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Vom Tag gefordert

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Große Reden Marcel Reich-Ranickis, Reden aus gegebenen Anlässen, die jedoch stets weit über diese Anlässe hinausgingen - und eben deshalb ausnahmslos alle ein starkes Echo fanden, in dem sich begeisterte Zustimmung mit erregtem Widerspruch mischten. Diese Reden haben inzwischen nichts von ihrer brennenden Aktualität eingebüßt. Warum werden unserer zeitgenössischen Literatur unentwegt 'unproduktive Erschöpfungsphasen' vorgeworfen? Sollten wir den haarsträubenden Unsinn, der sich meist auf unseren Bühnen abspielt, dulden? Warum ist unsere oft geschmähte Literaturkritik heute erheblich besser als vor dreißig Jahren oder in der Weimarer Republik? Ist die Rhetorik eine Hure, die allen zur Verfügung steht, die von ihr Gebrauch machen wollen? Worin besteht die Einzigartigkeit jenes Kapitels der deutschen Literatur, das wir den Juden verdanken? Polemisch, temperamentvoll und leidenschaftlich spricht Reich-Ranicki zudem über sein Verhältnis zu drei deutschen Genies: zu Goethe, Hölderlin und Kleist. Seine Reden waren immer auch Bekenntnis in eigener Sache. In diesem Sinne ist der Band eine aufregende und notwendige Ergänzung seiner Autobiographie 'Mein Leben'.

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Vom Tag gefordert, Marcel Reich Ranicki

Idioma
Publicado en
2001
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(Tapa dura),
Estado del libro
Bueno
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1,99 €

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4,0
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Título
Vom Tag gefordert
Idioma
Alemán
Publicado en
2001
Formato
Tapa dura
Páginas
207
ISBN10
3421055017
ISBN13
9783421055019
Serie
Calificación
4 de 5
Descripción
Große Reden Marcel Reich-Ranickis, Reden aus gegebenen Anlässen, die jedoch stets weit über diese Anlässe hinausgingen - und eben deshalb ausnahmslos alle ein starkes Echo fanden, in dem sich begeisterte Zustimmung mit erregtem Widerspruch mischten. Diese Reden haben inzwischen nichts von ihrer brennenden Aktualität eingebüßt. Warum werden unserer zeitgenössischen Literatur unentwegt 'unproduktive Erschöpfungsphasen' vorgeworfen? Sollten wir den haarsträubenden Unsinn, der sich meist auf unseren Bühnen abspielt, dulden? Warum ist unsere oft geschmähte Literaturkritik heute erheblich besser als vor dreißig Jahren oder in der Weimarer Republik? Ist die Rhetorik eine Hure, die allen zur Verfügung steht, die von ihr Gebrauch machen wollen? Worin besteht die Einzigartigkeit jenes Kapitels der deutschen Literatur, das wir den Juden verdanken? Polemisch, temperamentvoll und leidenschaftlich spricht Reich-Ranicki zudem über sein Verhältnis zu drei deutschen Genies: zu Goethe, Hölderlin und Kleist. Seine Reden waren immer auch Bekenntnis in eigener Sache. In diesem Sinne ist der Band eine aufregende und notwendige Ergänzung seiner Autobiographie 'Mein Leben'.