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Isabella Belting

    Nylon Caprisonne Das fünfziger Jahre Gefühl
    Mode sprengt Mieder
    Schick und schrill
    • Mode sprengt Mieder

      Silhouettenwechsel

      • 143 páginas
      • 6 horas de lectura

      Mit der Wandlung des Kleiderstils gingen Veränderungen im gesellschaftlichen Bewusstsein einher, welche die Geschlechterrolle der Frau neu überdenken. Prägnante Stationen in der Kulturgeschichte der Kleidung werden beleuchtet und durch das Modediktat präsentiert, das jeweils einen extremen Silhouettenwechsel zur Folge hatte. Ein Blick zurück zeigt die imposante Entwicklung auf: die ausladenden Roben des späten Rokoko (1770 – 1785) – die zarten Chemisenkleider des Directoire und Empire (1795 –1810) – die S-förmige Sans ventre Linie (1895 –1905) – die gesunde Reformmode (1905 –1910) und die fließenden Gewänder im Stil Paul Poirets (1910 15) – der eng taillierte Fünfziger Jahre Look (1949 –1958) – die gerade Schnittführung der Sechziger (1961 – 1967). Die aktuelle und spannende Umsetzung der konträren Silhouetten aus heutiger Sicht erfolgt durch die Meisterschule für Mode München. Das Katalogbuch bietet dem Leser eine Zeitreise in unsere modische Vergangenheit: in Zeitsprüngen wird das Phänomen der konträren Silhouetten im Wechsel sowie das Körpergefühl der Trägerinnen präsentiert.

      Mode sprengt Mieder2009
    • Schick und schrill

      • 288 páginas
      • 11 horas de lectura

      Modische Extravaganzen im Spiegel der Modegraphik – von der Illustration bis zur Karikatur – von 1800 bis heute. Das Katalogbuch dokumentiert die Fantasie beim Erfinden neuer Moden und die damit verbundenen Vorstellungen, Wünsche und Hoffnungen. In der englischen und französischen Graphik nehmen Modethemen vom späten 18. Jahrhundert bis ins Biedermeier breiten Raum ein. Künstler setzen modische Extravaganzen oft als Gesellschaftskritik in Szene und illustrieren die sich nach der Französischen Revolution neu definierenden Geschlechterrollen. Bis ins 20. Jahrhundert hinein beschäftigt sich die Modegraphik vor allem mit der Frau, die durch Krinoline und Korsett 'gebändigt' wird, während die Mode deren gesellschaftliche Rolle bildhaft darstellt. Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts rückt auch der Mann wieder in den Fokus der Mode und wird im 'Freizeitdress' zur Karikatur: Anything goes. Das Katalogbuch thematisiert Sein und Schein der Mode im Wandel der Zeiten und dokumentiert, wie sich der Mensch durch Kleidung inszeniert und präsentiert, sowie wie er wahrgenommen wird. Die Bilder verdeutlichen: Wer sich der Mode verschreibt, bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen 'schick' und 'schrill'. Für Künstler sind diese modischen Fehltritte besonders reizvoll, da sie menschliche Eitelkeiten, modische Prahlerei und den oft lächerlichen Schönheitskult satirisch beleuchten.

      Schick und schrill2008
      3,0