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Der entsiedelte Jude

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  • 480 páginas
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Im Nürnberger Prozess leugnete Albert Speer seine Beteiligung an den Deportationen der Juden und schwieg über die menschenverachtende Tätigkeit seiner Generalbauinspektion. Erstmals wird die Systematik der Wohnungsräumungen und Deportationen entschlüsselt, die Speers Behörde gemeinsam mit der Gestapo betrieb. Der Dokumentation zufolge wird der bloße Geschäftsantisemitismus der Initiatoren des Verbrechens umfassend beleuchtet, wodurch die Legende vom unpolitischen Technokraten Albert Speer nachhaltig zerstört wird. Ob es um Wohnungen, Grundstücke, Stein- und Rüstungsproduktion oder Zwangsarbeit und KZ-Ausbau ging – für Speer war alles eine Frage des eigenen Vorteils im lukrativen Geschäft des Hauptstadtbaus. Bereits im September 1938, wenige Wochen vor dem November-Pogrom, entwarf Speer die antijüdische Politik und begann den Raubzug gegen die Berliner Juden. Seine Generalbauinspektion beauftragte die Gestapo, und mit Unterstützung von Heydrich und Goebbels wurden über 50.500 Juden aus Berlin deportiert. Die Autorin, Susanne Willems, hat eine rechts- und geschichtswissenschaftliche Ausbildung in Freiburg und Bochum absolviert und war in verschiedenen sozialen und akademischen Institutionen tätig, darunter die Anti Defamation League und die Internationale Jugendbegegnungsstätte Auschwitz.

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Der entsiedelte Jude, Susanne Willems

Idioma
Publicado en
2002
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(Tapa blanda)
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Título
Der entsiedelte Jude
Idioma
Alemán
Editorial
Ed. Hentrich
Publicado en
2002
Formato
Tapa blanda
Páginas
480
ISBN10
3894682590
ISBN13
9783894682590
Serie
Etiquetas
No ficción
Descripción
Im Nürnberger Prozess leugnete Albert Speer seine Beteiligung an den Deportationen der Juden und schwieg über die menschenverachtende Tätigkeit seiner Generalbauinspektion. Erstmals wird die Systematik der Wohnungsräumungen und Deportationen entschlüsselt, die Speers Behörde gemeinsam mit der Gestapo betrieb. Der Dokumentation zufolge wird der bloße Geschäftsantisemitismus der Initiatoren des Verbrechens umfassend beleuchtet, wodurch die Legende vom unpolitischen Technokraten Albert Speer nachhaltig zerstört wird. Ob es um Wohnungen, Grundstücke, Stein- und Rüstungsproduktion oder Zwangsarbeit und KZ-Ausbau ging – für Speer war alles eine Frage des eigenen Vorteils im lukrativen Geschäft des Hauptstadtbaus. Bereits im September 1938, wenige Wochen vor dem November-Pogrom, entwarf Speer die antijüdische Politik und begann den Raubzug gegen die Berliner Juden. Seine Generalbauinspektion beauftragte die Gestapo, und mit Unterstützung von Heydrich und Goebbels wurden über 50.500 Juden aus Berlin deportiert. Die Autorin, Susanne Willems, hat eine rechts- und geschichtswissenschaftliche Ausbildung in Freiburg und Bochum absolviert und war in verschiedenen sozialen und akademischen Institutionen tätig, darunter die Anti Defamation League und die Internationale Jugendbegegnungsstätte Auschwitz.