Das Populäre als Kunst?
Fragen der Form, Werturteile, Begriffe und Begründungen
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Populäre Werke werden seit Jahrhunderten als minderwertig angesehen, da ihnen Oberflächlichkeit, Eindimensionalität und Standardisierung zugeschrieben werden. Kritiker wie Schiller, Nietzsche und Adorno haben sich gegen die breite Anerkennung dieser Werke ausgesprochen. Dennoch gibt es seit dem 18. Jahrhundert, besonders seit den 1950er Jahren, Argumente, die populären Werken künstlerische Anerkennung zusprechen. Dieses Buch zielt darauf ab, die Vielzahl an Positionen und Argumenten zu systematisieren, die populäre Werke als Kunst legitimieren. Es bietet eine umfassende Analyse der Gründe, die es ermöglichen, Werke aus Literatur, Musik, Film, Fotografie, bildender Kunst und Design als genuine Kunst zu betrachten. Das Inhaltsverzeichnis umfasst Themen wie die zentralen Einwände gegen die Anerkennung populärer Artefakte, die Konzepte von Uniformität und Masse, sowie die Rolle von Charts und der Independent Group. Es behandelt auch Aspekte wie Ästhetik, verschiedene Kunstdefinitionen und die Frage, ob Kunst nützlich, modisch oder unterhaltsam ist. Zudem wird untersucht, inwiefern Kunst von Laien und Amateuren geschaffen wird und wie populäre Artefakte als hochwertige Kunst gewertet werden können. Das Buch schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse und bietet einen tiefen Einblick in die Debatte um die künstlerische Wertigkeit populärer Werke.


