Deals with a question central to both anthropology and philosophy: what is the
relationship between nature and culture? Drawing on ethnographic examples from
around the world, the author formulates a new framework, the four ontologies -
animism, totemism, naturalism, and analogism - to account for all the ways we
relate ourselves to nature.
The Achuar people have survived in isolation in the Amazonian jungle by aggressively resisting intruders. In this book, Descola depicts an altogether unfamiliar civilisation, whose values often seem bizarre to Western eyes.
Eine Anthropologie der Bilder | Eine faszinierende Reise durch die Geschichte und Formen der Weltkunst | Sachbuchbestenliste von WELT, NZZ, WDR5 und Ö1
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Eine Yupik-Maske aus Alaska, eine Malerei der Aborigines, eine Miniaturlandschaft aus der Song-Dynastie, ein holländisches Interieurgemälde aus dem 17. Jahrhundert und abstrakte Kunst aus dem 20. Jahrhundert zeigen, dass Bilder ein spezifisches figuratives Schema offenbaren, das durch formale Mittel und Anordnung geprägt ist. Sie bieten Zugang zu den verschiedenen menschlichen Lebensformen. Philippe Descola entwickelt in seinem Buch die Grundlagen für eine Anthropologie der menschlichen Bildkunst, gestützt auf einen globalen und historisch umfassenden Vergleich vielfältiger Werke. Die bildliche Darstellung ist nicht nur der Fantasie der Schaffenden überlassen; sie spiegelt wider, was wir wahrnehmen oder uns vorstellen, basierend auf den Gewohnheiten, die uns das Unterscheiden lehren. Descolas Ansatz zeigt, dass der visuelle Pfad, den wir bei der Abbildung der Welt einschlagen, von der ontologischen Region abhängt, der wir angehören: Animismus, Naturalismus, Totemismus oder Analogismus. Jede Region repräsentiert eine spezifische Art, die Welt zu begreifen und die Trennlinien zwischen Menschen und Nichtmenschen wahrzunehmen. Ein aufschlussreiches Werk!
Wie lassen sich Natur und Gesellschaft, Menschen und Nichtmenschen, Individuen und Kollektive zu einem neuen Gefüge zusammensetzen? Philippe Descola skizziert die Möglichkeiten einer neuen Ökologie der Beziehungen zwischen den Entitäten und zeigt, dass der Verzicht auf den westlichen Anthropozentrismus unabdingbar ist.