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Sie heißen Soma, Franziska, Wendy, Lisa, Jade. Sie leben in Ghana, Österreich, Amerika, Finnland, China. Jede von ihnen hat ihre Geschichte. Momente daraus erfahren wir. Im Zentrum steht der eigene Körper, vital, verwundbar. Er beginnt zu begehren, zu lieben: selbstverständlich, zügellos, ohne Scham. Gewalt kann ihm angetan werden, von den Vätern, von den Männern, dann wehrt er sich, mit allen Mitteln, die er hat. Es sind viele. Die Frauen dieses Bandes sind ungestüm, nicht zu bändigen, aber sie kennen Verzweiflung und Angst. Sie verletzen Regeln, auch sich selbst, doch immer wieder gelingt es ihnen, die Kraft, die sie bedroht, zu verwandeln. Dann sind sie, für Augenblicke, unversehrt. Eine Verbündete finden sie in der Erzählerin. Sie mischt sich in die Geschichten ein, treibt ihre Figuren an, fordert sie auf, einen Schritt weiterzugehen. Und dann noch einen. „Es ist so einfach zu leben, Ich weiß nicht, ob ich es kann“, heißt es einmal. Darum geht es. Um nichts weniger als das.

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Wilde, Patricia Josefine Marchart

Idioma
Publicado en
2002
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(Tapa dura),
Estado del libro
Bueno
Precio
7,49 €

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Título
Wilde
Idioma
Alemán
Editorial
Jung und Jung
Publicado en
2002
Formato
Tapa dura
Páginas
95
ISBN10
3902144262
ISBN13
9783902144263
Serie
Descripción
Sie heißen Soma, Franziska, Wendy, Lisa, Jade. Sie leben in Ghana, Österreich, Amerika, Finnland, China. Jede von ihnen hat ihre Geschichte. Momente daraus erfahren wir. Im Zentrum steht der eigene Körper, vital, verwundbar. Er beginnt zu begehren, zu lieben: selbstverständlich, zügellos, ohne Scham. Gewalt kann ihm angetan werden, von den Vätern, von den Männern, dann wehrt er sich, mit allen Mitteln, die er hat. Es sind viele. Die Frauen dieses Bandes sind ungestüm, nicht zu bändigen, aber sie kennen Verzweiflung und Angst. Sie verletzen Regeln, auch sich selbst, doch immer wieder gelingt es ihnen, die Kraft, die sie bedroht, zu verwandeln. Dann sind sie, für Augenblicke, unversehrt. Eine Verbündete finden sie in der Erzählerin. Sie mischt sich in die Geschichten ein, treibt ihre Figuren an, fordert sie auf, einen Schritt weiterzugehen. Und dann noch einen. „Es ist so einfach zu leben, Ich weiß nicht, ob ich es kann“, heißt es einmal. Darum geht es. Um nichts weniger als das.