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Kokoschka

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Oskar Kokoschka (1886-1980), eine zentrale Figur der expressionistischen Bewegung, studierte in Wien und wurde zunächst von der Jugendstilbewegung, insbesondere Gustav Klimts Stil, beeinflusst. Um 1909 schuf er seine ersten expressionistischen Porträts, die das emotionale Leben ihrer Protagonisten offenbaren. Seine unruhige Zeichensprache und gebrochenen Farbmuster deuten bereits auf seinen reifen Stil hin, wie in „Braut des Windes“ von 1914. Nach schweren Verwundungen im Ersten Weltkrieg produzierte Kokoschka bis 1924 wenig, bis Reisen durch Europa und Nordafrika seine Kreativität neu entfachten. In dieser Zeit experimentierte er mit Farbe, insbesondere in Landschaften, die traditionelle Raumorganisation mit lebhaften Farben und energischem Pinselstrich kombinierten. Diese visionären Landschaften vermitteln eine leidenschaftliche Vision, die zwischen Begeisterung und Qual schwankt. In den 1930er Jahren wurde sein Werk vom Nazi-Regime als „entartet“ verurteilt, was zur Beschlagnahme seiner Gemälde führte. 1938 zog er nach London und später in die Schweiz, wo er einen Großteil seines Lebens verbrachte. Kokoschkas späte Werke bewahren die expressionistischen Qualitäten seiner früheren Meisterwerke, während ihre zunehmende Abstraktion auf eine Verbindung zum abstrakten Expressionismus hinweist.

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Kokoschka, Oskar Kokoschka

Idioma
Publicado en
1975
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(Tapa dura),
Estado del libro
Bueno
Precio
5,19 €

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3,6
Muy bueno
10 Valoraciones

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Título
Kokoschka
Idioma
Alemán
Editorial
Pawlak
Publicado en
1975
Formato
Tapa dura
Serie
Título original
Kokoschka
Calificación
3,6 de 5
Descripción
Oskar Kokoschka (1886-1980), eine zentrale Figur der expressionistischen Bewegung, studierte in Wien und wurde zunächst von der Jugendstilbewegung, insbesondere Gustav Klimts Stil, beeinflusst. Um 1909 schuf er seine ersten expressionistischen Porträts, die das emotionale Leben ihrer Protagonisten offenbaren. Seine unruhige Zeichensprache und gebrochenen Farbmuster deuten bereits auf seinen reifen Stil hin, wie in „Braut des Windes“ von 1914. Nach schweren Verwundungen im Ersten Weltkrieg produzierte Kokoschka bis 1924 wenig, bis Reisen durch Europa und Nordafrika seine Kreativität neu entfachten. In dieser Zeit experimentierte er mit Farbe, insbesondere in Landschaften, die traditionelle Raumorganisation mit lebhaften Farben und energischem Pinselstrich kombinierten. Diese visionären Landschaften vermitteln eine leidenschaftliche Vision, die zwischen Begeisterung und Qual schwankt. In den 1930er Jahren wurde sein Werk vom Nazi-Regime als „entartet“ verurteilt, was zur Beschlagnahme seiner Gemälde führte. 1938 zog er nach London und später in die Schweiz, wo er einen Großteil seines Lebens verbrachte. Kokoschkas späte Werke bewahren die expressionistischen Qualitäten seiner früheren Meisterwerke, während ihre zunehmende Abstraktion auf eine Verbindung zum abstrakten Expressionismus hinweist.