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Versuch über die Befreiung

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In diesem prägnanten und überraschenden Buch argumentiert der Autor, dass die Zeit für utopische Spekulationen gekommen ist. Marcuse vertritt die Auffassung, dass die traditionellen Vorstellungen von menschlicher Freiheit durch die Entwicklung der fortgeschrittenen Industriegesellschaft obsolet geworden sind. Die Sozialtheorie kann sich nicht länger damit begnügen, die Formel „von jedem nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“ zu wiederholen, sondern muss nun die Natur der menschlichen Bedürfnisse selbst untersuchen. Marcuses Behauptung ist, dass selbst wenn die Produktion von den Arbeitern kontrolliert und bestimmt würde, die Gesellschaft dennoch repressiv wäre – es sei denn, die Arbeiter hätten selbst die Bedürfnisse und Bestrebungen freier Menschen. Von der philosophischen Anthropologie bis zur Ästhetik versucht der Essay über die Befreiung, in einer hochspekulativen und vorläufigen Weise die neuen Möglichkeiten für menschliche Befreiung zu skizzieren. Der Essay enthält die folgenden Kapitel: Eine biologische Grundlage für den Sozialismus?, Die neue Sensibilität, Untergrabende Kräfte – im Übergang und Solidarität.

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Versuch über die Befreiung, Herbert Marcuse

Idioma
Publicado en
1988
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(Tapa blanda)
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3,6
Muy bueno
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Idioma
Alemán
Editorial
Suhrkamp
Publicado en
1988
Formato
Tapa blanda
ISBN10
3518103296
ISBN13
9783518103296
Serie
Calificación
3,55 de 5
Descripción
In diesem prägnanten und überraschenden Buch argumentiert der Autor, dass die Zeit für utopische Spekulationen gekommen ist. Marcuse vertritt die Auffassung, dass die traditionellen Vorstellungen von menschlicher Freiheit durch die Entwicklung der fortgeschrittenen Industriegesellschaft obsolet geworden sind. Die Sozialtheorie kann sich nicht länger damit begnügen, die Formel „von jedem nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“ zu wiederholen, sondern muss nun die Natur der menschlichen Bedürfnisse selbst untersuchen. Marcuses Behauptung ist, dass selbst wenn die Produktion von den Arbeitern kontrolliert und bestimmt würde, die Gesellschaft dennoch repressiv wäre – es sei denn, die Arbeiter hätten selbst die Bedürfnisse und Bestrebungen freier Menschen. Von der philosophischen Anthropologie bis zur Ästhetik versucht der Essay über die Befreiung, in einer hochspekulativen und vorläufigen Weise die neuen Möglichkeiten für menschliche Befreiung zu skizzieren. Der Essay enthält die folgenden Kapitel: Eine biologische Grundlage für den Sozialismus?, Die neue Sensibilität, Untergrabende Kräfte – im Übergang und Solidarität.