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Wann sagt schon mal jemand: Ich habe alles? Ljudmila Ulitzkaja erzählt von Frauen, die zu diesen seltenen Menschen gehören, obwohl ihnen Glück, Schönheit und Reichtum versagt geblieben sind. Sie hätten allen Grund, am Leben zu verzweifeln, doch in ihrem Inneren gibt es etwas, das sie nicht zerbrechen lässt. Die Moskauer Autorin erforscht dieses Geheimnis und richtet ihren liebevollen Blick auf schrullige Außenseiter wie Asja, die arme Verwandte, die stoisch ihre reiche Cousine besucht, um Geld und Dinge zu ergattern, die sie einer bedürftigeren Freundin bringt. Buchara, eine Frau von orientalischer Schönheit, wird von ihren Nachbarn gemieden, doch ihre Kraft, eine tödliche Krankheit zu besiegen, bis sie ihrer behinderten Tochter ein eigenständiges Leben ermöglicht, beeindruckt alle. Diese Frauen finden einen Sinn im Dasein und gehen an Verlusten nicht zugrunde – das macht sie sympathisch. Ihr Talent, zu lieben und diese Liebe als Glück zu empfinden, bewundern wir besonders. In anderen Geschichten begegnen wir Olga, die unstillbares Verlangen in absurde Situationen treibt, der Pikdame, die in rasante Liebesabenteuer stürzt, und Nina, die von einem riesigen schwarzen Kater heimgesucht wird, während sie sich fragt, was sie falsch gemacht hat.

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Olgas Haus, Ljudmila Jewgenjewna Ulizkaja

Idioma
Publicado en
2000
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(Tapa blanda)
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Título
Olgas Haus
Idioma
Alemán
Editorial
BLT
Publicado en
2000
Formato
Tapa blanda
Páginas
268
ISBN10
3404920635
ISBN13
9783404920631
Serie
Calificación
3,6 de 5
Descripción
Wann sagt schon mal jemand: Ich habe alles? Ljudmila Ulitzkaja erzählt von Frauen, die zu diesen seltenen Menschen gehören, obwohl ihnen Glück, Schönheit und Reichtum versagt geblieben sind. Sie hätten allen Grund, am Leben zu verzweifeln, doch in ihrem Inneren gibt es etwas, das sie nicht zerbrechen lässt. Die Moskauer Autorin erforscht dieses Geheimnis und richtet ihren liebevollen Blick auf schrullige Außenseiter wie Asja, die arme Verwandte, die stoisch ihre reiche Cousine besucht, um Geld und Dinge zu ergattern, die sie einer bedürftigeren Freundin bringt. Buchara, eine Frau von orientalischer Schönheit, wird von ihren Nachbarn gemieden, doch ihre Kraft, eine tödliche Krankheit zu besiegen, bis sie ihrer behinderten Tochter ein eigenständiges Leben ermöglicht, beeindruckt alle. Diese Frauen finden einen Sinn im Dasein und gehen an Verlusten nicht zugrunde – das macht sie sympathisch. Ihr Talent, zu lieben und diese Liebe als Glück zu empfinden, bewundern wir besonders. In anderen Geschichten begegnen wir Olga, die unstillbares Verlangen in absurde Situationen treibt, der Pikdame, die in rasante Liebesabenteuer stürzt, und Nina, die von einem riesigen schwarzen Kater heimgesucht wird, während sie sich fragt, was sie falsch gemacht hat.