen werden sollen; im Gegenteil: Sie sollen sichtbarer Teil der Gesellschaft werden und sich an gesellschaftlichen Dynamiken beteiligen können. Die Deinstitutionalisierung ist deshalb auch eine demokratische Herausforderung, die eine Antwort vieler spezialisierter Dienstleistender, von lokalen und städtischen Behörden, aber auch von allen Menschen abverlangt, die dank der angestrebten Deinstitutionalisierung lernen, mit Behinderungen umzugehen und zu leben und diese auch für sich selbst zu akzeptieren.

      Sind Institutionen überholt?
    • Selbstbestimmt mitgestalten!

      Behinderung im Fokus individueller und gesellschaftlicher Emanzipation

      Mitbestimmung kann auf verschiedene Art und Weise konzeptualisiert werden. Im vorliegenden Buch wird Mitbestimmung im Sinne eines multidimensionalen Zugangs auf alle Bereiche bezogen, die zur Inklusion von Verschiedenheit relevant sind, nämlich: Autonomie und Mitbestimmung an der Gestaltung des eigenen Lebensbereichs, Recht auf Arbeit und politische Rechte. Emanzipation umfasst dabei immer individuelle, kollektive und strukturelle Prozesse, die grundsätzlich politischer Natur sind. Die Autorinnen und Autoren behandeln die soziale Konstruktion von Anderssein und Verschiedenheit, Teilhabe und Vielfalt im Kontext der UN-Behindertenrechtskonvention, Beteiligungschancen am Erwerbsleben, Teilhabe und Selbstbestimmung beim Zugang zu Arbeit, Beteiligung von Menschen mit Behinderungen an der Gestaltung ihrer Lebenssituation sowie Evaluationen im Bereich der Behindertenhilfe durch Peer-Befragungen. Das Buch ist mit Bildern von Künstlerinnen und Künstlern des Ateliers CREAHM (CREAtivité et Handicap Mental) in Villars-sur-Glâne illustriert.

      Selbstbestimmt mitgestalten!
    • 'Die Frage nach der 'richtigen' Drogenpolitik erscheint aufgrund der Studienergebnisse in einem neuen Licht. Die potentiellen negativen Folgen des Drogenkonsums für das Individuum wie für die Gesellschaft können nicht die einzige Richtschnur bei der Ausgestaltung der Gesetzgebung und der Formulierung einer nationalen Drogenpolitik sein. Mindestens gleich wichtig sind Fragen nach den vorherrschenden Normen und Wertvorstellungen wie auch ein Blick auf angewandte Lösungsstrategien bei anderen gesellschaftlichen Fragen. So zeigt die Studie beispielsweise, wie unterschiedlich die Rolle des Staates bei der Bekämpfung des Drogenproblems (und anderer Probleme) wahrgenommen wird. Ein besonderer Aspekt tritt aus der Analyse der verschiedenen Modelle zutage: Bei allen zum Teil noch bedeutenden Unterschieden zeigt sich ein Trend zur Annäherung. Die Einsicht, daß man das Drogenproblem mit ideologisierenden Lösungsansätzen nicht in den Griff bekommt, scheint sich in Europa durchzusetzen. Auch die Bereitschaft, gegenseitig voneinander zu lernen, scheint zuzunehmen. Zu diesem Lernprozeß kann die vorliegende Publikation Wesentliches beitragen.' Aus dem Vorwort von François van der Linde und Philippe Lehmann.

      Drogenpolitische Modelle in Europa