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Gerd Stange

    Auswege aus der grünen Sackgasse
    Das hugenottische Erbe
    Vincent und Theo van Gogh - Das Atelier des Südens
    • Vincents Eltern schätzen ihn besonders, da er nach einer Totgeburt der erste lebende Sohn ist und aus einer angesehenen bürgerlichen Familie stammt. Auf einer Eliteschule lernt er von einem Maler, der in der französischen Künstlerkolonie Barbizon war, was für Vincent einen wegweisenden Kontakt zur impressionistischen Malerei darstellt. Dennoch soll er der Familie Ehre machen. Gemeinsam mit Theo wird er Bilderhändler, und sie erwerben Wissen über Malerei, das sie ein Leben lang vertiefen. Vincent bricht mit seinem Vater und der bürgerlichen Welt, nachdem er das Elend der Minenarbeiter in Belgien erlebt hat. Sein erster Mal-Lehrer, Octave Maus, gehört zur holländischen Avantgarde. Theo bleibt als Bilderhändler in Kontakt zur Familie, bewundert Vincent und unterstützt ihn finanziell und ideell auf seinem Weg zum Maler. Die Brüder schließen einen Pakt: Theo erhält alle Bilder von Vincent und finanziert dessen Leben. Gemeinsam ziehen sie nach Paris, wo Vincent in Malerkreisen akzeptiert wird und optimistisch ist. Auf dem Weg nach Marseille landet er jedoch in Arles, wo Gauguin ihm folgt und das Atelier des Südens entsteht. Doch die Konkurrenz überlagert ihr gemeinsames Ziel. Vincent verletzt sich am Ohr als Zeichen seiner Niederlage und gerät in eine tiefe Krise, während Theo die Frau seines Lebens findet, Vater wird und sich von seinem Bruder löst.

      Vincent und Theo van Gogh - Das Atelier des Südens
    • Auswege aus der grünen Sackgasse

      Essay

      • 284 páginas
      • 10 horas de lectura

      1970 endete das ‚Wirtschaftswunder‘, die ‚nivellierte Mittelstandsgesellschaft‘ der CDU/CSU/FDP wurde Illusion, Krisen mit Arbeitslosigkeit kehrten zurück. Die SPD startete Projekte für gigantische Industrieansiedlung und rabiate Stadterneuerung. Die ‚Grenzen des Wachstums‘ wurden in Rom diskutiert, frühe Sozialisten wurden publiziert (Fourier, Marx, Landauer, Mühsam ...), die seit 200 Jahren die Ökologie zum kritischen Thema der kapitalistischen Industrialisierung gemacht hatten. Ökologische Politiker verließen zuerst CSU und CDU, dann auch die SPD, als diese mit Berufsverboten und Polizeigewalt gegen Widerstand vorging. Eine breite basisdemokratische Bewegung entstand. 1980 gründeten drei Generationen die ‚Grünen‘. Die Älteren hatten den Krieg mitgemacht und in den 50er Jahren die Friedensbewegung angeführt. Die Mittleren hatten die antiautoritäre Bewegung der ‚68er‘ losgetreten. Die Jüngeren kämpften für eine kommunistische Gesellschaft. Als Erste wurden die Ökologen ausgegrenzt, als zweite die Basisdemokraten, als Letzte die Kriegsgegner. Diesen historischen Prozess und seine Folgen beschreibt der Autor und entwirft dann ein Konzept für den Neubeginn der ‚Grünen‘.

      Auswege aus der grünen Sackgasse