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Mikroskopie der Psyche

Die Anfänge der Psychoanalyse im Hypnose-Labor

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Andreas Mayer beleuchtet die historische Entwicklung psychologischer Untersuchungs- und Therapiemethoden von den Anfängen bis zur Etablierung der psychologischen Praxis und bietet eine neue Perspektive auf das Verhältnis von Hypnose und Psychoanalyse. Aus postfreudianischer Sicht schienen Hypnose und Psychoanalyse lange Zeit wenig gemeinsam zu haben. Während die Psychoanalyse als rationales Therapieverfahren galt, wurde Hypnose oft als Teil der „okkulten“ Wissenschaften betrachtet, was zu ihrer exotischen oder barbarischen Wahrnehmung beitrug. Mayer unternimmt eine historische und epistemologische Neubestimmung des Verhältnisses zwischen früher Psychoanalyse und Hypnose. Er verfolgt die Bemühungen in Frankreich, Österreich und Deutschland, den Hypnotismus als Experimentalwissenschaft zu etablieren, und analysiert das Scheitern dieser Versuche durch den Vergleich lokaler Forschungskulturen. Die von Freud entwickelte Psychoanalyse wird in eine Genealogie experimenteller und therapeutischer Settings eingeordnet, darunter das Hypnoselabor von Charcot und die Suggestionsbehandlung von Bernheim. Durch die Erschließung unpublizierter Quellen und die Anwendung neuer wissenschaftssoziologischer Ansätze eröffnet Mayer eine neue Perspektive auf das Verhältnis von Hypnose und Psychoanalyse, indem er die Entwicklung der Psychoanalyse anhand konkreter Praktiken analysiert und Freuds Verfahren als Ergebnis von Auseinandersetzungen mit den Ex

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Mikroskopie der Psyche, Andreas Mayer

Idioma
Publicado en
2002
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(Tapa blanda)
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Título
Mikroskopie der Psyche
Subtítulo
Die Anfänge der Psychoanalyse im Hypnose-Labor
Idioma
Alemán
Publicado en
2002
Formato
Tapa blanda
ISBN10
3892446164
ISBN13
9783892446163
Serie
Descripción
Andreas Mayer beleuchtet die historische Entwicklung psychologischer Untersuchungs- und Therapiemethoden von den Anfängen bis zur Etablierung der psychologischen Praxis und bietet eine neue Perspektive auf das Verhältnis von Hypnose und Psychoanalyse. Aus postfreudianischer Sicht schienen Hypnose und Psychoanalyse lange Zeit wenig gemeinsam zu haben. Während die Psychoanalyse als rationales Therapieverfahren galt, wurde Hypnose oft als Teil der „okkulten“ Wissenschaften betrachtet, was zu ihrer exotischen oder barbarischen Wahrnehmung beitrug. Mayer unternimmt eine historische und epistemologische Neubestimmung des Verhältnisses zwischen früher Psychoanalyse und Hypnose. Er verfolgt die Bemühungen in Frankreich, Österreich und Deutschland, den Hypnotismus als Experimentalwissenschaft zu etablieren, und analysiert das Scheitern dieser Versuche durch den Vergleich lokaler Forschungskulturen. Die von Freud entwickelte Psychoanalyse wird in eine Genealogie experimenteller und therapeutischer Settings eingeordnet, darunter das Hypnoselabor von Charcot und die Suggestionsbehandlung von Bernheim. Durch die Erschließung unpublizierter Quellen und die Anwendung neuer wissenschaftssoziologischer Ansätze eröffnet Mayer eine neue Perspektive auf das Verhältnis von Hypnose und Psychoanalyse, indem er die Entwicklung der Psychoanalyse anhand konkreter Praktiken analysiert und Freuds Verfahren als Ergebnis von Auseinandersetzungen mit den Ex