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Aufmerksamkeit

Wahrnehmung und moderne Kultur

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In den gegenwärtigen Debatten der Kultur-, Medien- und Geschichtswissenschaft spielt die Wahrnehmungstheorie eine entscheidende Rolle: Sie leistet die Verbindung zwischen einer Theorie der Bildmedien und des Betrachters, zwischen einer Untersuchung der physiologischen und psychologischen Voraussetzungen und einer Kulturgeschichte der Wahrnehmung. Jonathan Crarys neues Buch gibt den Diskussionen eine überraschende Wendung, indem es den Begriff der Aufmerksamkeit in den Mittelpunkt rückt. Die Aufmerksamkeit, d. h. die Art und Weise, in der wir etwas bewußt wahrnehmen, ist das Ergebnis von radikalen Veränderungen der Wahrnehmung selbst, deren Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgt werden können. Hier setzt eine »Modernisierung« des Blicks ein, die mit einer Industrialisierung und massenweisen Verbreitung der visuellen Medien Hand in Hand geht. Am Beispiel von drei Malern der Moderne – Manet, Seurat und Cézanne – zeigt Jonathan Crary die entscheidenden und folgenreichen Verschiebungen des Konzeptes und des Bereiches der Wahrnehmung auf. Aufmerksamkeit entwirft eine brillante und materialreiche Archäologie der gegenwärtigen Technologien der Wahrnehmung.

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Aufmerksamkeit, Jonathan Crary

Idioma
Publicado en
2002
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(Tapa dura),
Estado del libro
Dañado
Precio
16,39 €

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Subtítulo
Wahrnehmung und moderne Kultur
Idioma
Alemán
Editorial
Suhrkamp
Publicado en
2002
Formato
Tapa dura
Serie
Título original
Suspensions of perception
Descripción
In den gegenwärtigen Debatten der Kultur-, Medien- und Geschichtswissenschaft spielt die Wahrnehmungstheorie eine entscheidende Rolle: Sie leistet die Verbindung zwischen einer Theorie der Bildmedien und des Betrachters, zwischen einer Untersuchung der physiologischen und psychologischen Voraussetzungen und einer Kulturgeschichte der Wahrnehmung. Jonathan Crarys neues Buch gibt den Diskussionen eine überraschende Wendung, indem es den Begriff der Aufmerksamkeit in den Mittelpunkt rückt. Die Aufmerksamkeit, d. h. die Art und Weise, in der wir etwas bewußt wahrnehmen, ist das Ergebnis von radikalen Veränderungen der Wahrnehmung selbst, deren Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgt werden können. Hier setzt eine »Modernisierung« des Blicks ein, die mit einer Industrialisierung und massenweisen Verbreitung der visuellen Medien Hand in Hand geht. Am Beispiel von drei Malern der Moderne – Manet, Seurat und Cézanne – zeigt Jonathan Crary die entscheidenden und folgenreichen Verschiebungen des Konzeptes und des Bereiches der Wahrnehmung auf. Aufmerksamkeit entwirft eine brillante und materialreiche Archäologie der gegenwärtigen Technologien der Wahrnehmung.