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Friedhart Knolle

    22 de septiembre de 1955
    Die Lager am Militärflughafen Fliegerhorst Goslar. Zwangsarbeit, KZ-Außenlager und SS-Ausbildung
    Die Gedenkstätte Russenfriedhof der Sprengstoff-Fabrik Tanne an den Pfauenteichen in Clausthal-Zellerfeld, Harz
    Die Metallwerke Silberhütte in Sankt Andreasberg - ein kriegswichtiger Rüstungsstandort im Harz
    Eine Spurensuche nach den Opfern des Nationalsozialismus in der Region Langelsheim-Lutter, Nordharz
    Die Entsorgung der giftigen Abwässer der Sprengstofffabrik Tanne in Clausthal-Zellerfeld. Was geschah bei Petershütte?
    Bergwerke & Höhlen im Harz
    • 2021

      Bilanz und Perspektiven der Harz-Forschung

      150 Jahre Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde • Teil I

      Am 15. April 2018 feierte der Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde e.?V. sein hundertfünfzigjähriges Jubiläum. Damit gehört er zu den ältesten aktiven Geschichtsvereinen in Deutschland. Er befasst sich seit je mit der reichen Kultur- und Naturgeschichte des in den heutigen Bundesländern Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sich verteilenden deutschen Mittelgebirges Harz.00Während einer im Juni 2018 im Rathaus Wernigerode stattgefundenen zweitägigen Tagung bilanzierte der Verein erstmalig seit Jahrzehnten den Stand der historischen Forschung in der Harz-Region und versuchte zugleich, auf möglichst vielen Feldern Perspektiven künftiger Fragestellungen aufzuzeigen. Der Bogen reichte dabei von archäologischen Themen über mittelalterliche und frühneuzeitliche Geschichte, Geographie, Ortsnamengeschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Mentalitäts- und Gesellschaftsgeschichte, Forschungen zur Rechtsgeschichte sowie zu moderner Militärgeschichte, Naturgeschichte, Montan- und Bergbaugeschichte bis hin zur Zeitgeschichte auch nach 1945.00Die aus unterschiedlichsten Berufsumfeldern stammenden Autoren vertraten in ihren Vorträgen vielfältige Forschungsansätze. Dieses breite inhaltliche Spektrum schlägt sich folgerichtig auch in der auf zwei Bände angelegten Tagungsdokumentation nieder.

      Bilanz und Perspektiven der Harz-Forschung
    • 2018
    • 2015

      Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: keine Benotung, , Sprache: Deutsch, Abstract: Die ehemalige Sprengstoffabrik Clausthal, mit ihrem Tarnnamen auch als "Werk Tanne" bezeichnet, liegt am östlichen Ortsrand der Oberharzer Bergstadt Clausthal-Zellerfeld in Niedersachsen (Landkreis Goslar). Hier wurde der Sprengstoff Trinitrotoluol (TNT) hergestellt, aber es wurden auch TNT und andere angelieferte Sprengstoffe in Bomben, Minen und Granaten abgefüllt. Ein wichtiger dritter Bereich war die Sprengstoffaufbereitung aus Fehlchargen und Beutemunition. Als besonderes Problem erwies sich die Entsorgung des bei der TNT-Produktion und der Schwefelsäureaufkonzentration anfallenden Abwassers. Diese werden im Detail dargestellt. Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten begannen die ersten Planungen für einen massiven Ausbau der Spreng- und Kampfstoffproduktion in Deutschland. Der rechtlich-organisatorische Aufbau und das Zusammenspiel von Großindustrie und militärischer Führung wurde dafür geschickt verschleiert ("Rüstungsviereck"). Als besonderes Problem erwies sich die Entsorgung des bei der TNT-Produktion und der Schwefelsäureaufkonzentration anfallenden Abwassers. Dies führte in der Planungsphase sowie während des Betriebes der unterschiedlichen Entsorgungs"lösungen" zu umfangreichem Schriftverkehr mit den zuständigen Behörden. Ursprünglich war geplant, die mit gelöschtem Kalk nur unzureichend neutralisierten Abwässer durch Sickerschächte direkt auf dem Werksgelände zu entsorgen, was aber aufgrund der geologischen Situation nicht durchführbar war. Da die aggressiven Abwässer zudem auch Schäden an der Großvegetation anrichteten, war die für das Werk überaus wichtige natürliche Tarnung gefährdet.

      Die Entsorgung der giftigen Abwässer der Sprengstofffabrik Tanne in Clausthal-Zellerfeld. Was geschah bei Petershütte?
    • 2015

      Die Studie beleuchtet die frühe Phase der nationalsozialistischen Herrschaft im Land Braunschweig unter dem Einfluss von Dietrich Klagges und seinen Gefolgsleuten. Sie analysiert die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen, die durch die gewaltsame Machtergreifung der NSDAP ab 1931 eingeleitet wurden. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Methoden und Strategien, die zur Festigung ihrer Macht führten, sowie den Auswirkungen auf die Bevölkerung und die Bildungspolitik in dieser Zeit.

      Eine Spurensuche nach den Opfern des Nationalsozialismus in der Region Langelsheim-Lutter, Nordharz
    • 2015

      Die Studie untersucht die Frage, ob das Deutsche Reich systematisch in den Zweiten Weltkrieg gedrängt wurde und ob die nationalsozialistische Führung an einem friedlichen Deutschland arbeitete. Besonders beleuchtet wird der Bau der NS-Sprengstoffwerke, insbesondere das Werk Tanne in Clausthal-Zellerfeld, und dessen Rolle im Kontext eines vermeintlich unvermeidbaren Präventivkriegs. Die Analyse bietet eine detaillierte Übersicht über die Geschichte des Werks und seines Massenfriedhofs, um die komplexen Zusammenhänge zwischen Kriegsvorbereitung und nationalsozialistischer Ideologie zu verdeutlichen.

      Die Gedenkstätte Russenfriedhof der Sprengstoff-Fabrik Tanne an den Pfauenteichen in Clausthal-Zellerfeld, Harz
    • 2015

      Die Studie beleuchtet die Einweihung eines Gedenksteins in Goslar, der an ein Außenkommando des Konzentrationslagers Buchenwald erinnert. Diese Gedenkstätte wurde am 21. Juni 2002 in Anwesenheit von lokalen Würdenträgern und Bürgern eingeweiht. Der Beitrag würdigt das Engagement von Wolfgang Janz, der sich seit 2014 für die Errichtung des Denkmals eingesetzt hat. Die Arbeit thematisiert die historische Bedeutung des Ortes und die Notwendigkeit, an die Vergangenheit zu erinnern, um das Bewusstsein für die Verbrechen des Nationalsozialismus zu schärfen.

      Die Lager am Militärflughafen Fliegerhorst Goslar. Zwangsarbeit, KZ-Außenlager und SS-Ausbildung
    • 2015

      Die Studie beleuchtet die Umweltbelastung durch Rückstände von Sprengstoffen am ehemaligen Rüstungsstandort Werk Kiefer in Herzberg am Harz. Dieser Ort, gelegen in der Südharzer Sulfatkarstlandschaft, hat durch unzureichende Maßnahmen zur Sanierung seit 1987 gravierende Auswirkungen auf das Pöhlder Becken. Ein langwieriger Rechtsstreit hinderte die zuständigen Behörden bis 2014 daran, geeignete Sanierungsmaßnahmen zu ergreifen, was die Dringlichkeit der Problematik unterstreicht.

      Geschichte und Umweltprobleme der Rüstungsaltlast Munitionswerk Kiefer am Pfingstanger in Herzberg am Harz
    • 2015

      Die Studie beleuchtet die vernachlässigte Rolle von Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit in der Stadt Braunlage während des Nationalsozialismus. Trotz der häufig zitierten Chronik der Stadt, die diese Themen ignoriert, zeigen die Friedhöfe der Region, dass sie einen bedeutenden Einfluss auf die lokale Geschichte hatten. Die Untersuchung fordert eine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und beleuchtet die gesellschaftlichen und historischen Kontexte, die in der offiziellen Geschichtsschreibung oft ausgeblendet werden.

      "Wir mussten sehr hungern." Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit in Braunlage unter dem Hakenkreuz
    • 2010

      Der Zwangsarbeiter-Lagerkomplex in Clausthal-Zellerfeld, der über 2000 Zwangsarbeiter beherbergte, stellt den größten seiner Art im Westharz dar. Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung dieses Lagers im Kontext des Sprengstoffwerks Tanne, das während des Dritten Reiches eine zentrale Rolle in der Kriegsproduktion spielte. Die Studie untersucht die Verknüpfung von Zwangsarbeit und industrieller Produktion in einer Zeit, in der die Kriegsanstrengungen des Nationalsozialismus höchste Priorität hatten.

      Die Metallwerke Silberhütte in Sankt Andreasberg - ein kriegswichtiger Rüstungsstandort im Harz