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Claus von Stauffenberg

Die Genese des Täters aus dem Geheimen Deutschland

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„Es lebe das geheime Deutschland!“ soll Claus von Stauffenbergs letzter Ruf gewesen sein, bevor er in der Nacht des 20. Juli 1944 im Hof des Bendlerblocks erschossen wurde. Seine Herkunft aus dem Kreis des Dichters Stefan George, des „Künders des Neuen Reiches“, prägte Stauffenberg nachhaltig. Ab 1942, als er von den Gräueltaten in den Lagern im eroberten Osten erfuhr, wuchs sein Wille, diesen Zustand zu beenden, was ihn schließlich zum Attentat auf Adolf Hitler führte. Der George-Kreis bestärkte in ihm das Gefühl des Auserwähltseins und hob ihn als späteren „Täter“ hervor. Die Begegnungen Stauffenbergs mit George und seinem Kreis, die Beziehung des Geheimen Deutschland zur NSDAP, sowie Themen wie Antisemitismus, die Reichsidee und der Preußische Stil werden behandelt. Auch die Problematik des homoerotischen Männerbunds, Stauffenbergs Werdegang in der Reichswehr und Wehrmacht, seine ersten Zweifel an Hitlers Politik und das Attentat am 20. Juli 1944 stehen im Fokus. Werner Bräuninger, geboren 1965, hat sich mit Beiträgen über Ernst Jünger, den „faschistischen“ Stil und die „Konservative Revolution“ hervorgetan und veröffentlichte mehrere Bücher über die Opposition im nationalsozialistischen Staat, zuletzt über die Flosse des Leviathan.

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Claus von Stauffenberg, Werner Bräuninger

Idioma
Publicado en
2002
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(Tapa blanda)
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Título
Claus von Stauffenberg
Subtítulo
Die Genese des Täters aus dem Geheimen Deutschland
Idioma
Alemán
Editorial
Karolinger
Publicado en
2002
Formato
Tapa blanda
ISBN10
3854181043
ISBN13
9783854181040
Serie
Descripción
„Es lebe das geheime Deutschland!“ soll Claus von Stauffenbergs letzter Ruf gewesen sein, bevor er in der Nacht des 20. Juli 1944 im Hof des Bendlerblocks erschossen wurde. Seine Herkunft aus dem Kreis des Dichters Stefan George, des „Künders des Neuen Reiches“, prägte Stauffenberg nachhaltig. Ab 1942, als er von den Gräueltaten in den Lagern im eroberten Osten erfuhr, wuchs sein Wille, diesen Zustand zu beenden, was ihn schließlich zum Attentat auf Adolf Hitler führte. Der George-Kreis bestärkte in ihm das Gefühl des Auserwähltseins und hob ihn als späteren „Täter“ hervor. Die Begegnungen Stauffenbergs mit George und seinem Kreis, die Beziehung des Geheimen Deutschland zur NSDAP, sowie Themen wie Antisemitismus, die Reichsidee und der Preußische Stil werden behandelt. Auch die Problematik des homoerotischen Männerbunds, Stauffenbergs Werdegang in der Reichswehr und Wehrmacht, seine ersten Zweifel an Hitlers Politik und das Attentat am 20. Juli 1944 stehen im Fokus. Werner Bräuninger, geboren 1965, hat sich mit Beiträgen über Ernst Jünger, den „faschistischen“ Stil und die „Konservative Revolution“ hervorgetan und veröffentlichte mehrere Bücher über die Opposition im nationalsozialistischen Staat, zuletzt über die Flosse des Leviathan.